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Kryptowährungen haben in den vergangenen Jahren einen enormen Aufstieg erlebt und die Finanzwelt verändert. Mit Bitcoin und Co. trat eine neue Anlageklasse auf den Plan, die sich in vielen Punkten von anderen Währungen unterscheidet. Viele Interessenten setzen in die dezentrale Struktur von Kryptowährungen große Hoffnungen. Dieser Beitrag erläutert, wie Kryptowährungen funktionieren und auf welchen Wegen Anleger in das Segment einsteigen können.

Die wichtigsten Inhalte im Schnellzugriff

Entstehung und Grundgedanke hinter Kryptowährungen

Die erste Kryptowährung der Welt war Bitcoin. Bitcoin entstand im Jahr 2008. Als Geburtsstunde des Bitcoin und damit der Kryptowährungen gilt das Auftauchen des Whitepapers des bis heute unbekannten Verfassers Satoshi Nakamoto. Im Jahr 2018 gibt es bereits mehr als 4500 verschiedene Kryptowährungen. Allerdings überschreitet nur ein geringer Anteil davon gemessen am täglichen Handelsumsatz eine Erheblichkeitsschwelle.

Kryptowährungen sind grundsätzlich private Währungen. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu etablierten Währungen, die durch Staaten und Notenbanken herausgegeben werden. Einzige Ausnahme: im Jahr 2018 gab Venezuela mit dem Pedro eine staatliche Kryptowährung heraus.

Die Unabhängigkeit von Staat und Notenbanken ist ein zentrales Anliegen der Befürworter von Kryptowährungen. Bereits Satoshi Nakamoto beschrieb im Whitepaper, dass klassische Währungen stets vom Vertrauen in die Zentralbank abhängig seien. Ein Blick auf die Geschichte reicht aus, um zu erkennen, dass dieses Vertrauen oft genug missbraucht worden sei.

Kryptowährungen wollen deshalb nicht nur unabhängig von Staaten und Notenbanken, sondern auch von Geschäftsbanken sein. Es soll gar keine zentrale Instanz für den Betrieb der Netzwerke notwendig sein. Deshalb läuft die Software dezentral auf zahlreichen Rechnern von Anwendern weltweit.

Das gedankliche Konzept von Kryptowährungen wurde durch verschiedene Entwicklungen nach Bitcoin erweitert. Zu nennen ist insbesondere Ethereum. Dabei handelt es sich nicht um eine Kryptowährung, sondern um ein Netzwerk für den Betrieb von Smart Contracts und dezentrale Organisationen.

Bisherige Kursentwicklung

Kryptowährungen wurden einer breiten Öffentlichkeit erst gewahr, als die Kurse vieler Coins in den Himmel schossen. Die Abbildung unten zeigt die kumulierte Marktkapitalisierung aller relevanten Kryptowährungen im Zeitverlauf. Deutlich zu erkennen ist, dass es im Jahr 2017 zu einem dynamischen Anstieg des Gesamtmarktvolumens kam. Um den Jahreswechsel 2017/2018 herum erreichten Kryptowährungen mit einer Gesamtmarktkapitalisierung in Höhe von 850 Milliarden EUR ihren bisherigen Höchststand.

In der Folge kam es zu einer Korrektur, die zu einem Rückgang der Marktkapitalisierung in den Bereich von ca. 230 Milliarden EUR stand September 2018 führte.

Funktionsweise von Kryptowährungen

Kryptowährungen sind dezentral organisierte Währungen, die in elektronischer Form transferiert werden können. Zur Dokumentation von Transaktionen und Kontoständen dient bei Kryptowährungen eine Blockchain. Diese wird durch Software betrieben, die sich auf den Rechnern zahlreicher Nutzer weltweit befindet. Dadurch ist es nicht möglich, die Funktionsweise z. B. durch das Abschalten von Servern zu beeinträchtigen.

Kryptowährungen können von Nutzern weltweit verwendet werden. Einzige Voraussetzung ist ein Internetzugang. Transaktionen können rund um die Uhr und grenzüberschreitend durchgeführt werden. Wie lange eine Transaktion in Anspruch nimmt, hängt von der jeweiligen Kryptowährung ab. Bei vielen Kryptowährungen dauert es nur wenige Sekunden, Wartezeiten von bis zu ca. 10 Minuten wie im Fall von Bitcoin sind ebenfalls möglich.

Was ist die Blockchain?

Die Blockchain ist ein zentraler Begriff im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Blockchain Blockkette. Um nichts anderes handelt es sich: In der Blockchain sind verschiedene Datenblöcke miteinander verbunden. Eine Blockchain kann definiert werden als dezentrales Kassenbuch, in dem sämtliche Transaktionen dokumentiert werden und das nach heutigem Kenntnisstand nicht manipuliert werden kann.

Damit Blöcke an die Blockchain angehängt und Transaktionen validiert werden können, ist viel Rechenleistung notwendig. Damit alle Transaktionen sicher ablaufen und es nicht zu Manipulationen kommen kann, müssen im Netzwerk komplexe mathematische Probleme gelöst werden. Die dafür benötigte Rechenleistung stellen sogenannte Miner zur Verfügung.

Nicht jede Kryptowährung funktioniert gleich. Bei der Bitcoin Blockchain wird zum Beispiel alle 10 Minuten ein neuer Block angehängt. Bei der Ethereum-Blockchain belaufen sich die Abstände auf lediglich 15 Sekunden. Zu unterscheiden ist darüber hinaus zwischen Proof-of-Stake-Algorithmen und Proof-of-Work Algorithmen.

Im Fall von Bitcoin werden die in einem Block enthaltenen Transaktionen durch einen sogenannten Merklebaum miteinander gehasht. Der Header des Blocks enthält ausschließlich den letzten Hashwert als Prüfsumme. Dieser wird auch als root-hash bezeichnet. Mit diesem erfolgt die Verkettung der Blöcke. Da der Header jedes Blocks den Hashwert des vorangegangenen Blocks enthält, wird eine eindeutige Reihenfolge der Blöcke festgelegt. Darüber hinaus wird durch diese Vorgehensweise sichergestellt, dass nachträgliche Änderungen an bereits angehängten Blöcken und damit auch bestätigen Transaktionen ausgeschlossen sind.

