Wie ihr euch vor Abzocke im Urlaub schützen könnt

Die Urlaubszeit ist für die Menschen mit einer der schönsten Zeiten im Jahr und für Betrüger bedeutet dies gleichzeitig Hochkonjunktur in den Urlaubshochburgen, darüber berichtet der Urlaubsguru. Besonders viele Urlauber fallen gerade in Metropolen, an Touristenattraktionen und an beliebten Stränden auf diese Machenschaften hinein. Die Betrüger haben ein leichtes Spiel, da die Menschen im Urlaub leichtsinnig orientierungslos und auch unachtsam sind. Damit ihr nicht ebenfalls auf diese Menschen hereinfallt und in deren Fallen tappt, habe ich dir einmal die beliebtesten und vor allem auch bekanntesten Maschen zusammengestellt.

Quelle:  https://pixabay.com/de/photos/meer-bucht-waterfront-strand-schön-418742/

Betrugsmaschen und Abzocke im Urlaub

Ein Urlauber kann viele Arten von Abzocke erleben. Das geht vom Taschendiebstahl, Hütchenspielern, schmalzige Liebesbekundungen bis hin zu teuren Taxifahrten. Leider werden es Betrüger immer wieder versuchen, die vermeintlich wohlhabenden Urlauber um ihr Geld zu bringen. Die beliebtesten Betrugsmaschen der vielen Betrüger habe ich die letzten Jahre für euch recherchiert. Beachtet ihr meine Tipps im Urlaub, dann werdet ihr um viele der Touristenfallen herum kommen und euch und euren Geldbeutel so schützen können.

Obacht vor diesen beliebten Betrugsmaschen im Ausland

Es sind unterschiedliche Möglichkeiten bekannt, wie die Betrüger euch euer Geld aus der Tasche ziehen. Dies ist abhängig von Land und Ort. Die Betrüger machen es euch gar nicht so leicht, dass ihr euch schützen könnt, denn oftmals sind die Betrüger sehr geübt und diese Menschen ziehen ihr „Programm“ schon seit Jahren durch. Bemerkt ihr dann, dass euch etwas gestohlen wurde, dann sind die Diebe schon nicht mehr zu packen.

Vorsicht vor Taschendieben im Urlaub

Große Menschenmengen sind für Taschendiebe das optimale „Arbeitsgebiet“. Oftmals arbeiten sie zu mehreren Personen und sind dazu noch unglaublich schnell. Ihr solltet in Hinsicht auf eure Kreditkarten und Geld für den nächsten Städtetrip einiges beachten:

  • Vermeidet es, sowohl EC- und Kreditkarten zusammen aufzubewahren.
  • Der Hotelsafe ist für Bargeld gedacht. Wenn ihr unterwegs seid, dann nehmt immer nur einen Teil eures Bargeldes mit und lasst den Rest im Safe.
  • Tragt euren Geldbeutel und die Karten niemals in eurer Hosentasche. Diese beiden Dinge lassen sich auch sehr gut unter der Kleidung tragen.
  • Ein Rucksack ist eigentlich dafür gedacht, diesen auf dem Rücken zu tragen. Allerdings solltet ihr das im Urlaub nicht tun. Tragt ihn, wenn es möglich ist, vorn und nehmt ein Teil, welches ohne Seitentaschen oder ähnliches versehen ist. Denn dabei sind die kleinen Dinge wie ein Handy sehr schnell mit einem Handgriff entwendet.
  • Ebenso verhält es sich mit Handtaschen, die nur über der Schulter getragen werden. Lasst diese am besten zu hause und nehmt euch ein Modell mit, welches ihr immer seitlich umhängen könnt. Im Gedränge könnt ihr diese nämlich nach vorn nehmen und es ist nicht so leicht, euch diese von der Schulter zu reißen.
  • Wenn ihr eure Tasche abstellt, dann bitte nur in Sichtweise. Damit macht ihr es Dieben schwer, dass sie sich an euren Sachen zu schaffen machen.
  • Seid vorsichtig, wenn ihr von Fremden angesprochen werden, auch wenn dies auf dem ersten Blick nett erscheinen mag. Denn eine bekannte Masche ist es, die Menschen vorn herum anzusprechen, während hinten jemand euer Portmonee aus der Handtasche stehlt.

