Vorsicht bei Traumangeboten

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Immonet gibt Tipps und Ratschläge, wie Sie sich vor Mietbetrug schützen können. Auf den ersten Blick klingt es zu gut, um wahr zu sein: In bester Lage eine Wohnung mit drei Zimmer, Badewanne und einen traumhaften Balkon und das Ganze zu einem unschlagbar guten Preis. Wer so ein Traumangebot findet, der wird nicht lange zögern. Das Problem dabei ist allerdings, dass sich hinter solch traumhaften Angeboten oftmals um eine gefälschte Anzeige handelt. Betrüger haben für ihre Zwecke auch die Immobilienportale als Medium für sich entdeckt. Im Regelfall haben es diese Menschen auf Geldüberweisungen der Wohnungssuchenden abgesehen. Das Vorgehen wird dabei immer raffinierter. Es gibt laut Immonet allerdings eine Möglichkeit, wie Sie solche Betrugsobjekte herausfinden und entlarven und sich zeitgleich vor diesen kriminellen Machenschaften schützen können.

Quelle: https://www.immonet.de/service/immobilienbetrug.html

Betrug mit Immobilien nimmt zu, passen Sie bei der Suche nach Wohnungen auf

Doch trotzdem versucht wird, diese Menschen zu entlarven, werden die Betrüger auch immer professioneller. Allein bei der Kontaktaufnahme können Sie die Hinweise auf unlautere Absichten erkennen, wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Wer Angebote von Wohnungen durchsucht, der sollte alles genau checken und sich vor allem zu keinen voreiligen Geschäften verleiten lassen.

Es sind nicht nur Interessenten für Mietwohnungen, sondern auch für Verkaufsobjekte, bei denen sich die gefälschten Angebote finden.

Indizien für Betrugsobjekte

Wenn Sie die Preise vergleichen, werden Sie feststellen, dass diese Objekte verhältnismäßig günstig sind. Es gibt Hinweise auf gefälschte Immobilienanzeigen wie beispielsweise der attraktive und sehr günstige Preis des angebotenen Projektes. Es gibt zwar hier und dort immer Schnäppchen, allerdings sollten bei diesen immer geprüft werden, ob es sich um eine reelle Anzeige handelt oder nicht.

Der örtliche Mietspiegel hilft dabei herauszufinden, ob der Preis der angebotenen Immobilie wirklich ungewöhnlich niedrig ist oder ob es nur den Anschein macht. Gerade für ortsfremde Menschen ist dies ein sehr wichtiges Hilfsmittel um heraus zu finden, ob es sich bei der Miete um einen realistischen Preis handelt. Sowohl bei auffällig günstigen Mieten wie auch Kaufpreisen ist Vorsicht geboten.

Bilder sehen aus wie in einem Hotel-Prospekt

Ein Objekt lebt von Bildern bei der Vermietung oder dem Verkauf, denn diese entscheiden oftmals darüber, ob sich ein Interessent meldet oder nicht. Wenn die Bilder an einen Werbekatalog erinnern oder wie Fotos aus einem Hotel-Prospekt aussehen, dann sollten Sie skeptisch sein. Wenn auf diesen viele unwichtige Details, wie beispielsweise einzelne Gegenstände, Türknäufe und auch Einrichtungen gezeigt wird, ist es aller Wahrscheinlichkeit nach eine Fälschung. Wenn die Bilder und die Beschreibung nicht zusammen passen, dann ist dies ebenfalls ein Warnzeichen, dass es eine Fälschung sein könnte.

Ungewöhnlicher Baustiel

Kennen Sie sich in dem Viertel aus, in dem das Objekt angeboten wird, der befindet sich eindeutig im Vorteil. Wenn sich das angebotene Objekt in einem Hochausviertel befindet, es sich dabei aber um ein Luxusobjekt oder ein designte Loft handelt, dann ist hier schon sicher, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Fakeanzeige handelt. Erscheint das Objekt in einem ungewöhnlichen Viertel, so sollten Sie noch einmal konkret nach der Adresse fragen und diese dann auch überprüfen.

Falsche Adresse

Wenn in der Immobilienanzeige eine Adresse angegeben wird, dann ist es leicht möglich, eine Gegenprobe zu machen. Dabei sollten Sie überprüfen, ob es die angegebene Adresse wie Straße und Hausnummer überhaupt gibt. Wenn nicht, ist auch dies ein deutliches Anzeichen dafür, dass es sich um ein gefälschtes Angebot handelt.