Jeder kann die Bitcoin Blockchain auf dem eigenen Rechner installieren und selbst zum Node werden. Derzeit umfasst die Bitcoin Blockchain ca. 160 MB.

Welche Aufgabe haben die Miner?

Kryptowährungen leben nicht zuletzt von Minern, die dem Netzwerk Rechenkapazitäten zur Verfügung stellen. Nicht bei jeder Kryptowährung gibt es Mining; ob dies möglich ist, hängt vom Verschlüsselungsalgorithmus ab.

Miner werden im Fall von Bitcoin und Ethereum durch neu geschöpfte Währungseinheiten vergütet. Im Fall von Bitcoin erhält der Miner, der einen Block an die Blockchain anhängt, derzeit 12,5 Einheiten. Zusätzlich erhalten die Miner die durch die Ersteller ausgelobten Transaktionsgebühren.

Mining stellt damit eine Form der Geldschöpfung dar. Bei den meisten Kryptowährungen ist dies jedoch degressiv und zusätzlich limitierend gestaltet. So wurden im Fall von Bitcoin ursprünglich 50 Einheiten pro Block generiert. Diese Zahl wird jedoch alle 210.000 Blöcke halbiert. Zudem ist die Anzahl der maximal existierenden Bitcoins auf ca. 21 Millionen begrenzt.

In vielerlei Hinsicht erscheint Teilbarkeit als wichtige Funktion von Kryptowährungen. Sollte Bitcoin einmal eine weltweit benötigte Währung darstellen, wären 21 Millionen Einheiten wahrscheinlich funktional zu wenig. Jede Einheit Bitcoin kann jedoch in 100 Millionen Satoshi aufgeteilt werden. Dadurch stehen rechnerisch 2,1 Milliarden Einheiten zur Verfügung.

Wie anonym sind Kryptowährungen?

Wie anonym sind Kryptowährungen eigentlich? Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Bitcoin etwa wird immer wieder mit Anonymität in Verbindung gebracht und dafür auch kritisiert. Gänzlich anonym sind Transaktionen im Fall von Bitcoin jedoch nicht. In der Blockchain werden alle Transaktionen inklusive Absender und Empfänger von Zahlungen öffentlich sichtbar dokumentiert. Gelingt es, eine Adresse einer bestimmten Person zuzuordnen, lässt sich (zum Beispiel für ermittelnde Behörden) möglicherweise relativ einfach eine Kette von Transaktionen und der daran beteiligten Personen identifizieren.

Es gibt allerdings auch Kryptowährungen, bei denen Sender und Empfänger unerkannt bleiben. Auch hier ist jedoch nicht ganz ausgeschlossen, dass an Transaktionen beteiligte Parteien identifiziert werden. Damit ist insbesondere zu rechnen, wenn die Kryptowährung in die reale Welt transferiert und zum Beispiel umgetauscht auf ein Bankkonto eingezahlt wird.

Wo werden Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert?

Kryptowährungen werden mittlerweile von zahlreichen Unternehmen als Zahlungsmittel akzeptiert. Dies gilt sowohl für Onlineshops als auch in stationären Geschäften. Insbesondere im Internet kann häufiger mit Bitcoin bezahlt werden. Dies gilt zum Beispiel für Wettbüros, Spieleplattformen aber auch diverse Anbieter aus klassischen Branchen. Ein Trend zur Akzeptanz von Bitcoin und Co. durch Shopping Apps zeichnet sich ab. In diesem Fall agieren die Betreiber der App allerdings als Mittelsmann, was dem Charakter von Kryptowährungen eigentlich widerspricht.

Einer breiteren Akzeptanz stehen derzeit noch die Kursschwankungen an den Märkten entgegen. Für Händler ist es nicht einfach, Bitcoin und Co. als Zahlungsmittel zu akzeptieren, wenn der Wert innerhalb kürzester Zeit starken Schwankungen unterliegt und Betriebsausgaben wie zum Beispiel Löhne und Einkaufskosten in klassischen Währungen bezahlt werden müssen.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Kryptowährungen und Fiat Money?

Im Vergleich von Kryptowährungen und Fiat Money lassen sich einige wesentliche Unterschiede herauskristallisieren.

Kryptowährungen sind fälschungssicher, weil durch kryptographische Verfahren sichergestellt wird, dass jede Einheit nur einmal verwendet werden kann. Bargeld hingegen lässt sich prinzipiell fälschen. Allerdings sind auch Manipulationen von Kryptonetzwerken prinzipiell möglich. Auch im Hinblick auf die Sicherheit sind Kryptowährungen Bargeld nicht zwingend überlegen. Bargeld kann gestohlen werden – Kryptowährungen auch, wenn es Hackern gelingt, auf Wallets zuzugreifen.

Der Verzicht auf eine zentrale Instanz ist ein wesentliches Charakteristikum von Kryptowährungen. Bei jeder Banküberweisung oder Kartenzahlung sind zentrale Instanzen wie Banken, Kartengesellschaften, Zentralbanken etc. involviert. Für Zahlungen mit Kryptowährungen gilt dies nicht. Die Zahlungen erfolgen direkt zwischen den beiden Parteien.

Transaktionen über Kryptonetzwerke sind in aller Regel irreversibel. Das bedeutet, dass Empfänger einer Zahlung sich nach deren Eingang sicher sein können, dass es nicht zu einer Stornierung der Zahlung kommt. Dies gilt für klassische Bezahlmethoden nicht immer. So können zum Beispiel Lastschriften widerrufen oder Kartenzahlungen durch Einspruch storniert werden.

