Zu günstige Preise

Bei den nahezu identischen Onlineshops morellino.store und navarro24.org sind Haushaltsgeräte zu äußerst günstigen Preisen zu haben. Wir haben uns beide Shops einmal näher angesehen und uns die vermeintlichen Schnäppchen angeschaut, dies ist auch auf Onlinewarnungen zu lesen. Oft ist es ja durchaus möglich, Schnäppchen im Internet zu machen. Allerdings benötigen Sie hierfür nicht nur ein glückliches Händchen, denn mitunter warten viele Fakeshops mit ihren falschen Angeboten auf die Verbraucher. Wer dann in eine solche Falle tappt, für den wird ein solch gutes Angebot dann schnell zu einer Falle. So haben wir uns in unserer Fakeshop Liste alle wichtigen Shops aufgeführt, die keine echten Shops sind. So wissen sie genau, welche Shops sie besser meiden sollten. Die Liste wird ständig aktualisiert und es besteht auch kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Quelle:   https://www.onlinewarnungen.de/warnungsticker/morellino-store-und-navarro24-org-vorsicht-fakeshops/

morellino.store und navarro24.org, Vorsicht Fakeshops

Aufmerksamkeit ist eher beim Onlinekauf gefragt. So müssen sie bei jedem Einkauf prüfen, ob der Webshop auch echt ist und ob es hier nicht ein Fakeshop ist und ob sie diesem Shop vertrauen können. Wir empfehlen hierfür unseren Ratgeber für einen sicheren Einkauf. Dieser zeigt ihnen, worauf sie achten müssen, wenn sie in einem neuen und bisher unbekannten Onlineshop einkaufen möchten. Sie sollten dabei vor allem besonders wachsam sein, wenn sie mit Vorkasse bezahlen sollen und keine Alternativen zur Überweisung angeboten werden. Eine Zielgruppe ist hierbei meist besonders gefährdet – die der Schnäppchenjäger.

Aktuell sorgen die Shops morellino.store und navarro24.org für ein besonderes Aufsehen im World Wide Web. Dabei haben sich unsere Leser gefragt ob es sich hierbei um seriöse Shops handelt oder ob es Fakeshops sind. Auf den ersten Blick ist dies nicht erkennbar, weshalb wir die Webseiten einer Sicherheitsanalyse unterzogen haben.

Welche Probleme gibt es auf morellino.store und navarro24.org?

Beide Shops sind nahezu identisch aufgebaut. Dabei wurde lediglich der Name sowie der angebliche Betreiber des Shops verändert. So wurde der Shop unter morellino.store anscheinend zuerst erstellt und danach alles auf navarro24.org kopiert. Die Betreiber der Shops haben scheinbar vergessen, in den Widerrufsbelehrungen die Adressen zu verändern. So sind in beiden Fällen die Ansprechpartner und Daten der Commerce Morrelino GmbH, Diesel Str. 21, 85386 Eching aufgeführt, die eigentlich zum morellino.store gehören.

Unsere Prüfung zu den Daten im Impressum fiel dazu wie erwartet aus. Die Umsatzsteuer IDs sind zwar gültig, allerdings gehören diese aller Wahrscheinlichkeit nach zu anderen Firmen. Dazu gehören die angegebenen Nummern aus dem Handelsregister weder zur Commerce Morrelino GmbH noch zu der Navarro24 Shopping GmbH. Bei beiden fehlen zudem auch Angaben zum Registergericht. Bei von beiden Unternehmen ist im Handelsregister zu finden. In unserem Faktencheck haben wir die verschiedenen Angaben einmal zusammengefasst:

Faktencheck für navrro24.org und morellino.store

Beide Firmenangaben im Impressum der beiden Shops sind völlig frei erfunden. Zu beiden Firmen besteht kein Eintrag in einem Unternehmensverzeichnis.

Die angegebenen Umsatzsteuer IDs gehören aller Voraussicht nach zu anderen Firmen und wurden dafür missbraucht.

Die Nummern aus dem Handelsregister, HRA 104330 für morellino.store und HRA 102430 bei navarro24.org passen auch nicht zu den dazu angegebenen Shops bzw. Firmen.

Beide URLs, sowohl morellino.store als auch navarro24.org, wurden über einen Anonymisierungsdienst registriert. Die eigentlichen Inhaber der Shops wollen so namentlich nicht in Erscheinung treten.

