Zwei Geschäftsführer von Baufirmen überführt

Gegen zwei Geschäftsführer von Baufirmen aus der Grafschaft Bentheim und dem nordrhein-westfälischen Kreis Minden-Lübbecke hat das Osnabrücker Hauptzollamt Ermittlungen wegen organisierter Schwarzarbeit abgeschlossen, dies berichtet der Hellweger Anzeiger. Sozialversicherungsabgaben in Höhe von 2,6 Millionen Euro nicht bezahlt zu haben, wird den beiden vorgeworfen, teilte das Hauptzollamt am Freitag mit. Bauaufträge mit Schwarzarbeitern und illegal Beschäftigten sollen sie zwischen 2014 und 2016 ausgeführt haben. 700 Zollbeamte hatten im Oktober 2016 bundesweit Baustellen und andere Objekt durchsucht, Arbeitskräfte verhört und Beweismaterial beschlagnahmt.

Quelle:   https://www.hellwegeranzeiger.de/Nachrichten/Zoll-gelingt-Schlag-gegen-organisierte-Schwarzarbeit-1390791.html

Dem Zoll gelingt Schlag gegen organisierte Schwarzarbeit

Scheinfirmen in Slowenien und Kroatien

Auch zu einer Scheinfirma in Slowenien und einer existenten Firma in Kroatien führten die Ermittlungen die Osnabrücker Beamten, diese aber keine Bauleistungen ausführte. einen so genannten Kettenbetrug werfen die Zollfahnder den beiden Beschuldigten vor, bei dem mit fingierten Zahlungen und Scheinrechnungen an Scheinfirmen Schwarzgeld generiert wurde, um Schwarzarbeiter zu bezahlen. mit Hilfe eines Geflechts etlicher Firmen hätten sie kriminelle Taten verdeckt, ein Sprecher des Hauptzollamts sagte, Einnahmen verschleiert und Kontrollen erschwert. An die Staatsanwaltschaft sollen nun die Ermittlungsergebnisse übergeben werden.