Nicht jedes Taxi ist gleich teuer

Die meisten Menschen drängt es nach einem langen Flug direkt ins Hotel und das am besten schnell. Taxifahrer sind sich dessen natürlich auch bewusst und sind dann auch zügig mit sehr verlockenden Preisen am Airport. Es gibt mittlerweile Festpreise der offiziellen Taxiunternehmen in den meisten großen Metropolen. Diese gelten dann auch. Doch machen wir uns nichts vor, es gibt auch Taxifahrer, die neben den offiziellen Preisen euch für vermeintlich kleine Preise zum Hotel oder eurer Ferienwohnung bringen wollen. Ihr solltet euch darauf allerdings nicht einlassen, denn genau das kann teuer und gefährlich werden im schlimmsten Fall.

Tipps gegen Abzocke beim Taxi fahren

  • Wenn ihr auf ein Taxi zurückgreift, dann nehmt in jedem Fall ein lizensiertes Taxi von der Stadt, denn dann seid ihr in jedem Fall auf der sicheren Seite. In den meisten Fällen an einer Art Schein, der mit unserem Gewerbeschein am nächsten kommt. Diese ist an der Scheibe des Taxis angebracht und zeichnet das Auto und den Fahrer als echtes Taxi aus. Allerdings könnt ihr dieses auch relativ leicht an einer bestimmten Farbe und Beschriftung ausmachen.
  • Wenn der Fahrer euch keinen Festpreis nennt, dann handelt diesen unbedingt vorher aus. Am besten macht ihr dies auch noch schriftlich. Denn auf diese Art und Weise bleiben euch bei der Ankunft böse und unangenehme Überraschungen erspart. Ihr solltet euch ebenso wenig auf eine langwierige Diskussion einlassen und im Notfall, wenn Verständigungsprobleme aufgrund von Sprachbarrieren bestehen, holt euch jemanden vom Hotel dazu.
  • Ihr solltet andere Fahrgäste nur mitnehmen, wenn ihr ein wirklich gutes und sicheres Bauchgefühl habt. Das mag zwar preissparend klingen, kann aber anders enden als gedacht.
  • Um die üblichen Taxi-Tarife zu erfahren, solltet ihr euch vorab oder direkt am Airport erkundigen, denn dann habt ihr auch gute Argumente.

Abzocke mit vermeintlicher Autopanne

Wer sich nun schon über die Dreistigkeit der Taxifahrer gewundert hat, der wird nun noch weiter überrascht. Der wer die Reise mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen unternimmt, kann im Ausland in die nächste Falle rein laufen. In den letzten zwei Jahren gab es häufig solche Situationen, wo Urlauber betrogen wurden. Daher solltet ihr auch hier Vorsicht walten lassen.

Wer im Auto in Richtung Urlaub oder Strand unterwegs ist, der fährt oft unbesorgt einfach drauf los. Doch dann plötzlich bekommt ihr von einem anderen Autofahrer ein Handzeichen oder auch die Lichthupe angezeigt und die Vermutung kommt auf, dass mit dem Fahrzeug des Anderen etwas nicht stimmt. Somit werdet ihr vermutlich auch dem Seitenstreifen anhalten und aus eurem Auto aussteigen, mit großer Wahrscheinlichkeit auch euer Beifahrer. Es wird sich herausstellen, dass die Sorge unbegründet war, mit dem Auto ist alles in Ordnung und wenn ihr wieder in euer Auto steigt, werdet ihr feststellen, dass die Wertsachen verschwunden sind.

Wie könnt ihr euch gegen die Masche mit der Autopanne schützen?