Sollte die Adresse existieren, dann sollten Sie sich die Mühe machen und hin fahren. Dabei können Sie sich dann davon überzeugen, dass die Beschreibung in der Anzeige auch zum Objekt vor Ort passt. Wenn Sie sich ein Objekt ausgesucht haben, welches zu weit von Ihnen entfernt ist, weil Sie umziehen wollen, dann können Sie von Google die Seite Maps und dort dann die Streetview Funktion nutzen. Wenn die reale Hausansicht und das Foto nicht übereinstimmen, dann ist auch dies ein sehr deutlicher Hinweis darauf, dass es sich dabei um ein gefälschtes Angebot handelt.

Schlechtes Deutsch oder englische Korrespondenz

Ein Betrüger kann sich auch anhand der Beschreibung verraten, wenn diese in einem schlechten und fehlerhaften Deutsch geschrieben sind. Betrüger aus dem Ausland nutzen teilweise die Übersetzungsprogramme, bei denen dies deutlich wird an der Sprachqualität. Jedoch ist die Sprache allein kein Kriterium, denn die Täter werden immer raffinierter. Wenn die Anbieter auf Ihre Anfrage auf Englisch antworten, dann ist dies ebenfalls ein deutlicher Hinweis, dass es sich bei dem Objekt um ein Fakeangebot handelt. Hier sollten in jedem Fall alle Alarmglocken schrillen.

Fehlende Infos

Ebenso sind fehlende Informationen ein deutlicher Hinweis auf ein Betrugsobjekt, denn in der Regel finden Sie in einer seriösen Wohnungsanzeige alles, was Sie als Interessent wissen müssen. Dies beinhaltet die Höhe der Warm- und Kaltmiete wie auch der Energieausweis. Wenn bei „Ihrem“ Objekt jedoch nur die Warmmiete angegeben oder Warm- und Kaltmiete den gleichen Betrag ausweisen, sollten Sie gewarnt sein. Wenn es sich um ein Verkaufsobjekt handelt, dann gehört in diesen auch der Energieausweis ins Inserat.

Konkreter Ansprechpartner fehlt oder der Name klingt merkwürdig

Wenn sich in dem angebotenen Objekt kein Anbieter, in Form eines Maklers oder einer Privatperson, findet, dann ist auch dies ein Anzeichen, um hellhörig zu werden. Viele Betrüger schreiben oftmals einfach „von privat“ rein oder nutzen ähnliche schwammige Formulierungen. Doch auch wenn das Angebot einen Makler oder Eigentümer angegeben hat und Sie diesen bei einer Suche im Internet auch finden, muss es noch lange kein Anzeichen dafür sein, dass es sich um ein reales Angebot handelt. Es sind auch Fälle bekannt, bei denen Vor- und Nachname vertauscht wurden. Es gibt auch Betrüger, die sich die Kontaktdaten von Maklern oder deren Nutzerprofile zu Nutze machen. Damit schalten sie dann gefälschte Immobilienanzeigen unter dem Namen von seriösen Dienstleistern.

Betrüger nutzen oftmals auch die Emailadressen von sehr auffälligen Domains wie beispielsweise @ein-Fussballspiel-dauert-90-minten.de. Es gibt zwar auch private Immobilienanbieter, die diese Domains privat genutzt werden, allerdings ist auch dies ein Indiz dafür, dass es sich um Betrugsobjekte handelt. Ein Tipp von uns an dieser Stelle: Die genannten Ansprechpartner aus dem Inserat sollten sie im Internet recherchieren. Wenn eine Telefonnummer angegeben ist, dann rufen Sie dort am besten einmal an.

Wichtig zu wissen

Es ist jedoch anzumerken, dass die Betrüger immer schlauer vorgehen. Die Anzeigen machen zunächst einen realistischen Eindruck und zeichnen sich nicht unbedingt durch offensichtliche Fehler oder falsche Informationen aus, um nicht schon dabei aufzufallen. Die Betrüger haben es sich angewöhnt, oftmals ganz reale Anzeigen aus Immobilienportalen zu kopieren. Diese beinhalten Fotos, Text und auch den Preis. Somit ist die Anzeige nicht auf den ersten Blick als Betrug zu entlarven. Für Sie als Interessent ist es einfach, diese Masche aufzudecken, wenn Sie die Überschrift der Anzeige einmal googeln. Finden Sie in einem anderen Portal eine ähnliche Anzeige und es unterscheiden sich lediglich die Namen der Anbieter, sollten Sie Vorsicht walten lassen.