Bezahlung mit Kryptowährungen sind weltweit und rund um die Uhr möglich. In der Regel dauert es weniger als 15 Minuten, bis eine Transaktion abgeschlossen ist. Bei vielen Kryptowährungen geht es auch deutlich schneller. Dies ist im Vergleich zu klassischen grenzüberschreitenden Überweisung ein wesentlicher Geschwindigkeitsvorteil.

Kryptowährungen sind nicht beliebig inflationierbar. Das gilt jedenfalls, wenn im Netzwerk eine entsprechende Obergrenze für die Anzahl der Einheiten festgelegt ist. Dies gilt zum Beispiel bei Bitcoin, der auf maximal 21 Millionen Einheiten begrenzt ist. Bei Fiat Währungen kann dagegen durch Zentralbanken durch Geldmengenausweitung inflationiert werden.

Bei Kryptowährungen mitmachen: Wie geht das?

Der dezentrale Charakter von Kryptowährungen ermöglicht es jedermann mit Internetanschluss, an dem Netzwerk teilzunehmen. Wer selbst die Blockchain speichern möchte, muss eine Software auf dem Rechner zu installieren. Wir Mining betreiben möchte, muss in der Regel zusätzliche Rechenleistung zum Beispiel durch ASICs zur Verfügung stellen. Die bloße Nutzung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel ist jedoch mit geringerem Aufwand möglich. Dazu ist lediglich eine Wallet erforderlich.

Was ist eine Wallet?

Eine Wallet ist eine Software, die Zahlungen mit einer Kryptowährung ermöglicht. Die Wallet dient zur Verwahrung von Kryptowährungen. Allerdings befinden sich die Coins nicht wirklich in der Wallet. Die Wallet ist anders als es die Übersetzung ins Deutsche vermuten lässt, kein Geldbeutel, sondern ein Schlüssel. Kryptowährungen wie Bitcoin existieren jedoch nur in der Blockchain. Die Wallet dient als Nachweis über den Besitz einer bestimmten Anzahl von Coins.

Es gibt diverse Wallets: Einige sind webbasiert, andere werden auf Smartphones verwendet, wieder andere bedienen sich externee Endgeräte wie etwa USB-Sticks. Wallets unterscheiden sich nicht zuletzt im Hinblick auf das Verlustrisiko. Software Wallets sind stets angreifbar, weil die Zugangsdaten zur Wallet (zumeist handelt sich um eine Kombination aus Benutzername und Passwort, gegebenenfalls ergänzt meine Zwei-Faktor-Authentifizierung) zentral gespeichert werden und durch Hackerangriffe ausgespäht werden können.

Hardware Wallets gelten als sicherer. Der Schlüssel für eine Adresse im Netzwerk wird auf einem USB Stick gespeichert, der regelmäßig nicht mit dem Internet verbunden ist.

Public Key und Private Key

Das Verständnis von Kryptowährungen erfordert ein Blick auf die Adressen in den Systemen und ihre Bedeutung. Bei Bitcoin gibt es zum Beispiel einen Private Key und einen Public Key. Beide sind Adressen. Der Public Key wird zufällig generiert und in Wallets gespeichert. Er dient zur Autorisierung von Transaktionen. Jeder, der diesen Schlüssel besitzt, kann Transaktionen autorisieren. Der öffentliche Schlüssel ist dagegen eine Art Kontonummer. Andere Teilnehmer können Kryptowährungen an diese Adresse senden. Wird Geld von dieser Adresse gesendet, erscheint die Adresse mitsamt dem Betrag und dem Zeitpunkt der Transaktion in der Blockchain.

Geld verdienen mit Kryptowährungen Mining?

Miner sind für das Funktionieren vieler Kryptowährungen unerlässlich, weil die Systeme viel Rechenleistung benötigen und diese dezentral bereitgestellt werden soll. Miner werden durch neu geschöpfte Geldeinheiten und/oder Transaktionsentgelte vergütet. Die Gretchenfrage lautet: Lohnt sich Mining?

Dies hängt ganz wesentlich von der Kryptowährung ab. Im Fall von Bitcoin ist es für Miner in einem privaten Rahmen mittlerweile sehr schwierig, profitable Ergebnisse zu erzielen. Dies liegt an einer zunehmenden Zentralisierung des Geschehens auf Mining Farmen. Anstatt selbst Hardware anzuschaffen und zu minen, investieren Anleger deshalb in Mining Farmen. Die Erträge hängen maßgeblich mit der Kursentwicklung des Bitcoin zusammen.

Bei anderen Kryptowährungen ist Mining noch etwas einfacher möglich, da der Prozess etwas dezentraler angelegt ist. Ob sich Mining lohnt, hängt vom Verhältnis von Erträgen zu Kosten ab. Erträge bestehen in den geminten Einheiten. Die Kosten bestehen in der Anschaffung von Hardware und den Stromkosten. Spezielle Mining Rechner ermöglichen detaillierte Kalkulationen.

In Kryptowährungen investieren

Für Investitionen in Kryptowährungen stehen diverse Investmentvehikel zur Verfügung. In die größte Kryptowährung Bitcoin können Sie über echte Coins, CFDs, Zertifikate, Futures, Exchange Traded Products (ETPs) und Trusts investieren. CFDs stehen für rund ein Dutzend weitere Kryptowährungen zur Verfügung, ETPs und Trusts zumindest für Ethereum. Generell gilt: Je größer eine Kryptowährung gemessen an der Marktkapitalisierung ist, desto mehr Investitionsmöglichkeiten gibt es auch.

Nur für Bitcoin: Zertifikat von Vontobel

Bitcoin ist die einzige Kryptowährung, in die Sie über ein Partizipationszertifikat investieren können. Die Investmentbank Vontobel legte ein solches Papier im Oktober 2017 auf. Das Zertifikat wurde ohne Laufzeitbegrenzung und mit einem Bezugsverhältnis von 10:1 emittiert. Das bedeutet, dass sie zehn Zertifikate kaufen müssen, um 1,0 Einheiten Kryptowährungen abzubilden. Das Zertifikat bezieht sich auf den Bitcoinkurs in US-Dollar.