Beide Links zu den sozialen Netzwerken funktionieren auf beiden Seiten nicht. Sie führen dabei nur zu dem jeweils vorhandenen Impressum.

Eine telefonische Erreichbarkeit ist in keinem der Shops angegeben. So gibt es bei Fragen hierbei keinen Ansprechpartner.

Der Einkauf in solchen Fakeshops ist auch nicht ganz ungefährlich. Unabhängig von dem verlorenen Geld können solche Betreiber dann auch persönliche Daten abgreifen, die für andere Zwecke missbraucht werden können.

Unser Fazit zum morellino.store und navarro24.org

Bei keinem der beiden Shops gibt es einen Ansprechpartner, gegenüber dem sie irgendwelche Fragen oder Rechte geltend machen können. Wir raten daher von einem Einkauf per Vorkasse dringend ab, da wir den Verdacht haben, dass es sich hierbei um Fakeshops handelt. Aktuell ist nämlich völlig unbekannt, wer der Betreiber dieser beiden Shops ist.

Widerrufsrecht im Fakeshop

Viele unserer Leser fragen sich zudem auch, wie sie einen Kaufvertrag in einem vermeintlichen Fakeshop überhaupt rückgängig machen können. Grundsätzlich ist das ja auch möglich, allerdings meist wenig aussichtsreich. Das Unternehmen gibt es ja im Falle eines Fakeshops nicht, weshalb es auch keinen Kaufvertrag gibt. Dazu kommt hinzu, dass solche Fakeshops auf Widerrufe gar nicht reagieren. So wird in der Regel auch kein Geld erstattet. Allerdings kann ein vorsorglicher Widerruf nicht schaden, vor allem wenn es sich um einen wirklichen Fakeshop handelt.

Einkauf in einem Fakeshop: Probleme, Risiken und die Folgen

Sollten sie versehentlich in einem solchen Fakeshop eingekauft haben, kann das gewisse Probleme und Folgen nach sich ziehen. Dabei verraten wir ihnen in diesem Ratgeber, worauf sie sich einstellen müssen und worauf sie achten müssen, wenn sie einmal in einem solchen Fakeshop eingekauft haben.

So sind sie sicher schon einmal auf einen solchen Onlineshop gestoßen, der ihnen unsicher erschien und der ihnen das Gefühl von Betrug vermittelt hat. Wenn sie sich dann für den Einkauf entschieden haben, merken sie meist erst später, dass es sich um einen Fakeshop handelt.

Doch welche Probleme und Konsequenzen können auf sie lauern, wenn sie auf einen solchen Fakeshop hereingefallen sind? In diesem Artikel zeigen wir ihnen, worum es geht und worauf sie genau achten müssen. Gerne können sie auch Kommentare verfassen. Wir empfehlen außerdem unsere Ratgeber zu dem Thema.

Risiken beim Einkauf in einem Fakeshop

Sollten sie einen Artikel in einem Fakeshop bestellt haben, so ist das immer mit verschiedenen Risiken verbunden. So handelt es sich im ersten Fall meist um das Risiko bei einer Zahlung per Vorkasse. So sehen sie ihr Geld meist bei der Bezahlung mit dieser Variante nicht mehr wieder. Auf die Ware können sie dann meist auch vergebens warten. Die in vielen Fällen unsichere Datenverbindung ohne HTTPS Verschlüsselung stellt ebenfalls ein Risiko dar. So sind die Daten für Hacker abfangbar und können dann auch für andere Straftaten verwendet werden. Häufig werden auch Zahlungsdaten wie Kreditkartenummern oder die Bankverbindung durch solche unsicheren Verbindungen abgefischt. So sollten sie zudem auch solche Daten nie in einem öffentlichen WLAN Netzwerk ohne verschlüsselte Verbindung eingeben.

Welche Probleme kommen beim Einkauf in einem Fakeshop?

Falls sie doch Ware erhalten sollten, nachdem sie einen Einkauf in einem solchen Fakeshop getätigt haben, kann es sich häufig auch um Plagiate bzw. billige Kopien handeln. Unter Umständen kann dies auch dazu führen, dass sie Probleme mit dem Zoll bekommen können. Der Handel mit Plagiaten ist nämlich verboten.