  • Es kann natürlich immer sein, dass es eine Panne am Auto gibt. Möchtet ihr helfen und ihr verlasst euer Auto, dann schließt aber unbedingt euer Auto ab.Dadurch sind eure Wertsachen gesichert, denn keiner kann unbemerkt eure Autotür öffnen. Es hat auch schon Vorfälle gegeben, in denen das komplette Auto gestohlen wurde.
  • Zunächst einmal ist es sicherer, um Auto sitzen zu bleiben und die Türen zu verriegeln, wenn ihr seht, dass auch der vermeintliche Helfer ausssteigt.
  • Im Ausland sollte man immer ein gewisses Maß an gesundem Misstrauen aufbringen, wenn andere Autofahrer um Hilfe bitte. Es ist sicher, in eurem verriegelten Auto sitzen zu bleiben und mit eurem Smartphone die Polizei oder den Pannendienst zu informieren.

 

Hütchenspieler sind noch längst kein alter Hut

Es kommen immer wieder Berichte über Hütchenspieler an den Stränden von Mallorca. Immer wieder ist von Betrug die Rede und Urlauber berichten übereinstimmend, dass sie reingelegt und betrogen wurden. Doch die Frage ist, was passiert bei dieser Art von Spielen überhaupt?

Der Spielemacher hat auf einen Tisch drei Hütchen aufgestellt unter einem ist eine Kugel versteckt und er beginnt dann, diese Hütchen wie wild auf dem Tisch gegeneinander zu schieben, so dass jeder Hut immer wieder den Platz eines anderen einnimmt. Wer nun schnell genug hinsieht, der kann den Hut benennen, welcher die Kugel enthält und damit dann seinen Einsatz verdoppeln. Die Spielemacher locken auf diese Art und Weise die Urlauber. Um diese in Sicherheit zu wiegen, lassen diese die Urlauber dann auch häufig bei der ersten Runde gewinnen.

Wie ihr euch vor den Hütchen-Spielern schützen könnt

Ihr solltet euch auf solche Spiele gar nicht einlassen. Es lohnt sich, von dem dort gesparten Geld sich eine Pommes oder ein Eis zu holen. Da habt ihr deutlich mehr von.

Lasst die Finger von dieser Art Spielen!

Blumen bekommt man selten geschenkt

Wer kennt diese Situation nicht, ihr lauft durch eine fremde Stadt und ihr bekommt dort von einer netten Dame mehr oder weniger ungefragt Blumen in die Hand gedrückt. Wenn ihr diese zurückgeben möchtet, dann verlangt sie plötzlich Geld und wir unfreundlich und sauer, wenn ihr ablehnt. Natürlich hat auch das System. Wenn ihr aus Freundlichkeit dann doch eure Geldbörse hervorholt, dann ist es auch möglich, dass plötzlich eine weitere Dame dazu kommt. Die beiden wollen euch dann beim Suchen des entsprechenden Betrages helfen. Doch schaut ihr am Ende in eure Geldbörse werdet ihr vermutlich feststellen, dass euch ein Schein fehlt. Diese Menschen sind geübt im Taschendiebstahl.

Tipps gegen den Blumentrick

  • Die angebotenen Blumen NICHT annehmen.
  • Bestimmt und konsequent NEIN sagen.
  • Wenn ihr diese doch annehmt, so lasst euch NICHT helfen beim Kleingeld zählen.
  • Wenn die Dame mit den Blumen dann doch sehr penetrant ist, dann könnt ihr einmal kurz laut werden, das schreckt diese dann ab.

Hilfsbereite Tuk Tuk-Fahrer

Wer in Thailand ist, wird diese kleinen fahrbaren Dinger mit Sicherheit gönnen. Diese sind dort sehr bliebt und vor allem auch günstig. Wer die Stadt erkunden möchte, gönnt sich dann gern mal eine Farht im Tuk Tuk. Doch dabei sind zwei Szenarien möglich:

  • Ein hilfsbereiter Fahrer wird euch mitteilen, dass ihr heute nicht nur einen sehr guten Preis gemacht habt, sondern, dass die Sehenswürdigkeiten, die ihr gern besichtigen möchtet, heute geschlossen haben. Allerdings wird er euch auch im gleichen Atemzug vorschlagen, dass er euch andere Sehenswürdigkeiten zeigen könnte. Natürlich muss dies nicht immer bedeuten, dass ihr zu einem Verwandten des Fahrers und dessen Souvenirshop gebracht werdet, allerdings kommt auch das öfter vor.
  • Es findet sich heutzutage kaum noch ganz normale Tuk Tuks ohne den hilfsbereiten wie auch günstigen Fahrer ohne Hintergedanken. In den Touristenzentren sind diese sehr teuer geworden. Verhandeln ist hier auch zwecklos. Die Metropolen bzw. deren Zentren sind schon recht teuer geworden. Es lohnt sich daher eher auf ein Taxi oder ein Motorradtaxi zurückzugreifen.

