Wenn Sie diese 10 Regeln beachten, können Sie eine Onlinebank problemlos nutzen

Mittlerweile gibt es in Deutschland sehr viele Kreditinstitute, die sich in verschiedene Gruppen einteilen lassen. So gehören die Filialbanken sicherlich zu den ältesten Gruppen von Banken. Diese betreuen ihre Kunden in den jeweiligen Filialen und Geschäftsstellen individuell. Daneben gibt es eine weitere Bankengruppe, die schon seit etwa zwei Jahrzehnten existiert. Die Rede ist hierbei von den klassischen Direktbanken. So erfreuen sich die Direktbanken in Deutschland immer größerer Beliebtheit, sodass mittlerweile mehr als 20 Millionen Bürger aus Deutschland Kunden bei einer Direktbank sind, bzw. dort ein Internet Girokonto nutzen. Verbraucher sollten aufgrund dessen nicht nur die Vorteile, sondern auch die Nachteile der Direktbanken wissen, bevor sie sich für eine solche Direktbank entscheiden. So ist es äußerst sinnvoll, sich über verschiedene Tests zu Direktbanken zu informieren bzw. einen Direktbanken Vergleich durchzuführen. Darüber hat Bestgirokonto berichtet.

1.    Die Geschichte von Direktbanken im Überblick

Seit über 20 Jahren gibt es nun schon die als Direktbanken definierten Institute. Allerdings geht die reine Gründung der Direktbanken bis ins Jahr 1965 zurück. Zu der damaligen Zeit war dies eine Bank für Spareinlagen und Vermögensbildung. Nach einigen Umfirmierungen tritt diese Bank heute unter dem Namen ING am Markt auf. Diese gilt als erste Direktbank Deutschlands. In den 60er Jahren gab es noch kein Internet, weshalb der Begriff Direktbank hier nur im weiteren Sinne definiert werden kann. Allerdings erfüllte die Bank schon zur damaligen Zeit schon die wichtigsten Voraussetzungen für eine Direktbank. Dies ist vor allem die, dass es keine Geschäftsstellen bei dieser Bank gab. Die ING kommunizierte mit ihren Kunden dabei ausschließlich per Brief bzw. teilweise auch per Telefon. Die nächste Stufe zur heutigen Direktbank war dann die Geburtsstunde des Internet Bankings. Dies geht zurück bis ins Jahr 1986. Seit mehr als 20 Jahren existieren nun die klassischen Direktbanken am Markt. Diese zeichnen sich vorrangig dadurch aus, dass die Kunden hier über das Internet Konten eröffnen und auch nutzen können. Verschiedenen Schätzungen zufolge sind es mittlerweile über 18 Millionen Bundesbürger, die ein solches Angebot nutzen und mindestens eine Direktbank in Anspruch nehmen.

In dieser Übersicht sind die verschiedenen Entwicklungen aufgeführt, die zu den Direktbanken im heutigen Falle geführt haben:

  • 1965 Gründung der Bank für Spareinlagen und Vermögensbildung – erste deutsche Direktbank
  • Ausschließliche Kommunikation per Brief und Telefon
  • Telefonbanking als nächster Schritt
  • Seit über 20 Jahren sind klassische Direktbanken am Markt vertreten

Im klassischen Verständnis gesehen gibt es Direktbanken nun seit über 20 Jahren. Die erste deutsche Direktbank war zur damaligen Zeit noch die Bank für klassische Spareinlagen und Vermögensbildung. Heutzutage firmiert die Bank unter der Bezeichnung ING am Markt.

2.    Direktbanken in Deutschland: Merkmale und Eigenschaften

Gerade die jüngeren Kunden, die sich das erste Mal mit Banken beschäftigen, sind nicht ganz mit dem Begriff der Direktbanken vertraut. Für diese und andere Kunden stellt sich daher die Frage, welche Eigenschaften und Merkmale diese Banken in Deutschland und auf dem Globus eigentlich aufweisen. So ist es hierbei besonders wichtig, dass man den Unterschied zwischen einer Direktbank und Filialbank kennen sollte.

