Zuerst über Telefon Kontakt aufgenommen

Eine 82-jährige Frau in Ravensburg wäre beinahe um ihre Ersparnisse von Betrügern gebracht worden, die über mehrere Tage Kontakt zu der Seniorin telefonisch gehalten hatten, das berichtet der Polizeiticker.

Quelle.  https://www.polizeiticker.ch/artikel/seniorin-beinahe-um-viel-geld-betrogen-125728?fbclid=IwAR31RPCtri_P5w8osKCUtweJzkzxhFkhqjr8lzfdLXYHiWj5mleKUABBvZ4

Seniorin fast um viel Geld betrogen

Seniorin soll 10000 Euro vom Konto abheben

Der unbekannten Anrufer gab sich Zunächst als Polizeibeamter aus und berichtete von einer Erpressung, Banküberfällen und anderen Straftaten. Nach ersten Verhaltenstipps fordert er die 82-Jährige schließlich auf, weil das Geld dort nicht mehr sicher sei, über 10'000 Euro von ihrem Konto abzuheben. Der Sohn erkannte, der ein Gespräch seiner Mutter zufällig mit einer bekannten der Seniorin mitbekam, erkannte den Betrug und verständigte die Polizei. Dadurch konnte dieser einen größeren Vermögensschaden der Frau verhindern, die das Bargeld bei der Bank bereits abgehoben hatte und in der Wohnung zur Abholung durch einen „Polizeibeamten“ bereithielt.

Die Polizei rät

In diesen Fall rät die Polizei oder ähnlichen Fällen, auch wenn Sie auf der Straße persönlich von angeblichen Polizeibeamten nach Ihren Vermögensverhältnissen gefragt oder gar zur Herausgabe von Geld aufgefordert werden sollten, eindringlich:

  • Geben Sie Personen, die Sie nicht kennen, keine Auskünfte über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.
  • Nehmen Sie bei entsprechender Aufforderung keine Veränderungen an Ihrem PC vor oder laden Programme herunter; es handelt sich in der Regel um Schadsoftware, bei denen die Täter Zugriff auf Ihre Daten erhalten.
  • Polizeibeamte erfragen am Telefon oder anlassunabhängig auf offener Strasse keine Kontodaten oder verlangen Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse.
  • Es gibt technische Möglichkeiten, tatsächlich existierende Behördennummern vorzutäuschen. Seien Sie deshalb misstrauisch und rufen Sie im Zweifelsfall Ihre örtliche Polizeidienststelle an.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld an unbekannte Personen, auch nicht an angebliche Polizeibeamte.
  • Vornamen im Telefonbuch können Rückschlüsse auf Ihr Alter zulassen. Daher prüfen Sie, ob Sie diese Namen oder Ihren Eintrag im Telefonbuch benötigen.
  • Setzen Sie sich im Verdachtsfall oder wenn sie einen entsprechenden Anruf erhalten haben, sofort mit der Polizei in Verbindung