Der Inserent erzählt eine emotionale Geschichte

Wenn Sie den Kontakt mit dem Wohnungsanbieter aufgenommen haben, erhalten Sie eine Antwort-Mail im lupenreinen Deutsch. Der Anbieter erzählt Ihnen eine Geschichte von der Kranken Mutter, die der Sohn in den letzten Wochen gepflegt hat, hat nun wenig Zeit, aber möchte die Wohnung so schnell wie möglich vermieten. Das Angebot ist scheinbar kulant: Der Interessent schickt dem Besitzer vorab die Kaution zu und er darf sich daraufhin die Wohnung alleine ansehen.

Der Betrüger nutzt hierbei die natürliche Zurückhaltung der Menschen aus, die viele haben: man möchte dem leidgeprüften Sohn nervende Nachfragen ersparen und man hätte die Wohnung zudem auch gern. Gutgläubig denkt man sich, was soll dabei schon passieren? Ganz einfach, das Geld ist auf Nimmerwiedersehen verschwunden und die angegebene Wohnung existiert nicht.

Bekommen Sie es mit solchen emotionalen Geschichten zu tun, sollten auch hier die Warnlichter angehen. Denn die Phantasie der Betrüger ist wirklich groß und das Repertoire scheinbar endlos.

Diese gehen von dem angeblich im Ausland arbeitenden Wohnungsbesitzer bis hin zu einem Anbieter, der im Ausland erkrankt ist und somit aufgehalten wurde. Ebenso gibt es beispielsweise Geschichten von einem ausländischen Wissenschaftler, der diese Wohnung bei seinem Forschungsaufenthalt in Deutschland gekauft hat, nun aber wieder in seinem Ursprungsland lebt und sie daher über eine Agentur aus seiner Heimat hinaus verkaufen will. Somit läuft der angebliche Kontakt über den Makler weiter. Diese Geschichten sind alle Erstunken und erlogen und haben alle nur ein einziges Ziel: Sie als Anbieter zu betrügen und hinters Licht zu führen.

Zahlungsaufforderungen an ausländische Kredit- oder Geldtransferinstitute

Es ist gleichgültig, welche der Geschichten Sie aufgetischt bekommen, ob es nun der angebliche Makler ist oder der scheinbare Besitzer, es wird immer erst einmal eine bestimmte Summe gefordert, die Sie dann an ein ausländisches Konto überweisen sollen. Der Punkt hierbei ist, der Betroffene hat keine Möglichkeit, dass Geld zurück zu verlangen.

Wenn Sie Kontakt mit einem seriösen Anbieter haben, werden Sie feststellen, dass dieser niemals vor der Besichtigung Geld von Ihnen verlangen wird. Sie haben es mit einem Fake-Objekt zu tun, wenn Sie vor der Besichtigung Geld auf ein ausländisches Konto zahlen sollen. Die Absichten hinter solche Zahlungsaufforderungen sind immer betrügerischer Natur. Der Geldtransfer soll immer über die entsprechenden Geldtransferinstitute wie beispielsweise Western Union oder ähnliche Institute erfolgen. Unser Tipp an dieser Stelle. Zahlen Sie niemals vorab Geld!

Der Trick mit den Portalen für private Übernachtungsunterkünfte

Es gibt auch Portale für private Übernachtungsunterkünfte. Dies sind Plattformen für Touristen, denen private Übernachtungsmöglichkeiten vermittelt werden. Diese werden ebenfalls gern von Betrügern benutzt. Die Interessenten sollen das Geld dann an eine dieser Plattformen überweisen, allerdings wird dabei dann der Name eines ausländischen Geldinstitutes genannt. Realistisch betrachtet gibt es solche Geschäfte nicht.

Betrugsobjekt entdeckt – so gehen Sie vor

Von solchen Objekten sollten Sie in jedem Fall die Finger lassen, denn diese Maschen sind bekannt. Vorab sollte niemals Geld fließen müssen. Es ist auch ein guter Tipp, den Anbietern bei einem E-Mail-Kontakt so wenig persönliche Informationen wie nur möglich zu gehen. In die Hände solcher Betrüger gehören niemals Ihr genaues Geburtsdatum oder aber die Bankverbindungen.