Leider ist es in einigen asiatischen Ländern mittlerweile Gang und Gebe, dass sich die Betrüger dort an den betrunkenen Touristen versuchen, denn dies ist oftmals ein leichtes Spiel für diese Menschen.

Tipps gegen Betrügereien in Asien

  • Wenn ihr möchtet, dann nutzt die Gelegenheit, um euch von einem Tuk Tuk die Gegend zeigen zu lassen. Doch habt ihr genug, dann tretet auch so bestimmt auf und vermeidet jegliche Diskussion. Oftmals sind die Fahrer ehrlich, doch wenn ihr einmal an einen Betrüger geraten seid, dann setzt im schnell Grenzen.
  • Wenn ihr feiern geht, dann behaltet jedoch euren Alkoholpegel im Blick. Betrunkene Menschen sind für die Betrüger leichte Opfer. In diesen Ländern ist die Hemmschwelle viel niedriger als in Europa. Das liegt daran, dass die Menschen in den beliebten Backpackerländern Asiens oftmals bitterarm sind.
  • Wenn jemand besonders hilfsbereit ist, dann sollte man dessen Motive immer hinterfragen. Schließlich schadet es nie, ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen.

Augen auf dem Geldwechsel

Vor allem in Ländern, in denen man nicht mit der gewohnten Eurowährung bezahlt, muss man das Geld oftmals in einer Wechselstube wechseln. Allerdings lauern auch hier Betrügereien, gerade wenn man den aktuellen Wechselkurs nicht kennt oder einem die fremde Währung vollkommen unbekannt ist. Merken die Wechselstubenbesitzer dies, verleitet diese das oft zum Tricksen oder Betrügen ein. Die „Masche“ kann hierbei sein, dass der Wechselkur so schlecht ist, ein anderes Mal kann es auch sein, dass euch Scheine und Münzen gegeben werden, die schon seit Jahren nicht mehr zum bezahlen genutzt werden.

Tipps gegen Abzocke beim Geldwechsel

  • Vor dem Geldwechsel solltet ihr euch über den aktuellen Wechselkur informieren und dann auch nachrechnen, wie viel ihr für eure Euros in der Fremdwährung in etwa bekommen solltet. Es ist normal, dass eine gewisse Gebühr für den Geldwechsel verlangt wird.
  • Es ist sinnvoll, sich vor dem Geldwechsel Bilder der aktuellen Landeswährung anzusehen, denn so seit ihr Sicher, dass ihr keine falschen Geldscheine und Münzen untergejubelt bekommt.
  • Wenn ihr in die Wechselstube geht, dann nehmt euch einen Zeugen mit und lasst euch eine Quittung geben.
  • Wenn ihr euer gewechseltes Geld bekommt, dann zählt dieses unbedingt nach. So ist es unwahrscheinlicher, dass euch Geld unterschlagen wird.

Bezness – Das Spiel mit der Liebe

Dieses Thema umfasst spannendste Dokumentationen: Vor allem in Thailand, Tunesien oder Keia erleben Männer wie auch Frauen die schönste Zeit in ihrem Leben, da sie sich im Urlaub unsterblich in ihre Traumfrau oder ihrem Traummann verlieben. Keine Frage, in solch einer Situation fällt der Abschied sehr schwer. Umso schöner ist es, die gemeinsame Zukunft zu planen. Wenn ihr dann zurück in Deutschland seid, bleibt die Liebe über Chat und Webcam am Leben erhalten.

