In einer kleinen Apotheke wurde großer Betrug begangen

In der Moselstraße, die kleine Apotheke, sie sieht so armselig aus, dass man dem Apotheker am liebsten noch zwei Euro für etwas zu Essen geben möchte, die Bild. Doch hier trügt der Schein. Über Jahre stand hinter dem Tresen ein Mann, der mit viel krimineller Energie mit sogenannten Luftrezepten Krankenkassen betrogen hatte. Er bescherte gemeinsam mit einer Ärztin den Krankenkassen einen Schaden von ca. 1,3 Millionen Euro. Er hatte die Ärztin über ihren Lover kennengelernt, das Geschäft mit den falsch abgerechneten Medikamenten brummte.

Quelle: https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/frankfurt-anklage-erhoben-eine-aerztin-zwei-apotheker-und-ein-millionen-betrug-60509812.bild.html

Ein Millionen-Betrug von eine Ärztin, ihr Lover und zwei Apotheker begangen

Die Staatsanwaltschaft bekam dem betrug auf die Schliche

Eine letzte gute Idee hatte der Mann, als ihm die Staatsanwaltschaft auf die Schliche kam. Er verkaufte die Apotheke seinem Bruder, so Oberstaatsanwalt Alexander Badle und der stieg auch ins Luftrezepte Geschäft ein.

Thomas G. soll Frankfurts Drogenszene mit Rohypnol versorgt und Krankenkassen mit gefälschten Rezepten betrogen haben.

Der 42-Jährige steht im Verdacht, in der Zeit von Januar 2010 bis Dezember 2013 gegenüber gesetzlichen Krankenkassen Rezepte über hochpreisige Medikamente (Exjade, Ferriprox, Desferal, Humira, Betaferon, Privigen) abgerechnet zu haben, obwohl die Medikamente tatsächlich nicht an die Versicherten abgegeben wurden.

Badle: Das waren zum Teil hochpreisige Krebsmedikamente und diese Rezepte hatten einen Wert bis zu 15 000 Euro.