Screenshot: https://zertifikate.vontobel.com/DE/Produkt/DE000VL3TBC7

Das Zertifikat wird an den Handelsplätzen Börse Frankfurt Zertifikate und Euwax (Börse Stuttgart) gehandelt. Die jährliche Managementgebühr in Höhe von 1,5 % wird börsentäglich vom Kurs abgezogen. Es fallen zusätzliche Kosten an, darunter insbesondere der Spread zwischen An- und Verkaufskurs sowie Transaktionsentgelte Ihres Brokers.

Beachten Sie, dass Zertifikate rechtlich gesehen Inhaberschuldverschreibungen des Emittenten darstellen. Somit besteht ein Emittentenrisiko. Wird der Emittent insolvent, erhalten Sie Ihr Geld unabhängig von der Kursentwicklung des Bitcoin womöglich nicht zurück. Eine Einlagensicherung wie bei Festgeld etc. gibt es für Zertifikate nicht.

Der Bitcoin Future an der CME

An der Chicago Mercantile Exchange (CME) wird ein Future auf Bitcoin gehandelt. Damit besteht die Möglichkeit, diese Kryptowährung an einem regulierten Börsenplatz zu handeln. Sie sollten den Bitcoin Future nur in Betracht ziehen, wenn Sie bereits andere Futures gehandelt haben und Erfahrungen in diesem Segment besitzen. Ansonsten sind Terminkontrakte für Privatanleger weniger gut geeignet.

Was bietet der Bitcoin Future? Es gibt Kontrakte für die jeweils nächsten beiden Monate aus dem Quartalszyklus März, Juni, September und Dezember sowie für die nächsten beiden Monate außerhalb dieses Zyklus. Ein Bitcoin Future bezieht sich auf 5,0 Einheiten der Kryptowährung.

Was ist ein Future? Futures sind unbedingte Termingeschäfte. Eröffnen Sie bei einem Kurs von zum Beispiel 6000 USD eine Longposition, verpflichten Sie sich, bei Fälligkeit des Futures den Bitcoin zu diesem Preis zu kaufen. Ist der Preis bis zur Fälligkeit auf 8000 USD gestiegen, erzielen Sie einen Gewinn von 2000 USD. Der Grund: Sie kaufen Bitcoin auf Basis des Futures zu 6000 USD können sofort zu 8000 USD wieder verkaufen. Tatsächlich sieht der Future an der CME Cash Settlement vor: Ihnen wird somit kein BTC geliefert, die Abwicklung erfolgt in bar.

Neben dem Spread fallen insbesondere Transaktionskosten Ihres Brokers an. Rechnen Sie damit, dass im BTC Future höhere Entgelte anfallen als bei anderen Futures. Tendenziell sind Broker mit angelsächsischem Hintergrund für den Handel von US Futures günstiger als deutsche Onlinebroker.

Kryptowährungen Trusts

in Kryptowährungen, Ethereum und einzelne andere Kryptowährungen können Sie über diverse Trusts investieren. Trusts sind Unternehmen, deren Aktien an der Börse gehandelt werden. Die Unternehmen verfolgen lediglich einen Zweck: Mit dem Geld der Anleger werden Kryptowährungen gekauft und verwahrt. Da das Anlagevermögen dieser Trusts nahezu gänzlich aus Kryptowährungen besteht, entwickelt sich auch der Aktienkurs sehr nah am Kurs der jeweiligen Kryptowährung.

Trusts sind mit sogenannten unsystematischen Risiken verbunden. Erstens könnte es zu Hackangriffen auf die Bestände des Trusts und zu damit einhergehenden unwiederbringlichen Verlusten kommen. Zweitens könnten die Betreiber des Trusts Kryptowährungen entwenden.

Exchange Traded Products (ETPs) auf Kryptowährungen

Auch im Bereich der Exchange Traded Products (ETPs) finden sich Investmentmöglichkeiten für Kryptowährungen. Relevant sind hier insbesondere Exchange Traded Notes (ETNs). Dies sind Anleihen, die den Kurs von BTC, Ethereum oder anderen Kryptowährungen abbilden. Die Anleihen können besichert oder unbesichert sein. Im Fall unbesicherter Anleihen besteht neben dem Marktpreisrisiko zusätzlich ein Emittentenrisiko.

Zu den bekanntesten ETNs gehören die Produkte des schwedischen Investmentunternehmens XBT Provider AB. Die Wertpapiere beziehen sich auf Bitcoin und Ethereum und sind hier sowohl für den US-Dollar und den Euro Kurs der beiden Kryptowährungen erhältlich. Gehandelt werden die Stücke an der Nasdaq Stockholm. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 2,5 %.

Kryptobörsen

An Kryptobörsen können Sie Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen kaufen und verkaufen. Die Zahl der aktiven Kryptobörsen ist in den vergangenen Jahren geradezu in die Höhe geschossen. Es lohnt sich, einen genauen Blick auf die Anbieter zu werfen. Die Unterschiede sind beträchtlich und betreffen neben den effektiven Kosten auch das Marktmodell.

Einige Kryptobörsen orientieren sich bei ihrer Funktionsweise an Wertpapierbörsen. Aufträge werden über elektronische Orderbücher abgewickelt, die Börsenbetreiber selbst verdienen Geld durch Kommissionen und andere Zusatzleistungen, nicht jedoch durch in den Kursen platzierte Margen. Genau diese visieren dagegen Brokerdealer an: Diese treten als Käufer und Verkäufer auf und befinden sich zumindest temporär selbst im Besitz von Kryptowährungen.

Die dritte Variante sind Marktplätze, die lediglich vermittelnden und unterstützenden Charakter besitzen und bei denen die Marktteilnehmer die Transaktionen selbst abwickeln. Die drei wesentlichen Börsentypen stellen wir Ihnen nachfolgend mit konkreten Beispielen vor.

