Um die Kontodaten des Unternehmens auf das eigene, auf der Bank angelegte, Konto umzuschreiben, hacken sich Betrüger zunehmend auf deren Verkaufsplattformen. Die Münchner spielen hierbei auch keine Ausnahme.

Quelle:  https://www.muenchen.tv/betrugsmasche-durch-gehackte-verkaufsplattformen-294649/

Gehackte Verkaufsplattformen

Computer erworben und nicht bekommen

Anfang des Jahres 2018 meldete ein knapp über 50-jähriger Münchner, dass er für mehrere tausend Euro einen Computer erworben hatte, dieser aber nie bei ihm eingetroffen war. Nachdem er beim Verkäufer nachhakte, um in Erfahrung zu bringen, wo seine Ware verblieb, kam lediglich die Rückmeldung, dass der Account des Verkäufers gehackt wurde.

1000 Euro überwiesen und die Ware nicht bekommen

Anfang November meldete ein 48-jähriger Münchner bei der Polizei, dass er am 05.11.18 einen Betrag von über 1.000 Euro überwiesen hatte, die Ware in Form eines Computers aber bis dato nicht erhalten hatte. Auch er bekam auf Nachfragen über den Verbleib seiner Ware die Aussage zu hören, dass der Account der Internetplattform gehackt wurde.

Die Betrugsmasche wird immer präsenter

Es ist auffällig, dass es sich dabei um eine Betrugsmasche handelt, die immer präsenter wird. Zumeist vertrauen Käufer auf die positiven Rezensionen des Online-Shops. Doch wie aus den beiden oben genannten Fällen ersichtlich ist, nutzen die Hacker genau diese Sorglosigkeit aus, um einen wirtschaftlichen Profit erbeuten zu können. Zusätzlich wird eine Rückverfolgung des Betrügers durch gefälschte Bankkonten, sogenannte Bankdrops, nahezu unmöglich gemacht.