Bei Fakeshops wissen sie zudem auch nicht, mit wem sie es beispielsweise zu tun haben. Falls sie somit etwas zurücksenden möchten, haben sie keinen Ansprechpartner dafür. Meist ist ein Kontakt nur mittels E-Mail oder Kontaktformular möglich. Hierbei gibt es jedoch meist keine zufriedenstellenden Antworten.

Dann gibt es noch das andere Gegenteil, wenn nämlich ein Impressum vorhanden ist. Bei Fakeshops handelt es sich hierbei jedoch meist um gestohlene oder erfundene Daten. Diese werden häufig missbraucht. So kommen sie bei Problemen meist nicht weiter, da es die angegebenen Personen bzw. die Firma oft nicht gibt und selbst durch den Anbieter geschädigt wurde.

Welche Folgen können beim Einkauf in einem Fakeshop entstehen?

Der reine Geldverlust ist das eine Problem. Allerdings können sie auch billige Kopien erhalten oder ihre eingegebenen Daten werden missbräuchlich verwendet. So haben wir schon häufig darüber berichtet, dass dann neue Fakeshops mit gestohlenen Daten eröffnet wurden.

Die Verbraucherzentrale rät in einigen Fällen dazu, die Überweisung bei der eigenen Bank rückgängig zu machen. Anhang unserer Erfahrungen legen viele der Banken den Verbrauchern jedoch unnötige Steine in den Weg. Als Folge ist dann meist eine Auseinandersetzung mit der Bank das Ergebnis. Die Zeit spielt hierbei meist gegen sie und dies ist eher nicht vorteilhaft. Die Betrüger haben dann meist ihr Geld bereits erhalten und eine Rückerstattung ist dann nicht mehr möglich. Unter Umständen können die Betrüger die Daten ihrer Kreditkarte dann noch weiter nutzen und buchen nochmal ab. Daher ist die dringende Empfehlung, die Karte nach dem Einkauf in einem Fakeshop direkt sperren zu lassen.

Einkauf in einem Fakeshop – so gibt’s Geld zurück

Sie haben in einem Fakeshop eingekauft und möchten sich ihr Geld zurückholen? Zunächst ist in diesem Fall guter Rat wirklich teuer, denn so einfach ist das nicht. Wir erklären ihnen jedoch, was sie nach dem Einkauf tun können und wie sie ihr Geld zurückbekommen können.

Ganz wichtig ist hierbei genau zu prüfen, dass sie vor der Bezahlung für sich genau prüfen, ob sie dem Shop vertrauen können oder nicht. Die meisten Menschen fallen hierbei schnell auf solche Fakeshops herein, da sie nicht aufgepasst haben und im Stress zu schnell bestellt haben. Auch geht es oft meist einfach nur über die Optik des vermeintlichen Shops, sodass hier schnell ein Reinfall passiert. Sie sollten sich von solchen Dingen nicht blenden lassen, denn ein gut aussehender Shop ist noch lange kein Garant für Seriösität und ernste Absichten. Wenn sie somit misstrauisch werden und noch nicht bezahlt haben, sollten sie den Einkauf stoppen und auch nicht bezahlen.

Dazu gibt es einige Hinweise, die immer wieder für ein Misstrauen sorgen sollten. Sie sollten vor allem immer dann kritisch sein, wenn sie in einem ihnen unbekannten Webshop nur per Überweisung bezahlen können. Sie sollten sich dann schnell fragen, wieso keine anderen Zahlarten wie beispielsweise Paypal oder Kreditkarte angeboten werden. Gleiches ist auch der Fall, wenn sie nur per Kreditkarte bezahlen können. Auch hierbei sollten sie misstrauisch werden. Weitere Merkmale zur Erkennung von Fakeshops und eine passende Checkliste finden sie in unserem Fakeshop-Ratgeber.

Trotz aller Vorsicht kann es immer wieder vorkommen, dass Verbraucher in eine solche Falle tappen. So war das Schnäppchen so lukrativ, dass sie es gleich bestellt und direkt bezahlt haben. Erst danach werden sie plötzlich misstrauisch und wundern sich ggf. darüber, wieso sie von dem Onlineshop nichts mehr hören und kein Warenversand erfolgt. So müssen sie schnell sein, denn je länger die Überweisung zurückliegt, je geringer auch die Chance, dass sie die Zahlung noch aufhalten können. Nachfolgend zeigen wir ihnen, was sie in welche Reihenfolge machen können, damit sie eine Chance haben, den Fall noch zu klären. Jedoch gibt es hierbei keine Erfolgsgarantie, allerdings zeigen die Erfahrungen einiger Kunden, dass es möglich ist das Geld dennoch zurück zu bekommen.