Kryptobörsen mit Orderbuch

Wenn Sie schon einmal mit Aktien gehandelt haben, haben Sie wahrscheinlich die elektronische Handelsplattform Xetra der Deutschen Börse genutzt. Dieses Orderbuch regelt die Abwicklung von Kauf- und Verkaufsaufträgen nach festgelegten Regeln. Orderbücher dieses Typs gibt es auf einigen Kryptobörsen. Ein Beispiel für einen solchen Börsenbetreiber ist die asiatische Kryptobörse Binance.

Die Abbildung unten zeigt die Benutzeroberfläche von Binance. Wie Sie sehen, gibt es nicht den einen An- oder Verkaufskurs, sondern eine Vielzahl von Kursen. Links in der Plattform sehen Sie zwei übereinander angeordnete Kurslisten. Die obere Kursliste enthält Verkaufsaufträge. Die untere Liste enthält Kaufaufträge. Die Verkaufsaufträge sind so sortiert, dass die Order mit dem niedrigsten Kurs unten steht. Bei den Kaufaufträgen steht die Order mit dem höchsten Kurs erhoben. Die Differenz zwischen dem niedrigsten Verkaufskurs und im höchsten Kaufkurs im Orderbuch ist der zu einem bestimmten Zeitpunkt bestmögliche erhältliche Spread.

Binance verdient selbst nichts an diesem Spread. Die Betreiber nehmen somit keine Veränderungen an den Kursen vor, diese bilden sich allein durch Angebot und Nachfrage. Die Spreads fallen umso enger aus, je mehr Liquidität sich im Orderbuch befindet. Dies bedeutet, dass Sie große Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum zu engen Spreads handeln können, während bei kleineren Kryptowährungen breitere Spannen die Regel sein dürften.

Binance verlangt eine Kommission in Höhe von 0,1 % des Transaktionsvolumens. Rechts in der Plattform sehen Sie die Transaktionshistorie. Die darin enthaltenen Daten sind auch bei Wertpapierbörsen als Times & Sales verfügbar. Sie sehen für jeden beliebigen Zeitpunkt, zu welchen Kursen welche Mengen gehandelt wurden. Börsen dieses Typs sind besonders transparent und insgesamt kostengünstiger als Brokerdealer.

Sie können bei Binance mehr als 100 verschiedene Kryptowährungen handeln. Der Handel ist dabei gegen Ethereum, Kryptowährungen, BNB und USDT möglich. BNB ist die eigene Kryptowährung der Börse. Ein Schwachpunkt speziell für Einsteiger: Einzahlungen sind bislang nur mit Kryptowährungen möglich. Besitzen Sie diese noch nicht, müssen Sie zunächst an anderer Stelle Kryptowährungen  erwerben und zu Binance transferieren.

Kryptobörsen als Krypto-Broker

Brokerdealer stellen selbst Ankaufs- und Verkaufskurse. Dadurch ist es unbedeutend, wie viele Kauf- und Verkaufsaufträge die Kunden gerade erteilen. Brokerdealer verdienen Geld primär mit den Spreads zwischen Ankaufs- und Verkaufskursen. Deshalb werden zumeist keine expliziten Gebühren ausgewiesen; Diese sind bereits eingepreist. Die Spreads richten sich nach der gehandelten Kryptowährung, fallen tendenziell eher breiter aus als bei Kryptobörsen mit Orderbuch. Rechnen Sie mit ca. 1-2 % Aufschlag zum gemittelten Marktkurs, wenn Sie die großen Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum handeln.

Ein Vorteil dieser Börsenplätze: Der Kauf und Verkauf ist sehr einfach und nicht komplizierter als eine Bestellung in einem Onlineshop. In der Abbildung unten sehen Sie das Orderticket der Kryptobörse AnycoinDirect aus Rotterdam. Sie geben schlicht die Anzahl der zu kaufenden Coins ein und sehen den aufgerufenen Kurs. Anschließend hinterlegen Sie die Zieladresse Ihrer Wallet und wählen die gewünschte Zahlungsmethode aus. Wenige Minuten später befinden sich die Coins in Ihrer Wallet.

Neben den Margen in den Spreads fallen bei Brokerdealern  häufig weitere Kosten an. AnycoinDirect verlangt zum Beispiel eine Miners Fee und Gebühren für die Einzahlung. Ein Vorteil von AnycoinDirect: Sie müssen keine Wallet bei dieser Börse unterhalten und können sich Coins an eine beliebige Adresse senden lassen.

Kryptobörsen mit Marktplatz

Für den Handel mit Kryptowährungen brauchen Sie nicht zwingend eine zwischengeschaltete Instanz. Kennen Sie einen Verkäufer, können Sie bei diesem direkt kaufen, wenn Sie sich über den Preis einig sind. Dieses Modell verfolgen Kryptobörsen wie Bitcoin.de. Dies ähnelt einem schwarzen Brett. Käufer und Verkäufer können ihre Gebote einstellen und sich untereinander direkt kontaktieren. Haben sich zwei Parteien auf ein Geschäft geeinigt, überweist der Käufer dem Verkäufer das Geld, woraufhin die gekauften Kryptowährungen unter Mithilfe von Bitcoin.de an den Käufer gesendet werden. Dafür verlangen die Betreiber des Marktplatzes eine Gebühr, die im Fall von Bitcoin.de zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird.

Kryptowährungen Trading

Eine mögliche Definition für Trading in Abgrenzung zu Investitionen besteht in der kürzeren Haltedauer der Positionen. Wenn Sie Kryptowährungen traden, kaufen und verkaufen Sie in relativ kurzen Zeitabständen. Dies können einige Monate (Positionstrading) aber auch nur wenige Stunden (Daytrading) sein.

Wenn Sie mit Kryptowährungen traden möchten, sollten Sie CFDs als Instrument in Erwägung ziehen. Diese bieten erhebliche Vorteile gegenüber echten Coins und auch gegenüber anderen Derivaten wie zum Beispiel Futures und Zertifikaten.

Was sind CFDs?

