Erschreckende Zahlen belegen, dass die Internetkriminalität stetig steigt. Der vierteljährigen Fraud Report des Security-Anbieters RSA zeigt, dass die Cyberkriminalität und Betrugsmaschen zwischen Juli und September 2018 stark expandiert sind, das wird berichtet von dem Online-Magazin www.it-daily.net. Wieso die Betrugsmaschen während den Black Friday Wochen angewandt werden erkläre ich euch in diesem Artikel.

Betrüger werden Kreativer

Während dem Black Friday sind Hacker besonders aktiv

Was hat der Black Friday mit Betrugsmaschen zu tun?

Während der Black Friday Zeit vom 01. bis zum 23. November werden verschiedene Artikel im Internet stark reduziert angeboten. Oftmals kann man so bis zu 70% sparen. Nicht nur günstige Konsumgüter, sondern auch teure Elektroartikel wie 3D-Drucker, Fernseher oder Computer kann man zu dieser Zeit zu kleinen Preisen erwerben. Das führt zu einem Nachfrage-Boom.

Und während dieser Zeit sind Cyber-Betrüger auch sehr aktiv. Auf verschiedene Arten wie z.B. dem Phishing wird versucht die persönlichen Daten verschiedenster Leute heraus zu filtern.

Was machen Cyber-Betrüger mit den persönlichen Daten?

Die Antwort ist ganz einfach: Identitäten Diebstahl. Mit falschen Daten und gestohlenen Kreditkarten Informationen erstellen die Täter Profile auf Online Verkaufsplattformen. Da sehr viele Leute während der Black Friday Zeit einkaufen fallen die Fake-Accounts leichter durch die Filter der Anbieter. So können sie nahe zu unbegrenzt viele Artikel an Postfächer liefern lassen und diese mit dem Konto eines anderen bezahlen, um sie anschließend wieder weiter zu verkaufen. Nicht selten sitzen diese Betrüger auch in rechtlich schlecht geregelten Ländern, um so einer polizeilichen Verfolgung zu entgehen.

Wann sollte man mit seinen Daten besonders aufpassen?

Laut der Security-Firma RSA sei das dritte Quartal des Jahres am gefährlichsten. Im Vergleich zum zweiten Quartal steigt die Anzahl von Identitäten Diebstähle um 70% und von allen verzeichneten Betrugsangriffen machen 50% Phishing-Angriffe aus.

Viele Deutsche denken sie wären hier in dem gut geregelten Deutschland besonders sicher und sind unbesorgt. Das ist jedoch nicht die richtige Denkweise, denn Deutschland ist weltweit auf Rang 6 der meist betroffenen Länder für Phishing-Attacken. Das am häufigsten attackiert Land ist Kanada und auf Nordamerika zielen ca 52% aller Angriffe ab.

Betrüger werden Kreativer

Mittlerweile gibt es viele Methoden, um die Daten eines anderen aus zu spionieren, jedoch sind bekannte Varianten wie unseriöse Werbungen und Spammails bei der Allgemeinheit bekannt. Aber auch Verbrecher schlafen nie, denn Mittlerweile gibt es schon viele weitere Möglichkeiten. Eine der neuesten ist das Vishing (Voice Phishing). Bei dem Vishing verschaffen sich die Betrüger Zugang auf die Mikrofone verschiedenster Elektronik-Artikel. Durch automatisierte Sprachsysteme filtern sie dann wichtige Daten wie Passwörter und Email Adressen heraus. Momentan steht diese Methode aber noch in den Startlöchern, nur 1% aller Phishing-Angriffe verwendet die Voice Technik.

Gefährlicher sind aber die sogenannten Rogue-Apps. Das sind betrügerische Apps, die bewusst auf Kontakte, das Mikrofon und sogar die Kamera zugreifen, um Daten zu ergaunern. RSA identifizierte über 9000 Apps mit betrügerischem Hintergrund.

 

Trauriger Weise steigen die Online-Straftaten schnell und täglich, mittlerweile sind 5,5 Millionen Kreditkarten Informationen (8% Anstieg) in den Händen der falschen Leute. Dazu kann ich nur einen guten Tipp geben: Man sollte sich 5 mal überlegen wo man seine Daten angibt, vor allem wenn es um Anschriften und Bankverbindungen geht.