Direktbanken in Deutschland kommen ohne teure Filialen aus

Aus diesem Grund ist es sehr sinnvoll, die folgenden markanten Eigenschaften von Direktbanken zu kennen:

  • Direktbanken haben keine Geschäftsstellen
  • Die Kommunikation mit den Kunden erfolgt ausschließlich per Internet und Telefon
  • Direktbanken haben meist recht günstige Konditionen
  • Die persönliche Beratung kostet meist extra
  • Keine beschränkten Öffnungszeiten zu beachten
  • Die Kontoeröffnung erfolgt über das Postident-Verfahren

Im Laufe der Jahre haben sich diese und weitere Eigenschaften als markante Merkmale für die Direktbanken durchgesetzt. Doch viele Kunden stellen sich dennoch die Frage, was der wesentliche Vorteil von einer Direktbank und einer herkömmlichen Bank mit einem entsprechenden Filialnetz ist. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass sie sich über die verschiedenen Vor- und Nachteile von Direktbanken informieren können. Nur dann, wenn sie auch wirklich auf ein entsprechendes Filialnetz bzw. eine Filiale verzichten können, kommen Direktbanken für sie auch wirklich in Frage.

Die Direktbanken in Deutschland zeichnen sich vor allem durch verschiedene Eigenschaften und Merkmale aus. Hierzu zählt insbesondere, dass diese keine Geschäftsstellen haben. Zumeist verfügen die Direktbanken auch sehr häufig über sehr günstige Konditionen, was wiederum sehr attraktiv ist.

3.    Welche Vorteile beinhalten Direktbanken in Deutschland?

Sicherlich gibt es einige Vorteile, von denen sie als Kunde hierbei profitieren können, wenn sie eine solche Direktbank wählen. Dies ist allein schon deshalb klar, da sich die Direktbanken auf der breiten Ebene in den letzten 20 Jahren durchsetzen konnten. Statistisch betrachtet ist mittlerweile jeder vierte Bundesbürger Kunde bei einer Direktbank. Nach wie vor nutzen viele Kunden die Möglichkeit und wechseln mit ihrem Konto zu einer Direktbank.

Zusammenfassend bzw. komprimiert betrachtet ergeben sich die folgenden Vorteile, wodurch sich die Direktbanken in Deutschland im Allgemeinen auszeichnen können:

  • Unabhängig von Öffnungszeiten
  • Schnelle, zielgerichtete Kontoeröffnung über das Internet
  • Meist bessere Konditionen als Banken mit Filialnetz
  • Viele Bankgeschäfte können durch den Kunden eigenständig erledigt werden
  • Individualbetreuung auf Wunsch möglich (ggf. kostenpflichtig)

Fragt man Kunden von Direktbanken nach dem Grund für die Nutzung, dann antworten diese meist mit den wesentlich günstigeren Kosten im Vergleich zu einer herkömmlichen Bank. So gibt es mittlerweile schon einige Direktbanken, die ein Girokonto ohne Gebühren anbieten. Ein weiterer Grund, der häufig genannt wird, ist die Zeit- und Aufwandsersparnis. Damit ist die Zeit der reinen Kontoeröffnung bei einer normalen Bank gemeint, die meist recht langwierig ist. Wer sich beispielsweise für eine Filialbank entscheidet, der muss hierbei zunächst einen Termin bei einem Berater machen. Dann muss er dorthin fahren, ein 30 – 60-minütiges Gespräch über Anlage- und Kreditmöglichkeiten absolvieren und kann danach wieder nach Hause fahren. In Summe ergibt sich daraus eine Zeit zwischen 60 und 180 Minuten.

Deutlich schneller geht es in hingegen, wenn sie sich für eine Kontoeröffnung bei einer Direktbank entscheiden. Wenn man das notwendige Postident Verfahren mit einkalkuliert, liegt der Zeitaufwand hier bei gerade mal knapp einer Stunde. Über das Internet dauert die reine Beantragung eines Anlagekontos, Girokontos oder eines Kredits meist nur weniger als 15 Minuten. Immer mehr Direktbanken gehen mittlerweile zudem darauf über, das Postident Verfahren durch ein sogenanntes Web-Ident bzw. Video Ident Verfahren zu ersetzen, wird der zeitliche Aufwand nochmal erheblich reduziert.