CFDs (Contract for Difference, Differenzkontrakte) sind außerbörslich gehandelte Finanzinstrumente. Rechtlich handelt es sich um einen Vertrag zwischen einem Anleger und einem CFD Broker. Vereinbart wird, dass Kursveränderungen im Basiswert ausgeglichen werden. Gewinnen Sie, muss der Broker Ihnen den Gewinn auszahlen, verlieren Sie, werden die Verluste Ihrem Kontoguthaben belastet.

Dazu ein Fallbeispiel. Ein CFD bezieht sich auf 1,0 Einheiten einer Kryptowährung. Diese notiert am Markt bei 6000 EUR. Der CFD Broker stellt zwei Kurse: Einen Kaufkurs bei 6050 EUR und einen Verkaufskurse bei 5950 EUR. Die Differenz zwischen den beiden Kursen entspricht dem Spread.

Sie eröffnen eine Longposition bei 6050 EUR. Dazu benötigen Sie einen Einsatz in Höhe von 3025 EUR, da der Broker eine Initial Margin in Höhe von 50 % verlangt. Nun steigt der Kurs auf 6300 EUR. Der Broker quotiert seine CFDs mit 6350 EUR zu 6250 EUR. Sie schließen die Shortposition zum Verkaufskurs von 6250 EUR. Dies entspricht einem Gewinn in Höhe von 200 EUR.

Sehen wir uns den Gewinn etwas genauer an. 200 EUR von 6050 EUR entspricht einem Wertzuwachs in Höhe von rund 3,3 %. Sie haben jedoch lediglich 3025 EUR eingesetzt. Bezogen auf den Einsatz ergibt sich somit ein Gewinn von ca. 6,6 %. Der Gewinn fällt doppelt so hoch aus wie bei einem Direktinvestment mit 100 % Einsatz, weil Sie mit einem Hebel von 2:1 gehandelt haben.

In der Praxis fällt der Gewinn etwas geringer aus, da der Broker Finanzierungskosten verlangt. Zudem fällt auf den Gewinn Abgeltungssteuer an. Zur Besteuerung von Gewinnen aus Kryptowährungen Trading lesen Sie auch die letzten Absätze dieses Beitrags.

Welche Vorteile bieten CFDs gegenüber echten Coins?

CFDs bieten diverse Vorteile gegenüber einem Direktinvestment in echte Coins. Dies gilt besonders, wenn sie primär an der Kursentwicklung von Kryptowährungen interessiert sind und es Ihnen weniger wichtig ist, Teil der Story eines bestimmten Coins zu sein. Die wichtigsten Vorteile von CFDs im Überblick.

Bessere Regulierung durch Aufsichtsbehörden

Achten Sie beim Vergleich von CFD Brokern auf eine Lizenz in einem EU Mitgliedstaat. Dann wird der Broker durch eine Finanzaufsichtsbehörde überwacht. Es gelten dann die Grundsätze der EU Finanzmarktrichtlinie MiFID.

Dies bedeutet zum Beispiel, dass der Broker Kundengelder auf segregierten Konten verwahrt und an eine Anlegerentschädigungseinrichtung angebunden sein muss.

Solche Standards können Sie bei Kryptobörsen nicht erwarten. Diese agieren nach wie vor weitgehend unreguliert und verfügen zum Teil noch nicht einmal über eine ladungsfähige Adresse innerhalb der EU.

Mehr Sicherheit für die Kundengelder

Die Kundengelder sind bei regulierten Finanzdienstleistern sehr viel besser aufgehoben als bei unregulierten Kryptobörsen. Gegen Letztere besitzen Sie im Zweifel lediglich einen einfachen, privatrechtlichen Anspruch ohne Möglichkeit, diesen auch durchzusetzen.

Zahlen Sie Geld bei regulierten CFD Brokern ein, muss die Einzahlung auf einem Konto bei einer lizenziert Banken verwahrt werden. Die Kundengelder sind deshalb im Regelfall durch eine Einlagensicherung geschützt, die im Entschädigungsfall bis 100.000 EUR pro Kunde erstattet.

Es soll nicht verschwiegen werden, dass der Schutz dieser Einlagensicherung nicht für Forderungen aus offenen CFD Geschäften gilt. Diese sind jedoch ebenfalls durch Anlegerentschädigungseinrichtungen geschützt. Im Fall des zypriotischen ICF werden zum Beispiel 90 % solcher Forderungen bis zu maximal 20.000 EUR pro Kunde erstattet.

Gewinnen in steigenden und fallenden Märkten

Erfolgreiche Trader sind nicht von steigenden Kursen abhängig. Im Gegenteil: Viele Gewinne lassen sich mit Shortpositionen erzielen, weil Kurse schneller fallen als Sie steigen. Wenn Sie mit echten Coins auf fallende Kurse spekulieren möchten, müssen Sie diese umständlich ausleihen, am Markt verkaufen und nach der Wiedereindeckung an den Eigentümer zurückgeben.

CFDs ermöglichen sehr viel unkompliziertere Wetten auf fallende Kurse. Sie müssen lediglich eine Shortposition eröffnen. Dies ist genauso einfach wie die Eröffnung einer Longposition.

Professionelle, technisch ausgereifte Handelsplattformen

Es ist kein Gesetz, aber die Regel: Die Handelsplattform von CFD Brokern sind technisch ausgereifter und sehr viel komfortabler als die Benutzeroberflächen von Kryptobörsen. Die meisten CFD Broker stellen Ihnen eine kostenlose Komplettlösung für den Handel und die Analyse von Märkten zur Verfügung. Dazu gehören Chartingtools, Indikatorenbibliotheken, Marktscanner, Newsfeeds, automatisierte Handelssysteme, Chartmustererkennung, Social Trading, Nutzerforen und diverse weitere Funktionen.

Gewinne mit Social Trading

Social Trading ist im besten Fall ein Gewinn für alle. Als erfolgreicher Trader können Sie zusätzliche Einnahmen durch das Teilen ihrer Trades erzielen. Folgen andere Benutzer Ihren Trades, werden Sie durch die Plattform für die damit erzielten Umsätze vergütet. Als Einsteiger können Sie als Follower auftreten und sich ein Portfolio aus erfolgreichen Krypto Tradern zusammenstellen. Dadurch erzielen Sie im besten Fall ganz ohne Anlaufzeit die Renditen professioneller Trader.