Wenn Sie auf ein solches Angebot stoßen, dass betrügerische Merkmale aufweist, dann informieren Sie Immonet über den Fall. Dieses können Sie auf dem telefonischen Wege unter 040/3 47-2 89 00 machen oder per E-Mail unter kundenbetreuung@immonet.de

Die Seite Immonet reagiert auf solche Hinweise sehr schnell und entfernt diese dann aus der Angebotsliste, denn nur mit dieser Methode und dem rigorosen Verhindern solcher Inserate lassen sich weitere Schäden verhindern. Die Nummer des Inserates ist dabei sehr hilfreich. Für die weiteren Ermittlungen ist auch der Email Verkehr zwischen Betrüger und Interessent sehr wertvoll. Auch im Exposé haben Sie die Möglichkeit, das Objekt über den Link an „Immonet“ zu schicken. Dadurch kann die Anzeige dann auch umgehend von den Inhabern geprüft werden.

Auch sollte man sich an Immonet wenden, wenn man sich nicht sicher ist, ob ein Wohnungsangebot real ist oder ob es sich um ein Fakeobjekt handelt. Das Angebot wird dann geprüft, gegebenenfalls gelöscht und der Anbieter Immonet gibt Ihnen dann auch dazu eine Rückmeldung.

Einem Betrug bereits aufgesessen, was nun?

Ist es für all diese Warnungen bereits zu spät, da Sie bereits einem Betrüger auf dem Leim gegangen sind, dann sollten Sie auch in jedem Fall Immonet informieren und zusätzlich noch eine Anzeige bei der Polizei stellen. Das Handwerk kann den Betrügern nur auf diese Art und Weise gelegt werden. Leider haben wir für alle diejenigen, die bereits Geld überwiesen haben, eine schlechte Nachricht: Es gibt kaum eine Chance, dass Sie Ihr Geld zurück erhalten. Somit sollten Sie sehr Vorsichtig sein und lassen Sie sich niemals von Menschen unter Druck setzen, ganz gleich, wie angespannt der Wohnungsmarkt auch sein mag.

Immobilienbetrug vorbeugen

Mit diesen Tipps sind Sie auf der richtigen Seite

1. Schauen Sie genau hin und lesen Sie die Immobilienanzeigen

  • Sind in dem Text alle wichtigen Informationen vorhanden?
  • Haben Sie bei der Anzeige einen Ansprechpartner?
  • Passen die Bilder und der Text zusammen und ist somit die Anzeige auch schlüssig?
  • Passt das angebotene Objekt in die Wohnungsgegend ?
  • Hat die Anzeige Widersprüche?

Die Anzeigen der Betrüger werden zwar immer besser, allerdings gibt es auch Anzeichen, die im Vorfeld auf die gefälschten Anzeigen hinweisen.

2. Eine gesunde Portion Skepsis und Misstrauen sind nicht verkehrt

Dieses sollten Sie in jedem Fall an den Tag legen, wenn es sich um ein vermeintliches Schnäppchen handelt. Wenn Sie auf ein Angebot stoßen, dass eigentlich zu gut ist um wahr zu sein, dann sollten Sie dieses sehr eingehend prüfen.

3. Informieren Sie sich über den Markt?

Es ist sinnvoll, sich über den Mietspiegel und die üblichen Kaufpreisen der Gegend zu informieren. Dadurch schaffen Sie es häufig im Vorfeld, ein Scheinobjekt zu erkennen.

4. Prüfen sie die Anzeige

Wenn einmal Ihr Misstrauen geweckt ist und bei Ihnen Zweifel aufkommen, dann sollten Sie die Echtheit des Angebotes prüfen: Existiert die angebotene Wohnung oder Haus auch wirklich? Wenn Sie in der Nähe wohnen, nutzen Sie einen Spaziergang durch das Viertel oder schauen Sie über die Funktion Street View von Google Maps nach. Gibt es zum Anbieter mehr Informationen? Nutzen Sie auch hier das Internet, um den genannten Ansprechpartner einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wenn eine Telefonnummer angegeben, dann rufen Sie dort an.

Schauen Sie im Internet, ob Sie eine ähnliche oder exakt die Gleiche Fassung Ihrer Anzeige noch einmal von einem anderen Anbieter finden. Denn dies ist ebenfalls ein Zeichen dafür, dass die Annonce gefälscht wurde. Wenn dies der Fall ist, informieren Sie dann auch Immonet unter der Telefonnummer +49 40 822 1075 – 10 oder per E-Mail unter kundenbetreuung@immonet.de . Bei Zweifelsfällen helfen die Mitarbeiten gern weiter.

