Handwerkerrechnungen werden abgefangen und die Bankdaten werden gefälscht.

Der Südwestrundfunk berichtet über Fälle von, wo Betrüger Handwerksrechnungen abfangen und darin die Kontonummern der Handwerker ändern. Vor einer neuen Betrugsmasche warnt die Polizei Trier. Dabei fangen Kriminelle Handwerkerrechnungen ab und fälschen die Bankdaten. Wie dies geschieht ist noch offen. Vermutet, dass die irgendwo bei der Post abgefangen werden.

Quelle:   https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/Trier-Polizei-warnt-vor-Rechnungsbetrug,meldung-28748.html

Vor Betrug bei Handwerkerrechnungen warnt die Polizei Trier

Malermeister Manuel Hein aus Osburg und andere Handwerker sind  sauer. Mit seinen eigenen Rechnungen haben ihn Betrüger um rund 5.000 Euro gebracht. Er schickte einem Kunden in einem Nachbarort Ende Februar eine Rechnung für Malerarbeiten. Er hakte bei ihm nach, als vier Wochen später immer noch kein Geld auf seinem Konto da war. Den Betrag hatte der Kunde aber auf das vermeintliche Konto des Malermeisters überwiesen, allerdings es landete auf einem Betrüger Konto. Die Post wurde abgefangen und ein neues Konto der Betrüger angegeben.

Anzeige erstattet

Die Polizei und Handwerkskammer Trier warnen in der Region vor einer regelrechten Betrugsmasche und Hein ist offenbar kein Einzelfall. Immer noch verschicken Viele Handwerker ihre Rechnungen klassisch mit der Post. Diese Briefe würden irgendwo abgefangen und geöffnet. Statt „Sparkasse Trier“, sind die Daten einer anderen Bank drauf zu sehen, so dass der Kunde dies aber nicht merkt. Die Betrüger ändern dann die darauf genannten Bankdaten. Dass die Betrüger den Brief danach wieder beim Kunden in den Briefkasten werfen. Vermutet die Polizei. Anzeigen wurde auch schon mehrer erstattet

Wo werden diese Briefe denn abgefangen?

Der Handwerker ist der Dumme und der bekommt nichts.  Der ahnungslose Kunde überweist das Geld auf das falsche Konto. Mit fatalen Folgen für beide Seiten. Die Ermittler wissen noch nicht, wo genau die Schwachstellen liegen, also wo die Briefe abgefangen werden. Es gibt so gut wie keine Chance laut Handwerkskammer, das überwiesene Geld wiederzubekommen. Wenn der könne er nicht mehr zurückgebucht werden, wenn der Betrag erst einmal bei einer anderen Bank gutgeschrieben worden ist.

Der Schaden liegt bei fast 40.000 Euro

Ein Schaden von fast 40.000 Euro sei Bislang entstanden. 16 Anzeigen von Unternehmen Bei liegen der Polizei Trier vor, die Opfer dieses Rechnungsbetrugs geworden sind. Noch ist unklar, wie genau die Kriminellen vorgehen und wo die Briefe abgefangen werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Betroffener über gibt Rechnungen nur noch persönlich

Er sei sehr enttäuscht von der Post, sagte Malermeister Manuel Hein. Er hat eine Lehre daraus gezogen und er übergibt an seine Kunden die Rechnungen nur noch persönlich. Das ist auch eine gute Idee, denn so ist auch sichergestellt, dass der Kunde die Rechnung erhalten hat und das die Bankverbindungen nicht mehr gefälscht werden.