Der Abschied fällt schwer, doch die gemeinsame Zukunft wird phantasiereich geplant

Dann kommt nach zwei oder drei Monaten die Schocknachricht aus dem Ausland: Die neue Urlaubsliebe hat große Probleme, eines der Familienmitglieder ist plötzlich schwer krank und ist auf teure Angebote angewiesen, manchmal wird auch ein Mietshaus gekauft werden müssen, damit die Großfamilie weiterhin ein sicheres Dach über dem Kopf hat. Oftmals dauert es nicht lange, bis dann eine große Summe Geld von der Western Union ins Ausland offeriert wird und dort auch, wie die vermeintliche große Liebe, auf nie mehr Wiedersehen verschwindet. Mit einem Mal ist nämlich dann Funkstille nach der gezahlten Summe. Vielen Deutschen ist es so, oder auch schon so ähnlich ergangen. Auf online.Bezness finden sich sehr viele Beispiele für diese Art des Betruges. Gerade Männer gehen in solchen Urlauben auf die Jagd nach alleinstehenden und reisenden Frauen, denn sie bieten so ein leichtes Ziel. Das Ende der meisten Love Stories endet oftmals mit Schulden und einem gebrochenen Herzen.

  • Urlaubsbekanntschaften sind nett, jedoch solltet ihr da immer skeptisch bleiben.
  • Bei euren Urlaubsbekanntschaften solltet ihr darauf achten, ob sie subtil verhältnismäßig oft nach Geld fragt. Macht er / Sie einen gepflegten und ordentlichen Eindruck? Dies kann ein Anzeichen sein, dass es ihm um euch als Person geht und nicht um euren Geldbeutel da er sich das Geld für seinen Unterhalt selbst verdient.
  • Um auf Nummer Sicher zu gehen, solltet ihr euch eine Geschichte ausdenken und diese eurem Flirt auftischen. Diese sollte erzählen, wie spartanisch ihr in Deutschland lebt und das ihr eine Pleite hattet oder Schulden. Wenn euer Flirt sich dann noch immer für euch interessiert, könnte es sein, dass hinter seinem Interesse doch mehr steckt, als nur die Gier nach Geld.
  • Ihr solltet Vorsicht walten lassen und nicht zu blauäugig in diese Art von Beziehung hineinschliddern. Es sind nämlich nicht immer nur andere von solche Betrügereien betroffen.

An sich ist gegen einen Flirt im Urlaub nichts einzuwenden, oder doch?

Sicher in den Urlaub fahren

Auch das IT-Business Informiert über Betrug im Urlaub und hat noch ergänzungen parat. Sommerzeit bedeutet Reisezeit und viele Menschen haben auch unter anderem Smartphone wie auch Kreditkarten im Gepäck. Den tollen und erholsamen Urlaub können aber leider Datenspionage, Kreditkarten-Betrug und auch Diebstahl sehr trüben und die gute Stimmung verderben.

Urlaub bedeutet für die meisten Menschen Spaß und auch Erholung. Allerdings kann dies sehr schnell enden, wenn während der Reise die Daten- oder auch Kreditkarten gestohlen werden. Viele Urlauber überprüfen vor ihrer Abreise ihre Wohnung, wie Fenster und Türen und auch den Strom. Leider vergessen sie dagegen sehr oft, auch bei der digitalen Welt Vorsicht walten zu lassen. Wie mobile Geräte am besten geschützt werden, haben die Sicherheits-Experten von Eset einmal zusammengefasst.

Vor allem manipulierte WiFi-Hotspots, infizierte Reise-Apps oder auch das Banking sind mögliche Gefahren beim Reisen. Der Reisende sollte auch an öffentlichen Orten seine Kredit und EC-Karten in einer Schuzthülle oder einem speziellen Portemonnaie mit integriertem RFID wie auch NFC-Blocker aufbewahren. Somit sind die Daten und auch die Karten geschützt, wenn Diebe im Vorbeigehen mithilfe eines speziellen Gerätes Kleinstbeträge abbuchen wollen.

