Zwei Männer und eine Frau an der Tat beteiligt

Der Bayerischer Rundfunk berichtet über einen Fall, wo Senioren um Geld Betrogen worden sind. Zwei Männer und eine Frau sollen Senioren mit angeblichen Lotteriegewinnen um mehr als 30.000 Euro betrogen haben. Deshalb müssen sie sich ab heute vor dem Amtsgericht in Fürth verantworten.

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/von-wegen-lottogewinn-prozess-wegen-betrug-an-senioren,RHMkjst

Prozess wegen Betrug an Senioren wegen angeblichen Lottogewinns

Den Ermittlungen zufolge gehört zu den Opfern auch eine 87 Jahre alte Frau aus Ammerndorf im Landkreis Fürth. Einer der Angeklagten hatte die Seniorin angerufen und behauptet der Staatsanwaltschaft zufolge, sie habe fast 600.000 Euro im Lotto gewonnen. Sie müsse allerdings, um an das Geld zu bekommen eine Zahlung für Versicherung und Gebühren leisten.

Die Forderung wurde verdoppelt

Die Rentnerin soll den Angeklagten 2.500 Euro daraufhin übergeben haben. Einer der Angeklagten habe kurz darauf erneut bei der Frau angerufen und fast 5.000 Euro diesmal verlangt. Als ein Abholer wiederum bei der Frau klingelte, war allerdings deren Neffe anwesend. ohne Bargeld soll der Angeklagte die Wohnung deshalb verlassen haben.

Es wurden weitere drei Betrugsfälle angeklagt

Am Marktplatz von Ammerndorf vereinbart wurde die Geldübergabe, als die Betrüger die Frau zum dritten Mal anriefen. Dazu kam es nicht mehr, weil der Neffe inzwischen die Polizei der 87-Jährigen alarmiert hatte. Daraufhin nahmen die Beamten die drei Tatverdächtigen fest. die Staatsanwaltschaft hat neben diesem Fall drei weitere Betrugsfälle aus anderen Bundesländern angeklagt. am 14. Februar soll das Urteil verkündet werden.