Kassen um 49 000 Euro betrogen durch falscher Physiotherapeut und Sozialabgaben hinterzogen

Der angeklagte Oliver D. baute für diese angebliche Berufung ein riesiges Lügengerüst auf, das berichtet die Bild. In Lauenburg meldete er eine Physiotherapeuten Praxis an, obwohl er gar keine medizinische Ausbildung hat. Ein gefälschtes Zeugnis gehörte auch noch dazu, das ihn als zertifizierten Osteopathen auswies.

Quelle:     https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/betrug-urkundenfaelschung-falscher-physio-betruegt-kassen-um-49000-euro-61057064.bild.html

Verstoß gegen Heilpraktikergesetz, Betrug und Urkundenfälschung,

Der Angeklagte ist geständig

Der geständige Scharlatan (ausgebildeter Monteur und Fitness-Kaufmann) reichte tatsächlich dann 540 ärztliche Leistungen bei 37 Krankenkassen ein und verursachte einen Schaden von rund 49.000 Euro. Auch besonders fies, für seine zwei angestellten Physio-Therapeuten führte der 44-Jährige keine Sozialversicherungsbeiträge ab, das waren mal eben rund 18.000 Euro. Warum das alles, will das Gericht wissen? Der Angeklagt sagte im Wortlaut, „Meine Frau erlitt eine Hirnblutung. Ich musste mich um sie und meine drei Kinder kümmern“, sagt D. im Amtsgericht Schwarzenbek.

1 Jahr und 9 Monate auf Bewährung lautet das milde Urteil

Der Richter im Wortlaut, „Sie müssen außerdem 120 Stunden gemeinnützige Arbeit erbringen. Am Besten im Sportbereich. Vielleicht ergibt sich daraus eine Zukunft für Sie.“