So können sich Direktbanken in Deutschland durch zahlreiche Vorteile auszeichnen. Hier ist vor allem die Zeit- und Aufwandsersparnis zu benennen und natürlich die meist günstigeren Konditionen. Durch diese meist sehr viel günstigeren Konditionen zeichnen sich die Direktbanken meist erheblich gegenüber den Filialbanken aus.

4.    Welche Nachteile muss man bei Direktbanken berücksichtigen?

Bei Direktbanken überwiegen meist die Vorteile. Allerdings sollte man auch die Nachteile kennen, die man bei Direktbanken in Deutschland einkalkulieren muss. So gibt es zwar nicht viele Nachteile, weshalb dies in der Vergangenheit auch zu immer mehr Kundenzuwachs bei den Direktbanken geführt hat. Der wohl gravierendste Nachteil ist der, dass es hierbei keine persönliche Betreuung gibt und diese nicht vorhanden ist. Dies beklagen auch die meisten Verbraucher, wenn man sie nach den Nachteilen zu eben diesen Banken befragt.

Bei einer Bank mit einem Filialnetz kann der Kunde sich bei Problemen und Fragen direkt an einen Berater wenden. In der Praxis sieht dies so aus, dass er über einen Termin an einen solchen Berater herankommen kann. Daraufhin kann er sich in die Geschäftsstelle begeben und dort ein ausführliches Gespräch mit dem Bankmitarbeiter führen. Bei den Direktbanken gibt es keine persönliche Gesprächsmöglichkeit. Dies liegt natürlich auch daran, dass diese Banken keine Filialen unterhalten. Zwar gibt es mittlerweile einige Direktbanken, die auch eine Beratung per Telefon oder Videotelefonat anbieten, allerdings ist dies auf der breiten Basis eher die Ausnahme. Eine solche Beratung kann zudem auch zusätzliche Kosten verursachen, sodass man insgesamt zusammengefasst sagen kann, dass die fehlende Betreuung der größte Nachteil hierbei ist. So macht es keinen Sinn eine Liste von Nachteilen gegenüber Filialbanken aufzuführen, da es außer der fehlenden, persönlichen Beratung keinen wirklichen Nachteil gibt. Die Direktbanken zeichnen sich im Gegenteil im Vergleich mit den Filialbanken noch durch mehrere Vorteile aus, weshalb es Verbrauchern bei der Auswahl nicht immer leichtfällt.

Bei Direktbanken kann man im Grunde genommen nur einen wesentlichen Nachteil nennen. Hierbei handelt es sich klar um die fehlende Betreuung, die gerade bei umfangreicheren Bankgeschäften klar von Vorteil ist. Hierbei sind beispielsweise so Punkte wie eine Inanspruchnahme einer Baufinanzierung gemeint.

5.    Direktbanken im Vergleich: Worauf sollte man hierbei achten?

Wenn sie sich grundsätzlich für eine Direktbank entschieden haben, sollten sie auf jeden Fall einen Direktbanken Vergleich durchführen. Auch wenn die Onlinebanken bzw. Direktbanken meist von der Struktur her ähnlich aufgebaut sind, gibt es dennoch im Rahmen der Angebotspalette, der Leistungen und der Konditionen hierbei einige starke Unterschiede zwischen den einzelnen Instituten.

Zeit nehmen beim Direktbankenvergleich

Heutzutage treten viele Direktbanken als sogenannte Universalbanken auf. Dies bedeutet, dass sie die meist üblichen und bekannten Finanzprodukte im Angebot haben. Allerdings trifft dies natürlich nicht auf jede Direktbank zu, weshalb man beim Direktbanken Vergleich darauf achten sollte, ob das jeweilige Institut auch die Produkte im Angebot hat, die für sie von Interesse sind. So kann es sich dabei beispielsweise um diese folgenden Produkte handeln:

  • Girokonto
  • Kredit- und Kundenkarte
  • Anlageformen
  • Produkte zum regelmäßigen Sparen
  • Finanzierungen
  • Versicherung

Gerade dann, wenn Sie die Direktbank als ihre Hausbank ansehen möchten, ist es wichtig, dass diese hierbei eine recht breite Produktpalette aufweisen kann. Darüber hinaus sollte man in einem Direktbanken Vergleich auch die Konditionen miteinander vergleichen. Wenn sie beispielsweise ein Girokonto bei einer Direktbank eröffnen möchten, empfiehlt es sich, einige der Direktbanken einem Vergleich der Konditionen zu unterziehen. Mit einem Online Vergleich ist dies schnell und einfach möglich. Auch ein bereits erfolgter Test von Direktbanken kann hierbei sehr hilfreich sein.