1. Mobiles Banking

Die Abwicklung von mobilen Bankgeschäften kann eine Sicherheitslücke sein. Es ist Vorsicht angebracht, wenn der Anwender seine Finanzen mit dem Smartphone oder auch Tablet abwickeln möchte. Denn leider gibt es in dem offiziellen App Store immer wieder Apps, die gefährlich sind und schädliche Bankings-Apps enthalten. Die Täter haben das Ziel somit an die Login-, Kredit- und auch sensiblen Nutzerdaten durch diese Apps zu gelangen. Der Anwender sollte vorsichtig sein und die App vor der Benutzung genau prüfen. Dazu kann man sich die Bewertungen, Nutzerkommentare, die Anzahl der Installationen und auch die benötigten Zugriffsrechte ansehen.

2. Mobiles Bezahlen

Viele Menschen sind dem mobilen Bezahlen gegenüber noch sehr skeptisch. Doch Eset Sicherheitsexperten sehen dabei ein recht geringes Risiko. Es gibt eine Sicherheitsgarantie, wenn der Nutzer die Banking- oder Zahlungs-App der eigenen Bank oder das vom Finanzdienstleister bereitgestellte Programm nutzt. Auch ist die Bezahlung bei den Anwendungen wie bei Google Pay oder Apple Pay oftmals sicher, denn wenn der Kunde bezahlt, wird nicht die Kartennummer des Kunden übermittelt, sonder eine verschlüsselte Stellvertreternummer. Somit haben Betrüger keine Möglichkeit, die Daten des Anwenders auszuspähen.

To Do´s vor dem Urlaub

Vor dem Urlaub sollten einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden:

  1. Datensicherung: Es sollten generell alle wichtigen Daten vom Smartphone oder auch Tablett mithilfe eines Backups gesichert werden. Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten wie beispielsweise USB Stick, externe Festplatten oder auch einen Cloud-Dienst. Wenn die Hardware dann verloren geht, sind die Daten zumindest nicht verloren und lassen sich dann zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen.
  2. Social Media: Vor der Abreise sollten keinerlei öffentliche Beiträge gepostet werden, dass der Urlaub vor der Tür steht. Somit weiß auch kein potenzieller Angreifer, wo und ob man im Urlaub ist.
  3. Sicherheits-Software installieren: Es empfiehlt sich vor Antritt der Reise eine Security Software auf den Smartphone, Tablet oder Notbook zu laden, denn damit sind die Geräte sicher. Somit besteht der Schutz vor Maleware oder anderen Bedrohungen, es besteht eine Sicherheitslösung und es gibt einen zusätzlichen Diebstahlschutz.
  4. Anti-Diebstahl-Lösungen: Wer kennt es nicht, das Handy ist schnell verloren oder auch geklaut worden, vor allem im Urlaub passiert das recht oft. Es ist leider nicht möglich, sich gänzlich vor dem Diebstahl zu schützen, doch es gibt mittlerweile viele Anbieter, die sogenannte Anti-Diebstahl-Module anbieten. Diese fotografieren den Täter beispielsweise unbemerkt und das Gerät kann mithilfe der Koordinaten lokalisiert werden.
  5. Updates: Es ist im Urlaub genauso sinnvoll wie im Alltag, sich Updates aufs Handy zu installieren. Mit diesen lassen sich dann durch die Aktualisierung des Betriebssystems wie auch den installierten Apps Sicherheitslücken, die ausgenutzt werden könnten, verhindern.
  6. Sperrnummern notieren: Wenn dann doch einmal die EC- oder auch Kreditkarte verloren geht, dann ist es sinnvoll, sich vor Reisebeginn die Sperrnummern des jeweiligen Dienstleisters zu notieren. Sollte die Karte doch verloren gehen, kann diese so schnell unbrauchbar gemacht werden.