Kein Risiko für Hackerangriffe

Es ist ein Albtraum: Eines morgens wachen Sie auf und lesen in den Nachrichten, dass Ihre Kryptobörsen gehackt wurde. Sie loggen  sich ein und stellen fest, dass alle Ihre Coins verschwunden sind. Die Börse teilt mit, dass sich der Schaden leider nicht beheben lässt, da Transaktionen über die Blockchain nicht rückgängig gemacht werden können. Was nun? Sie haben einen Totalverlust erlitten!

Mit CFDs passiert dies nicht. Selbst wenn ein CFD Broker Opfer eines Hackerangriffs werden sollte, ließe sich Ihr finanzieller Status Quo zuverlässig wiederherstellen. Als CFD Trader schalten Sie damit ein erhebliches Risiko ganz ohne Nachteil an anderer Stelle einfach ab.

Hebelwirkung nutzen

Die Hebelwirkung wurde im Beispiel oben bereits thematisiert. Bei einem Hebel von 2:1 müssen Sie lediglich die Hälfte des Positionswertes einzahlen. Der Rest wird durch den Broker finanziert. Der Finanzhebel ermöglicht Ihnen eine überproportionale Partizipation an Kursbewegungen. Dies ist gut, wenn Sie gewinnen, führt aber auch zu einer Vergrößerung von Verlusten. Bedenken Sie dies bei Ihren Entscheidungen.

Weniger Steuern durch Abgeltungssteuer

Als aktiver Trader werden Sie die meisten Positionen innerhalb eines Jahres nach der Eröffnung wieder schließen. Wenn Sie dies mit echten Coins tun, müssen Sie diese privaten Veräußerungsgewinne mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuern. Auf Gewinne aus dem Handel mit CFDs fällt dagegen die Abgeltungsteuer in Höhe von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an.

In verschiedene Kryptowährungen auf einmal investieren mit Krypto Copy Funds

Vieles spricht dafür, in verschiedene Kryptowährungen zu investieren. Um Risiken zu streuen, sollten Sie ein Portfolio aus verschiedenen Coins aufbauen und damit das gesamte Segment abdecken. Besonders einfach lässt sich dieses Vorhaben mit Krypto Copy Funds realisieren.

Was sind Krypto Copy Funds? Krypto Copy Funds sind keine ETFs oder Investmentfonds, sondern ein Portfolio aus verschiedenen CFDs. Dabei bezieht sich jeder CFD auf eine andere Kryptowährung. Krypto Copy Funds werden zum Beispiel durch den CFD Broker eToro angeboten. Mit den Produkten können Sie mit einem einzigen Klick einen ganzen Korb von Kryptowährungen kaufen. Dadurch sinken die Kosten und der zeitliche Aufwand.

Ein weiterer Vorteil der Krypto Copy Funds: Die Zusammensetzung der Portfolios ist nicht fix, sondern wird regelmäßig angepasst. Je nach Ausrichtung des Produkts können Sie zum Beispiel festlegen, dass nur große und liquide Kryptowährungen Bestandteil Ihres Investments sein sollen. Sinken Marktkapitalisierung und Handelsumsätze in einer Kryptowährung, wird diese durch andere Währungen ersetzt, deren Wert und Liquidität steigt.

Die Abbildung unten zeigt, wie Sie bei eToro die Liste der verfügbaren Krypto copy Funds aufrufen. Copy Funds sind generell Portfolios aus CFDs auf verschiedene Basiswerte. Es muss kein Bezug zu Kryptowährungen bestehen.

Kryptowährungen diversifiziert kaufen mit CopyFunds

eToro bietet CopyFunds an

In der Abbildung unten wurde der Crypto Fund markiert. Dieser bezieht sich auf Kryptowährungen.

Im CryptoFund sind BTC, Ethereum und diverse weitere Kryptowährungen enthalten. Einmal im Monat wird das Portfolio angepasst. Aufgenommen werden nur Kryptowährungen mit einer Marktkapitalisierung jenseits von 1 Mrd. USD und einem durchschnittlichen täglichen Handelsumsatz ab 20 Millionen USD. Die Abbildung unten zeigt die Zusammensetzung des Portfolios im August 2018.

Portfolio CopyFund

Die Zusammensetzung des CryptoFunds im August 2018

Rechtliche Einordnung von Kryptowährungen in Deutschland

Abschließend sollen Kryptowährungen aus einer rechtlichen Perspektive beleuchtet werden. Um was handelt es sich bei Kryptowährungen und Co. aus Sicht von Juristen? Zusätzlich sollen in den folgenden Absätzen die steuerlichen Rahmenbedingungen für Anleger aus Deutschland betrachtet werden.

Bafin stuft Kryptowährungen als Rechnungseinheiten ein

Die rechtliche Einstufung von Kryptowährungen in Deutschland basiert bislang auf einem qualifizierenden Erlass der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Diese hält Kryptowährungen für Rechnungseinheiten im Sinne des § 1 Abs. 11 Satz 1 Kreditwesengesetz (KWG). Rechnungseinheiten sind Finanzinstrumente, die mit Devisen vergleichbar sind, jedoch nicht auf ein gesetzliches Zahlungsmittel lauten. Die Einstufung dabei gilt für alle Kryptowährungen unabhängig von der verwendeten Software und der jeweiligen Verschlüsselungstechnik.

Wichtig: Kryptowährungen und Co. sind nicht mit E-Geld zu verwechseln. E-Geld im Sinne des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) setzt die Existenz eines Emittenten voraus. Emittenten von E-Geld geben dieses unter Begründung einer Forderung gegen sich selbst aus. Bei Kryptowährungen fehlt es an einem solchen Emittenten.