Bevor sie sich für eine Direktbank entscheiden, sollten sie daher den Direktbanken Vergleich durchführen. Dabei ist es sehr wichtig, dass die angebotene Produktpalette sowie die Konditionen entsprechend beachten können.

6.    Direktbanken im Test: meist sehr hilfreiche Informationsquelle

Es gibt noch einen guten Weg um eine passende Direktbank zu finden. So können sie neben dem Vergleich er Produkte zahlreiche Informationsquellen im Internet durchforsten, damit sie dann das passende Institut finden können. Dabei ist ein Direktbanken Test eine mögliche Informationsquelle, da dieser von verschiedenen Institutionen und Organisationen häufig durchgeführt wird. Dabei stellt die Stiftung Warentest bzw. die auf den Finanzbereich spezialisierte Finanztest beispielsweise eine große Hilfe dar. Hierbei werden verschiedenen Banken mit ihren Konditionen, Leistungen und in Bezug auf den Service in verschiedenen Abständen hin untersucht.

So besteht ebenfalls ein Vorteil bei der Stiftung Warentest, dass hierbei jeweils spezielle Themen aufgegriffen werden. Dabei werden meist zahlreiche Filial- und auch Direktbanken bezogen auf ihre Dispozinsen hin untersucht. Dabei geht es primär darum zu vergleichen, welche Zinsen sie hierbei genau bezahlen müssen. Auch im Bereich der Finanzierung gibt es dabei einige Tests, wobei sie dabei jedoch darauf achten sollten, dass der vermeintliche Testsieger nicht automatisch auch das für sie beste Angebot haben muss. Aus dem Grund ist es sinnvoll, die Tests der Direktbanken im Internet zwar als Infoquelle zu nutzen, sich jedoch nicht blind auf das Ergebnis zu verlassen. So sollten sie dem Testergebnis nicht blind vertrauen und beim Testsieger direkt ein Konto eröffnen.

So liefert ein Direktbanken Test wertvolle Informationen zu verschiedenen Direktbanken, die ihnen bei der Entscheidung helfen können. Allerdings sollte dieses Kriterium nicht alleine betrachtet werden, denn der Testsieger muss hierbei nicht unbedingt das besten Angebot haben.

7.    Liste von Direktbanken und Übersicht über die Onlinebanken

Wir haben ihnen nun bereits viele Informationen über das Thema Direktbanken gegeben. An dieser Stelle möchten wir nochmal einige der führenden Direktbanken in Deutschland nennen. Diese konkrete Hilfe wird dabei dazu beitragen, dass sie sich zumindest näher mit dem jeweiligen Institut beschäftigen können. Den Vergleich der jeweiligen Direktbanken und das exakte Analysieren von den Testergebnissen müssen sie natürlich noch selbst vornehmen. Dies können sie nur dann auf einer Grundlage tun, wenn sie die aufgeführten Direktbanken auch schon kennen.

Die in Deutschland bekanntesten Direktbanken sind unserer Ansicht nach die folgenden Finanzdienstleistungsintitute:

  • Comdirekt Bank
  • ING
  • DKB
  • 1822direkt Bank
  • Consorsbank
  • Norisbank
  • SWK Bank
  • Verschiedene Autobanken

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig. Allerdings gibt sie eine recht gute Übersicht über die zahlreichen, führenden Direktbanken in Deutschland.