Tricks während des Urlaubs

  1. Tricks bei WiFi-Hotspots: Vor allem im Ausland sind die kostenlosen WiFi-Zugänge von Hotels, Bars und anderen Lokalitäten sehr verlockend, gerade dann, wenn das eigene Datenvolumen seine Grenzen hat. Allerdings sind diese offenen Zugänge auch gefährlicher, denn Kriminelle machen sich diese zu Nutze, um so wichtige und sensible Daten wie beispielsweise die Login- oder Kreditkartennummern auszuspähen. Daher sollte die Verbindung zusätzlich mit einer vertrauenswürdigen VPN-Lösung gesichert werden. Es sollten Einkäufe und auch Finanzgeschäfte über offene Netzwerke unbedingt vermieden werden.
  2. Vorsicht beim Bezahlen: Viele Urlaubsorte bieten das kontaktlose Bezahlen an. Dieses liegt zur Zeit auch total im Trend. Auch vor dem Diebstahl von diese Art von Diebstahl bieten auch hier spezielle Schutzhüllen oder auch Portemonnaies an, die dann damit die eigenen Kredit- und auch EC-Karten schützen. Mit den speziellen Geräten lassen sich dann die Daten nicht auslesen, die Diebe nutzen. Es ist auch möglich die Urlaubseinkäufe über Apple oder Google Pay zu bezahlen. Beim Bezahlvorgang bieten diese Dienste dann weitere Sicherheitsstufen an, die der Urlauber bedenkenlos nutzen kann.
  3. Funknetze deaktivieren: Die Bluetooth- und auch WLAN-Funktionen sollten deaktiviert werden, wenn sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht benötigt werden. Somit haben Cyber-Kriminelle weniger Angriffsflächen vom Nutzer.

Aufgepasst: Diebe und Betrüger machen keinen Urlaub

Auch Urlauber sind nicht sicher vor Betrügern und Dieben, kein Wunder, schließlich möchte jeder etwas vom großen Kuchen abhaben. Wie Urlauber nun sich und auch die Wohnung sichern können, erklärt die Polizei und das Bürgerportal Mönchen Gladbach gibt dabei hilfreiche Tipps.

Die Reisezeit ist vor allem bei Taschendieben sehr beliebt, denn zu diesen Zeiten ist es vor allem an Bahnhöfen wie auch Flughäfen besonders voll und das Gedränge dementsprechend groß. Laut der Polizei wurden im Jahre 2018 über 104.000 Taschendiebstähle angezeigt.

Der Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Gerhard Klotter, sagt, dass ein sicherer Urlaub schon bei der Planung beginnt.

Bucht jemand seinen Urlaub online, dann sollte man dabei den Anbieter wirklich genau überprüfen, denn im Internet gibt es nicht nur seriöse Anbieter, sondern auch viele gefälschte Verkaufsplattformen, sogenannte Fake-Shops. Die dort angebotenen Produkte werden dabei lediglich gegen Vorkasse angeboten. In den meisten Fällen existieren diese dann auch gar nicht. Das Geld, welches die Opfer bezahlt haben, ist dann leider verloren, gibt der Polizeibeamte an.

Klotter empfiehl den Menschen, den Namen des Online-Shops über die Suchmaschine zu suchen und dann auch den Namen des jeweiligen Shops zu recherchieren. Dadurch ist es dann auch möglich, die eventuellen negativen Erfahrungen von anderen Kunden zu finden. Der Verbraucher kann sich aber auch über den Anbieter über die Verbraucherzentrale über das jeweilige Unternehmen informieren.

Es sei sehr wichtig, niemals Vorkasse zu leisten, sonder per Rechnung oder auch Bankeinzug zu zahlen. Wer auf Rechnung kauft, der kann sich vor den Betrug bei Fake-Shops schützen. Wer seinen Einkauf per Lastschriftverfahren zahlt, der kann die Abbuchung dann noch nach einigen Tagen stornieren. In einzelnen Fällen ist dies je nach Bank bis zu 6 Wochen möglich. Es wird beim Einkauf von Zahlungsdiensten wie Western Union, paysafe oder auch Ukash abgeraten.

