An diesem Beispiel sieht man wieder einmal, wie skrupellos Betrüger sind. Laut dem Magazin www.golem.de verschafften sich Hacker Zugriff auf einen E-Mail-Account der Hilfsorganisation „Save the Children“. Insgesamt entstand ein Schaden von 1 Millionen US-Dollar. Und diese Organisation sit nicht die einzige, die auf diesen Betrug herein gefallen ist.

Hacker bestehlen Save the Children

Hacker stehlen über Email 1 Millionen Dollar

So gingen die Hacker vor

Die Hacker loggten sich auf den Email-Account eines Angestellten ein. Von dort aus versendeten sie von dort aus gezielte Rechnungen und andere Dokumente mit Zahlungsanweisungen an andere Angestellte mit Zahlungsbefugnis. Dem Bericht von der Zeitung Boston Globe zu Folge, wurden als Zahlungsgrund Solaranlagen für ein Gesundheitszentrum in Pakistan verwendet. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Save the Children nun im asiatischen Raum. Als Zahlungsempfänger wurde eine Scheinorganisation in Japan angegeben., die jedoch nie existierte. Als die Organisator diesen Betrug bemerkten, war es jedoch schon zu spät. Denn die bezahlten Beträge konnten nicht mehr zurückgerufen werden. Dennoch wurden ca 90% von der Versicherung zurück erstattet, deshalb brauchen die später nun nicht sonderlich empört sein, dass ihr Geld veruntreut wurde. Wie genau die Hacker Zugriff auf den Email-Account, von dem der Betrug aus begangen wurde, bekommen haben ist noch unklar. Dennoch hat die Organisation ihre Sicherheitsmaßnahmen direkt erhöht, um zukünftige Angriffe zu unterbinden.

Save the Children wurde nicht alleine Opfer von diesem Betrug

Nicht nur einmal kam diese Scam-Masche ans Licht, laut einem Bericht von Zdnet wurden zuerst im Februar durch einen Betrug mehrere Millionen Dollar von Fortune-500-Unternehmen gestohlen. Auch das FBI warnt vor dieser Masche, denn die sogenannten „Business-Email-Compromise-Scams“ sind in den letzten 2 Jahren um 136% gestiegen. dem IC3 zufolge wurden seit 2013 knapp 80.000 Fälle gemeldet und das in verschiedensten Bereichen der Welt. Asien allgemein und vor allem Hong Kong sind die primären Ziele für erbeutetes Geld. Aber auch Finanzinstitute aus Großbritannien, Mexiko und der Türkei sind schwer betroffen.

So könnt ihr verhindern, dass dieser Betrug auch in eurer Firma geschieht

Wenn ihr diesen Betrug bei euch in der Firma in das Haus lasst, wird der Chef nicht nur ordentlich Geld bezahlen, sondern ihr werdet wahrscheinlich auch euren Arbeitsplatz verlieren. Deshalb ist es sehr wichtig darauf zu achten, was man in der Online-Welt treibt.

Zum ersten ist es nicht zu empfehlen private Emails auf der Arbeit zu öffnen. Viele Betrüger haben es schon mit der „Hündchen Masche“ geschafft Viren in ein System zu bringen. Dabei wird eine Email mit dem Betreff „Schau dir diesen süßen Hund an!“ versendet und im Anhang befindet sich dann ein Virus.

Außerdem sollte man bei der Passwort Vergabe besonders acht geben. Sicher sind im Durchschnitt Passwörter mit 16 Zeichen, Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinschreibung.

Auch bei geschäftlichen Emails muss man aufpassen ob sie seriös sind. Dabei helfen die Fragen: Ist das mein Zuständigkeitsbereich? Ist die Mail direkt an mich adressiert? Habe ich diese Email erwartet? Gibt der Text sinn? Kenne ich den Absender?

Zu guter letzt empfiehlt sich nur noch das gute und alte Sprichwort: „Vorsicht ist besser als Nachsicht.“ Man sollte lieber einmal mehr den Vorgesetzten fragen ob mit der Email alles passt, bevor man zu einem Opfer dieser Betrugs Masche wird.