8.    Girokonto bei der ING eröffnen

Zahlreiche Verbraucher entscheiden sich heute immer mehr für eine Direktbank, weil sie dort gerne ein Girokonto führen möchten. So können sich Direktbanken gerade in diesem recht kostenintensiven Bereich dadurch auszeichnen, dass sie hierbei besonders günstige Konditionen anbieten können. Einige bieten sogar ein komplett kostenfreies Girokonto, was natürlich sehr attraktiv ist. In diesem Bereich zählt die ING sicherlich zu den besten Anbietern. Hier profitieren die Kunden vor allem davon, dass die Kontoführung bei der ING komplett kostenlos ist. Daneben gibt es bei der ING noch diese weiteren Vorteile wie beispielsweise diese:

  • kostenlose Kontoführung ohne Bedingungen
  • mit der VISA Card lässt sich hierzulande an den meisten Geldautomaten kostenfrei Geld abheben
  • kostenlose VISA-Kreditkarte mit der Girocard
  • Dispozinsen nur 6,99% (Sollzins)

Die ING ist eine der führenden Direktbanken in Europa. Insbesondere in der Sparte Girokonto hat sie daher schon verschiedene Auszeichnungen erhalten, weshalb die ING sicherlich eine sehr gute Wahl darstellt. Als Kontoinhaber können sie hier von verschiedenen Vorteilen profitieren, die eine Direktbank im Allgemeinen und im Bereich Girokonto im Speziellen mit sich bringen kann.

Das Angebot des Girokontos bei der ING ist dabei mit verschiedenen Vorteilen ausgestattet. Hierzu geführt die kostenlose Kontoführung und die Dispozinsen, die sich auf einem recht niedrigen Niveau befinden.

9.    Einlagensicherung bei den Direktbanken

Gerade aufgrund des Hintergrunds der verschiedenen Finanzkrisen der letzten Jahre gibt es viele Kunden, die im Bankenbereich sehr viel Wert auf Sicherheit legen. Daher stellt sich vielen Verbrauchern durchaus die Frage, wie es eigentlich um die Sicherheit des dort hinterlegten Geldes bestellt ist. Grundsätzlich kann man zu diesem Thema festhalten, dass die Guthaben der Kunden von Direktbanken genauso sicher aufgehoben sind, wie bei den Kunden von Banken mit einem Filialnetz. So gibt es hier also keine genauen Unterschiede zwischen den Bankengruppen, sodass man hierbei beruhigt sein kann.

Bei den Direktbanken greift dabei zunächst einmal, ähnlich wie bei den in Deutschland vorhandenen Filialbanken, die sogenannte Einlagensicherung. Diese schützt auch die Guthaben der Direktbanken, welche sich auf den folgenden Konten befinden:

  • Sparkonten
  • Tagesgeldkonten
  • Festgeldkonten
  • Girokonten

Dazu haben sich viele Direktbanken noch dafür entschieden, zusätzlich zu der gesetzlichen Einlagensicherung ein Mitglied in einem privaten Einlagensicherungsfonds zu werden. Daraus resultiert dann, dass die Guthaben der Kunden nicht nur bis zu 100.000 Euro, sondern in teilweise bis zu einem hohen zweistelligen Millionenbetrag gesichert sind. Die ING verfügt so beispielsweise über eine private Einlagensicherung, die bis in den höheren zweistelligen Millionenbereich geht. So kann man also zusammenfassend zum Thema Direktbanken in Deutschland und der dazugehörigen Einlagensicherung festhalten, dass das Geld bei einer Direktbank in Deutschland vom reinen Grundprinzip her genauso sicher ist wie bei einer Bank, die über ein Filialnetz verfügt.

10.  Fazit zu Direktbanken in Deutschland: Höherer Marktanteil wird erwartet

Die Anzahl der Kunden, die sich in den letzten 20 Jahren für eine Direktbank entschieden haben, hat sich sehr stark vergrößert. Viele Experten gehen davon aus, dass sich die Direktbanken aufgrund der zahlreichen Vorteile weiter durchsetzen werden und noch weitere Kunden gewinnen werden. Die wesentlichen Vorteile der Direktbanken sind hierbei die sehr günstigen Konditionen und natürlich die Tatsache, dass es durch den Wegfall des Bankbesuchs eine erhebliche Zeitersparnis gibt. So ist der Aufwand bei einer Direktbank viel niedriger als bei einer Filialbank. Wenn sie jedoch eine umfassende und ausführliche Beratung in Anspruch nehmen möchten, dann ist die Filialbank sicherlich nach wie vor die beste Lösung dafür.