Anklage gegen Containerinvestment-Unternehmens P&R Unternehmensgründer Heinz Roth

Die Staatsanwaltschaft München hat Fall im Anklage gegen den Unternehmensgründer Heinz Roth des seit knapp einem Jahr insolventen Containerinvestment-Unternehmens P&R aus Grünwald erhoben, das berichtet Finanzen.

Quelle:  https://www.finanzen.net/nachricht/fonds/euro-am-sonntag-meldung-anklage-gegen-p-r-gruender-vorwuerfe-lauten-auf-betrug-und-steuerhinterziehung-7119776

Anklage gegen P&R-Gründer, Vorwürfe lauten auf Betrug und Steuerhinterziehung

Gewerbsmäßigen Betrug und Steuerhinterziehung in zwölf Fällen

Gewerbsmäßigen Betrug in 414 Fällen mit einer Schadenssumme von fast 18 Millionen Euro werfen die Ermittler dem Mittsiebziger vor. Dazu kommt Steuerhinterziehung in zwölf Fällen. Nur 268 der rund 54.000 Anleger betrifft die Anklage, die nun um über ihre Einlagen fürchten und P & R Geld in Schiffscontainer investiert hatten. Der Grund für die Befürchtungen sind, es gibt nach Erkenntnissen von Insolvenzverwalter Michael Jaffé von den erworbenen 1,6 Millionen Containern nur 630.000 Stück. Es sind bis zu zwei Milliarden Euro Anlegergeld Schätzungen zufolge verloren.

Der Prozess wird vor dem Münchner Landgericht mit den Anlegern als Zeugen und weiteren 46 Zeugen stattfinden

auf einen kleinen Teil der Anleger konzentriert sich zunächst die Staatsanwaltschaft, um einen Prozess zeitnah vor dem Münchner Landgericht führen zu können. Es sind neben den Anlegern weitere 46 Zeugen benannt und geladen.

Am Sonntag äußerten sich die Anwälte des Beschuldigten, der seit September 2018 in Untersuchungshaft sitzt nicht zu den Vorwürfen.