Weitere Tipps der Polizei für einen sicheren Urlaub

  • Während Ihrer Abwesenheit sollten Sie ihre Wohnung bzw. das Haus nicht unbewohnt erscheinen lassen. Dazu können Sie Ihre Nachbarn bitten, den Briefkasten in regelmäßigen Abständen zu leeren. Ebenso sollten Sie es vermeiden, in den Sozialen Netzwerken oder auch auf Ihrem Anrufbeantworter eine entsprechende Nachricht zu hinterlassen.
  • Bevor Sie Ihre Reise antreten, sollten Sie Ihre Unterlagen wie Pass, Flugticket, Kreditkarte, Impfausweis usw. einmal kopieren und es separat in Ihrem Gepäck aufbewahren. Damit Sie Ihre Kredit – wie auch Debitkarten im Notfall bei einem Diebstahl sperren lassen können, ist es wichtig, dass Sie sich die Sperrnotruf-Nummer 116 116 notieren bzw. im Mobiltelefon speichern.
  • Sie sollten fremde Währungen grundsätzlich nur in Geldinstituten tauschen und dies niemals auf der Straße. Dort ist die Gefahr deutlich geringer, das man Ihnen das Geld aus der Hand reißt oder auch Falschgeld getauscht wird.
  • Wenn Sie Fahrscheine für Ausflugsfahrten oder auch Eintrittskarten für Veranstaltungen kaufen, sollten Sie ausschließlich im Hotel oder bei offiziellen Verkaufsstellen tun und dies nicht bei irgendwelchen „fliegenden Händlern“ auf der Straße.
  • Sie sollten nur so viel Bargeld, Zahlungskarten oder auch Ausweise mitnehmen wie sie benötigen und auch am Körper (z.B. in einer verschließbaren Innentasche der Kleidung, im Brustbeutel oder in einer Gürteltasche) tragen können. Wenn Sie mit Ihrer Kreditkarte bezahlen, dann sollten Sie diese auch immer im Auge behalten. Ebenso sollten Sie es vermeiden, die PIN (Identifikationsnummer) in Ihrer Geldbörse aufbewahren. Es ist immer sinnvoll, diese auswendig zu lernen.
  • Sie sollten auch nie Ihr Gepäck und Wertgegenstände unbeaufsichtigt lassen. Sie sollten vor allem sehr vorsichtig sein, wenn Sie in größeren Menschenansammlungen unterwegs sind wie es z.B. im Gedränge am Bahnhöfen, Flughäfen oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten. Für Taschendiebe sind dies sehr beliebte Orte.
  • Die Handtasche sollten Sie immer am Schulterriemen tragen und an der zur Straße abgeneigten Seite unterm Arm klemmen, damit es nicht möglich ist, Ihnen diese von einem vorbeifahrenden Rad- oder Mopedfahrer entreißen lassen zu können.
  • Auch wenn Sie nur kurz weg sind, schließen Sie Ihr Auto, Wohnwagen, Hotelzimmer oder auch Ferienwohnungen immer ab und lassen auch nie Ihre Wertsachen oder Geld offen liegen.
  • Bevor Sie eine Dienstleistung wie Taxifahrten, Ausflüge oder Fremdenführungen in Anspruch nehmen, vereinbaren Sie einen verbindlichen Preis.
  • Wenn Ihnen Ihre Karte doch gestohlen wird, dann rufen Sie sofort den Sperrnotdienst unter der Nummer 116 116 an und lasen Ihre Karte sperren. Dazu müssen Sie die Karte von Ihrem kontoführenden Kreditinstitut informieren. Sie müssen den Verlust Ihrer Debitkarte ebenso bei der Polizei melden, denn diese ist nur durch Ihre Unterschrift gültig, denn nur diese kann eine sogenannte freiwillige KUNO-Sperrung bei dem Handelsunternehmen veranlassen.

Betrug gibt es überall – Informieren hilft

Viele Menschen haben das Gen für die Gutgläubigkeit einfach im Blut. An sich ist dies auch eine gute Angewohnheit, da die von Vertrauen in Fremde, Menschlichkeit und auch von gesunder Naivität handelt. Wir führen in Deutschland ein verhältnismäßig gutes Leben. Wir brauchen selten Gaunereien, Abzocke und auch emotionale Spielchen, damit wir an Geld kommen. In anderen Ländern sieht das aber anders aus. Informiert euch über eure Reiseland, damit ihr ein böses Erwachen im Urlaub vermeiden könnt. Somit könnt ihr dann auch problemlos die oben genannten Regeln beachten. Wenn ihr doch einmal Probleme bekommt, dann könnt ihr euch mit Sicherheit bei der Polizei vor Ort Rat und Tat holen.

Wenn ihr diese Tipps alle einhaltet, steht euer nächster Traumurlaub nicht mehr im Wege.