Bestellt, ohne zu bezahlen

In mehr als 30 Fällen beging ein Springer Ehepaar Onlinebetrug. jetzt wurden die auf Bewährung verurteilt, das berichtet die haz. Im Internet Waren bestellt, ohne dafür zu bezahlen. Immer wieder hat ein Springer Ehepaar Schwangerschaftstests, Babywindeln, Fotobücher bestellt. Die beiden benutzten unterschiedliche Namen dafür.

Quelle:   http://www.haz.de/Umland/Springe/Onlinebetrug-Ehepaar-erhaelt-Strafe-auf-Bewaehrung

Ehepaar wird für vielfachen Onlinebetrug verurteilt

Vor dem Schöffengericht am Springer Amtsgericht wurden beide gestern zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Für den 39-jährigen Familienvater und die 32-jährige fünffache Mutter die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Von mehr als 5000 Euro Waren bestellt und nicht bezahlt

online Waren im Wert von mehr als 5000 Euro hatte die Frau geordert. Von den Bestellungen wusste Ihr Ehemann, wohl auch hat er einige selbst getätigt. „Ich schäme mich selbst, dass ich das gemacht habe“, sagte die junge Frau.  die Vorsitzende Richterin wollte wissen. Warum haben Sie denn so viele Luxusartikel bestellt? Damit es den Kindern gut geht, deswegen habe ich das gemacht, dies hat die Angeklagte gesagt. Der Angeklagten wurde inzwischen neben einer Bewährungshelferin auch eine Familienhelferin an die Seite gestellt. Ohne zu bezahlen bestellte sie auch hochwertiges Spielzeug, Kleidung für die Kinder und besondere Schnuller im Internet. Das Paar schloss zudem einen speziellen kostenpflichtigen Vertrag über einen TV-Kinderkanal ab.

Für mehr als 30 Taten gab es eine Gesamtstrafe

Bereits stand das Paar im Sommer 2017 wegen diverser Betrugsfälle im Internet vor Gericht. Das Paar war damals zu einer jeweiligen Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. dass noch weitere Anklagen ins Haus flattern würden, war aber diesem Zeitpunkt schon klar zu. Eine Gesamtstrafe wurde nun für  insgesamt mehr als 30 Taten gebildet.

Eingestellt hat das Gericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft allerdings den Tatvorwurf, dass die junge Frau zweimal Ebay-Artikel verkauft, die Waren aber nicht verschickt hat. Das Geld für einen Damenparka rund 30 Euro, sowie für eine Damenjeans für 3 Euro hatte sie allerdings kassiert.

Ich habe es einfach vergessen, die Sachen auch zu verschicken, sagte die Springerin. In dieser Zeit habe sie große Sorgen um ihr Kind gehabt, sagte sie. Inzwischen habe sie den Käufern ihr Geld zurücküberwiesen. Das bestätigte auch die Käuferin, die die Jeans für 3 Euro erwerben wollte. Für ihre Zeugenaussage vor dem Springer Schöffengericht war sie eigens aus Hessen angereist.