Fakeshop Bezahlung mit einer Kreditkarte

In vielen typischen Fakeshops, die sie auch in unserer Liste finden, wird häufig nur die Kreditkarte als Zahlungsmittel angeboten. Wenn es sich hierbei jedoch um Fakeshops handelt, ist das Geld meist auch direkt weg. Entweder bekommen sie dann keine Ware oder nur ein Imitat eines Markenproduktes oder gänzlich einen ganz anderen Artikel. Dies steht dann meist in keinem Verhältnis zur eigentlichen Bestellung. Wenn jemand per Kreditkarte bezahlt, hat es häufig einen sehr großen Aufwand, das Geld wieder zurückzuholen. In der Regel müssen sie hierbei nachweisen, dass keine Ware geliefert wurde und das es sich ggf. bei der gelieferten Ware um eine Fälschung handelt. So müssen sie sich oft mit dem Onlineshop einigen, bevor der Kreditkartenanbieter hier das Geld erstattet. Dies kostet meist Zeit und Nerven, weshalb wir raten, dass sie wie folgt vorgehen sollten:

  1. Kreditkarte sperren lassen
  2. Strafanzeige bei der Polizei einreichen
  3. Setzen sie sich mit dem Anbieter der Kreditkarte in Verbindung und fordern eine Rückerstattung wegen vermeintlichem Betrugsverdacht. Je nachdem welche Bedingungen der Anbieter hat, gelingt dies mehr oder minder komfortabel.

Sie sollten auf keinen Fall auf die Erstattung der Strafanzeige und die Sperrung der Kreditkarte verzichten. Fakeshops sind nämlich meist so aufgebaut, dass die persönlichen Daten aus der Kreditkartenbestellung direkt an den Fakeshop Betreiber weitergegeben werden. So sind diese dann in den Händen von Kriminellen und können für folgende Straftaten weiter genutzt werden. Dies hat dann oftmals Datenmissbrauch und weitere Dinge zur Folge.

Im Fakeshop über Paypal bezahlt?

Wenn sie in einem neuen, ihnen noch unbekannten Shop bestellen, empfehlen wir zumeist immer die Bezahlung per Paypal. Hierfür gibt es einen einfachen Grund. Fakeshops können oftmals keine Zahlung per Paypal anbieten. Paypal prüft die Unternehmen nämlich, sodass ein solcher Anbieter bei Nichtlieferung beispielsweise nach kurzer Zeit keine Paypal Zahlungen mehr anbieten kann. Paypal schützt die Verbraucher außerdem über den Käuferschutz vor Betrügern. Sollten sie also über ihr Paypal Konto bezahlt haben und der Händler dann nicht liefert, bekommen sie ihr Geld auf jeden Fall zurück. In diesem Fall müssen sie nur eine Rückerstattung über das Käuferschutzprogramm beantragen. Allerdings gilt der Käuferschutz über Paypal auch nicht ganz uneingeschränkt. Sie sollten daher vor dem Kauf prüfen, ob der Einkauf über das Käuferschutzprogramm abgesichert ist. Es gibt einige wenige Ausschlüsse, die sie in den Bedingungen von Paypal finden.

Fakeshop Zahlung über Vorkasse / Überweisung

Bei vielen Fakeshops müssen sie über Vorkasse mittels Überweisung bezahlen. Jedoch ist dies eine der riskantesten Zahlweisen überhaupt. Hier ist die Problematik, dass wenn das Geld erst einmal überwiesen wurde, es nur schwer möglich ist dieses wieder zurückzuholen. Allerdings ist es auch nicht ganz aussichtslos. Hierbei spielt jedoch die Zeit meist gegen sie und das wissen die Fakeshop Betreiber. Sie versuchen daher ihre Kunden meist mit Tricks gezielt hinzuhalten. So haben sie nur wenige Tage nach der Überweisung noch die Chance das Geld zurückzurufen. So sollten sie hierbei vorgehen:

  1. Sollten sie sich sicher sein, dass sie in einem Fakeshop eingekauft haben, sollten sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten.
  2. Direkt Kontakt mit ihrer Hausbank aufnehmen und sofort einen kostenpflichtigen Überweisungsrückruf wegen Betrugsverdachts aufgeben. Sie sollten dabei die genauen Gründe schildern und das Aktenzeichen der Anzeige mitgeben.
  3. Mit etwas Glück bekommen sie dann von der gegnerischen Bank eine direkte Rücküberweisung

Durch den zuvor geschilderten Überweisungsrückruf mit Betrugsverdacht werden häufig die Compliance Abteilungen oder die Geldwäscheabteilungen der jeweiligen Banken mit informiert. Diese prüfen dann die Bankverbindung und sperren häufig auch das Konto direkt. Somit können meist keine weiteren Kunden geschädigt werden. Der genannte Kontoinhaber ist in den meisten Fällen auch wenig hilfreich, da Fakeshops Konten meist auf beliebige Namen eröffnen. Die teils unbeteiligten Dritten wissen dann nicht einmal, dass sie ein Konto bei der jeweiligen Bank besitzen.

Wenn das Geld nicht zurückgezahlt wird – hier der Joker

Manchmal scheint es ausweglos, wenn es darum geht das Geld zurückzuholen. Nicht nur der Ärger und die Enttäuschung sind groß, sondern auch das finanzielle Loch, welches durch den Einkauf entsteht. In einigen Fällen können sie jedoch noch einen Joker ziehen, der vielen Opfern bereits geholfen hat. So sollten sie prüfen, ob sie eine passende Versicherung hierüber abgeschlossen haben. So haben einige Versicherungen eine entsprechende Cyberpolice. Diese sichert Schäden im Umgang mit dem Internet entsprechend ab. So sollten sie also prüfen, ob ihre Versicherung solche Schäden entsprechend mit abgesichert hat.

Ausbleibende Lieferung bei einem existierenden Unternehmen

Nicht jede, noch fehlende Lieferung, ist direkt mit einem Fakeshop verbunden. Immer häufiger passiert es, dass Unternehmen in Schwierigkeiten kommen, zahlungsunfähig sind oder einfach nicht korrekt geführt werden. Im schlimmsten Fall kann dies dann auch zu einem finanziellen Schaden führen, der meist sehr teuer werden kann. Mit einem Fakeshop hat das dann nichts zu tun, da die jeweiligen Unternehmen hier auch real existieren.

Wenn sie also ein Problem mit einem solchen Unternehmen haben, ist es zunächst anzuraten, über das EU Portal zur Streitbeilegung eine außergerichtliche Einigung zu bekommen. Dieses finden sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Dort können sie eine Beschwerde über den jeweiligen Händler abgeben und eine Streitbeilegung anfordern. Sollte es darüber zu keiner Einigung kommen, können sie immer noch den zivilrechtlichen Prozess ansteuern. In diesem Fall ist es ratsam, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden oder die nächste Beratungsstelle der Verbraucherzentrale aufzusuchen.

Wo sollte die Anzeige erstattet werden?

Grundsätzlich hat man die Wahl, ob man die Anzeige online oder in einer persönlichen Polizeidienststelle durchführen möchte. Wichtig ist jedoch, dass die Anzeige überhaupt erstattet wird. Nach dem Einkauf in einem Fakeshop bestehen unabhängig der zuvor genannten Probleme mit dem finanziellen Schaden auch weitere Risiken wie der Missbrauch von den persönlichen Daten. So haben wir in diesem Artikel einmal zusammengefasst, welche Risiken bei einem Einkauf in einem Fakeshop alle existieren.

Aus unserer Erfahrung raten wir dazu, wenn die Zeit drängt, eine Polizeidienststelle vor Ort aufzusuchen. Dort bekommen sie dann direkt ein Aktenzeichen und einen Beleg für die erstattete Anzeige. Sie benötigen dies beispielsweise dann, wenn sie einen Überweisungsrückruf veranlassen möchten. Sie brauchen dies auch wenn sie bei dem Kreditkarteninstitut eine Rückzahlung beantragen möchten. Nach unseren Erfahrungen kann eine Bearbeitung einer solchen Onlineanzeige bis zu 6 Wochen dauern.