Die US-Justiz vermutet so berichtet ntv, dass Kriminelle bei der digitalen Leihwährung der größten Krypto-Währung weltweit den Preis künstlich aufgebauscht haben. Jamie Dimon, der JP Morgan-Chef, vermutet schon lange, dass die Hälfte des Hypes lediglich heiße Luft gewesen sein könnte und der Bitcoin nicht gut enden würde. Bereits im Herbst 2017 sagte er, dass alles rund um den Bitcoin Betrug sei, schlimmer noch als die Tulpenmanie. Innerhalb eines knappen Jahres ist aus dem rasanten Höhenflug von bis über 20.000 Dollar der Bitcoin-Preis auf etwa 4.500 Dollar geschrumpft. Somit hat die digitale Währung fast 80 Prozent an Wert eingebüßt.

 Zwar wurde durch die Bitcoin Welle eine technologische Revolution von mehr als 1.500 digitalen Währungen in Gang gebracht, doch die Achterbahnfahrt von Bitcoin hinterließ schon zum damaligen Zeitpunkt einen pelzigen Beigeschmack. Mit den Digitalwährungen lässt sich anonym als auch gebührenfrei Geld rund um die Welt schicken, Maschinen miteinander vernetzen und nicht zu fälschende Verträge abschließen. Klingt erstaunlich. Doch das Meiste davon liegt noch weit entfernt in der Zukunft.

Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/War-die-Bitcoin-Blase-bloss-Betrug-article20735530.html

Bitcoin Betrug

Wie konnte der Preis des nicht anzufassenden Cybergeldes so in die Höhe steigen?

Mit dieser Frage haben sich US-Ermittler auseinandergesetzt und gehen immer mehr einer Antwort nach, die nicht bei allen gut angekommen, aber durchaus bei kritischen Menschen als Bestätigung angesehen werden dürfte. Erstmals nimmt die US-Justiz die Cyberwährung ins Visier, denn sie sind der Meinung, dass der Bitcoin-Kurs von rücksichtslosen Betrügern manipuliert und somit illegal aufgepumpt worden sein könnte.

 Wurde der Bitcoin-Kurs durch eine mysteriöse Firma gepusht?
Schon länger steht der Verdacht im Raum, dass der Hype rund um den Bitcoin nicht mit rechten Dingen zugeht. Laut dem „Wall Street Journal“ stinkt fast jedes fünfte Krypto-Unternehmen nach Betrug. Bei eingehenden Untersuchungen hat das Blatt unzählige Chefs als auch Renditeversprechungen von fast 1.400 Prozent gefunden. Seit Mai laufen Ermittlungen des US-Justizministeriums und seit dem Frühjahr hat die US-Börsenaufsicht bereits über 100 Hedgefonds, die mit Krypto-Divisen handeln, unter die Lupe genommen. Die Behörde versucht mit allen Mitteln die arglosen und teilweise naiven Anleger wachzurütteln. In China ist diese Form von Währung komplett untersagt, sodass Bitcoin dort vor Ort ein kriminelles Eigenleben tief im Untergrund führt.

Laut „Bloomberg“ rotten sich die Anwälte des Staates in dieser Affäre immer weiter zusammen und rücken der möglichen Quelle der Kursmanipulation immer dichter auf die Pelle: der weltgrößte Krypto-Börse Bitfinex. Bislang weckte diese kein sonderliches Vertrauen und das nicht nur, weil sie sich vor rund einem Jahr etwa 31 Millionen US-Dollar von Hackern hat stehlen lassen.

Der US-Starökonom Nouriel Roubini hatte schon vor gewisser Zeit die Vermutung geäußert, dass das digitale Geld nichts weiter als ein nicht zu überblickender Betrug ist, der in die Milliarden geht, nur damit der Bitcoin-Kurs in die Höhe schießt. Und mit dieser Meinung steht der Experte nicht alleine da. 

Die AGBs von Bitfinex unterliegen dem Recht der britischen Jungferninseln und wird vom selben Management-Team geleitet wie Tether.

Tether ist eine Firma, die in Hongkong ansässig ist und zeichnet sich dadurch aus, dass man angeblich zu jederzeit die Digitalcoins gegen einen Doller eintauschen kann. Diese Zusicherung der Geschäftsleute, hat den Bitcoin lange in Schutz genommen und ihr Auftreten in der Öffentlichkeit lange gestützt. Immer dann, wenn der Bitcoin-Kurs ins Schwanken geriet, sollen sie über ihre Börse Bitfinex neue Tether für Bitcoins eingetauscht haben. Dies kann nur so lange klappen, solange der Anleger der festen Überzeugung ist, dass er seine Tether-Cyber-Währung immer zu jederzeit echtem Geld umtauschbar ist.

Bloß heiße Luft

Mehr als 50 Prozent des ganzen Hypes um den Bitcoins
Es wird von vielen Investoren und vielen Analysten stark bezweifelt, dass die Dollar-Reserven, welche hinter dem digitalen Geld stehen sollen, überhaupt existieren oder gar existiert haben. Sollte das der Fall sein, dann wäre der Großteil der Bitcoin-Nachfrage nicht mehr als nur heiße, stickige Luft und der Tether-Besitzer hätte nichts von Wert in seinem digitalen Portemonnaie.

 

Das Justizministerium will seine Untersuchungen will eine Untersuchung einleiten

Das Justizministerium will seine Untersuchungen mit denen der US-Derivateaufsicht CFTC, welche von Bitfinex und Tether schon zu Beginn des Jahres per Vorladungen Informationen forderte, koordinieren. Das Interesse beider Behörden liegt laut „Bloomberg“ darin, dass sie herausfinden wollen, ob Tether die von ihnen angegebenen Dollar-Reserven überhaupt vorzuweisen hat und aus welchem Grund sie insbesondere über die Krypto-Börse Bitfinex auf den Markt kommen. Den Anstoß für diese Ermittlungen dürfte wohl die Analyse der Uni-Professoren Amin Shams und John Griffin gegeben haben, die sich ausgiebig mit Tether-Verkäufen beschäftigt haben. Während ihrer Untersuchungen waren sie auf manipulative Handelsbewegungen in Bezug auf den Bitcoin-Kurs gestoßen. Beide Herrschaften äußern sich klar dazu, dass laut ihnen Tether an den entscheidenden Punkten genutzt wurde, um Bitcoins käuflich zu erwerben und das überschlagen gesehen knapp die Hälfte der Kursanstiege im vergangenen Jahr darauf zurückzuführen seien.