Kryptowährungen sind nicht erlaubnispflichtig

Die Bafin hat ausdrücklich festgestellt, dass die Nutzung von Kryptowährungen als Ersatz für Bar- oder Buchgeld keine erlaubnispflichtige Tätigkeit darstellt. Unternehmen, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren, erbringen damit keine Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen. Das gilt auch, wenn Sie als Verbraucher mit Kryptowährungen bezahlen.

Auch Mining ist nach Einstufung der Bafin keine erlaubnispflichtige Tätigkeit. Auch hier fehlt es am Tatbestand der Emission oder Platzierung. Damit ist auch der Verkauf von zuvor geschürften Einheiten nicht erlaubnispflichtig. Eine Erlaubnispflicht besteht lediglich für Unternehmen, die Leistungen mit Bezug zu Kryptowährungen in einem gewerblichen Umfang anbieten. Dies gilt zum Beispiel für Börsen.

Steuerliche Behandlung von Kryptowährungen

Im Hinblick auf die Besteuerung von Gewinnen aus dem Handel mit Kryptowährungen kommen grundsätzlich drei Tatbestände in Betracht.

Möglichkeit I: Der Handel mit Kryptowährungen wird als privates Veräußerungsgeschäft im Sinne des § 23 Abs. 1 Nummer 2 Einkommensteuergesetz klassifiziert. Dies ist der Fall, wenn Sie mit echten Coins handeln und der Handel keinen gewerblichen Umfang annimmt.

Trifft diese Einstufung zu, sind Gewinne nach einer einjährigen Haltefrist steuerfrei. Für Gewinne aus Käufen und Verkäufen innerhalb der Spekulationsfrist steht eine jährliche Freigrenze in Höhe von 600 EUR zur Verfügung. Darüber hinausgehende Gewinne sind im Rahmen der Steuererklärung anzugeben mit dem persönlichen Steuersatz versteuern.

Bei der Ermittlung der Gewinne sind erlittene Verluste von erzielten Gewinnen abzuziehen. Abziehbar sind auch Kosten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Handel entstanden sind. Haben Sie Kryptowährungen zu verschiedenen Zeitpunkten gekauft und verkauft, gilt nach Auffassung der meisten Juristen das First in First Out Prinzip. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Coins, deren Anschaffungszeitpunkt am nächsten zurückliegt, auch als erstes verkauft werden.

Ein Tipp: Dokumentieren Sie Ihre Käufe und Verkäufe unbedingt, um Verluste beim Finanzamt geltend machen zu können.

Wichtig: Eine Veräußerung liegt auch dann vor, wenn Sie Kryptowährungen zum Bezahlen von Waren oder Dienstleistungen einsetzen.

Einstufung als gewerblicher Händler?

Wenn Sie häufiger handeln, kann das Finanzamt Sie als gewerblichen Händler einstufen. Verbindliche Schwellenwerte im Hinblick auf die Anzahl der Transaktionen, das Handelsvolumen etc. liegen bislang nicht vor. Im Zweifel entscheidet das Finanzamt nach billigem Ermessen. In diesem Fall werden Gewinne als Einkünfte aus Gewerbebetrieb betrachtet und entsprechend versteuert. Dann fallen Einkommensteuer und bei einem Gewerbeertrag oberhalb von 24.500 EUR auch Gewerbesteuer an.

Im Hinblick auf die Besteuerung von Mining Erträgen lässt sich noch keine verbindliche Regelung erkennen. Viele Juristen gehen davon aus, dass Einkünfte aus privatem Mining als sonstige Einkünfte gemäß § 22 Nummer 3 Einkommensteuergesetz eingestuft werden. Der Grund dafür ist die Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage. Aus dieser Antwort ging jedoch nicht klar hervor, ob sich diese Auffassung auch auf den Block Reward oder ausschließlich auf die Transaktionsgebühren bezieht. Bei einer Einstufung als gewerblicher Miner gilt ohnehin die Besteuerung als Einkünfte aus Gewerbebetrieb.

Krypto CFDs werden mit Abgeltungsteuer besteuert

Wenn Sie nicht mit echten Kryptowährungen, sondern mit CFDs handeln, gelten andere Regelungen für die Besteuerung. Solche Gewinne fallen weder unter die Regelungen für private Veräußerungsgeschäfte noch unter die Regelungen der Besteuerung als Gewerbeertrag. Vielmehr gilt die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Gewinne können mit Verlusten verrechnet werden. Für alle Kapitalerträge eines Steuerjahres stehen 801 EUR als Freibetrag zur Verfügung (1602 EUR bei gemeinsam veranlagten Ehegatten). Handeln Sie bei einem deutschen CFD Broker, führt dieser die Steuer automatisch in regelmäßigen Abständen ab. Bei ausländischen Brokern ist dies nicht der Fall; hier müssen Sie die Steuer selbst erklären und an das Finanzamt bezahlen.

Ein Tipp: Unterscheidet Ihr persönlicher Steuersatz in einem Steuerjahr 50 %, können Sie die durch einen Broker zu viel an das Finanzamt abgeführte Abgeltungsteuer zurückerhalten, indem Sie die Einkünfte zusätzlich im Rahmen der Einkommensteuer erklären.

Fazit

Kryptowährungen sind ein spannendes Segment: Dezentral, unabhängig von Regierungen und Notenbanken und vom Charakter her global angelegt, scheint Kryptowährungen und Co. die Zukunft zu gehören. Ein besonderes Pfund: Kryptowährungen können eine Inflationierung durch Geldmengenausweitung zuverlässig ausschließen.

Wie Sie in Kryptowährungen investieren können, hängt von Coin ab. Die größte Auswahl haben Sie bei Bitcoin, in den sie über Futures, Zertifikate, Trusts, ETNs, CFDs und direkt investieren können. Bei Ethereum stehen immer noch Trusts, ETNs, CFDs und Direktinvestments zur Auswahl. Generell erscheint CFDs als die für Privatanleger am besten geeignete Möglichkeit. Die Produkte sind streng reguliert, flexibel, kostengünstig und nicht durch Hackerangriffe bedroht.


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