5. Geben Sie nicht gleich alle Daten preis

Schreiben Sie einen Anbieter von Wohnungen an, dann geben Sie nicht gleich alle persönlichen Daten preis wie Personalausweiskopien, Einkommensbescheide und auch sonstige private Unterlagen sollten Sie erst bei einer Besichtigung an den Anbieter weitergeben. Wenn ein Anbieter diese Daten im Vorfeld von Ihnen verlangt, dann rufen Sie den angegebenen Makler an und gehen somit auf Nummer Sicher, dass Sie es auch mit einem echten und seriösen Anbieter zu tun haben.

6. Zahlen Sie nie per Vorkasse

Wenn Sie dazu aufgefordert werden, vor einer Besichtigung schon Geld zahlen sollen, in Form von Überweisungen oder sonst auf irgendeine Art und Weise in Vorkasse treten sollten, ist dies ebenfalls ein sehr sicheres Anzeichen, dass Sie es mit einem Betrüger oder unseriösen Anbieter zu tun haben.  Es fließt immer erst Geld in Form von Kautionen oder Gebühren für den Makler, wenn Sie die Wohnung besichtigt haben, den Besitzer oder Makler kennengelernt und dann auch den entsprechenden Mietvertrag zu dem Objekt unterschrieben haben.

7. Vorsicht vor Auslandsgeschäften

Wenn Sie dazu aufgefordert werden, dass Geld an ein Geldtransferinstitut oder einer ausländischen Bank zu überweise, dann sollten Sie dieses Angebot in jedem Fall ablehnen. Denn dies ist ein weiteres, sehr sicheres Zeichen, dass Sie es mit einem Betrüger zu tun haben. Denn in der Regel existiert die Wohnung oder das Haus nicht.

8. Lassen Sie sich nicht blenden

Es werden oftmals von Betrügern emotionale Geschichten erzählt, mit denen sie ihre potenziellen Opfer dann hinters Licht führen. Man sollte sich vor Augen führen, dass eine Vermietung oder auch ein Immobilienverkauf ein Geschäft ist. Daher sollte man dies auch mit der Nüchernheit eines solches betrachten und auch ausführen. Sie sollten stets Bedenken: Der Geschäftspartner ist nicht Ihr Freund. Sie müssen hier keine falsche Rücksichtnahme walten lassen. Somit sollten Sie sich nicht scheuen, mehrfach nachzufragen, wenn Ihnen etwas komisch oder unschlüssig erscheint.

9. Informieren Sie Immonet

Wenn Sie in einer Anzeige oder auch bei dem näheren Kontakt auf Widersprüche stoßen, oder aber Sie sind sich unsicher, ob es sich bei den Angebot um ein Betrugsobjekt handelt oder nicht, dann scheuen Sie sich nicht davor, bei Immonet unter anzurufen +49 40 822 1075 – 10 und diese per E-Mail unter kundenbetreuung@immonet.de zu informieren. Sie helfen somit auch anderen Menschen, nicht auf Betrüger hereinzufallen und Immonet nimmt diese Objekte auch sofort aus dem Netz.

10. Öffnen sie keine suspekten Dateianhänge in E-Mails

Wenn Sie in Ihren Emails Anhänge mit exe-Dateianhängen vorfinden, dann öffnen Sie diese unter keinen Umständen. Ebenso nicht, wenn diese von scheinbar seriösen Anbietern wie Immonet oder Wohnungs- und Hausanbietern kommen. Es ist möglich, dass diese Anhänge Trojaner oder andere schädliche Software enthält.

11. Fallen Sie nicht auf kostenpflichtige Besichtigungstermine oder Wohnungslisten herein

Es gibt immer wieder Menschen, bei denen die Verzweiflung aufgrund einer Wohnung groß ist, doch trotzdem sollten Sie sich auf keinen Fall auf dubiose Angebote wie kostenpflichtige Besichtigungstermine oder scheinbar exklusive Wohnungslisten einlassen. Sie haben dadurch nicht nur keine Wohnung bekommen, sondern ihr Geldbeutel ist ebenso um einiges schmaler.

12. Handeln Sie schnell, wenn Sie betrogen wurden

Wenn Sie bereits einem Betrüger auf dem Leim gegangen sind, dann sollten Sie nicht noch unnötige Zeit verlieren. Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei und informieren Sie auch Immonet unter +49 40 822 1075 – 10 und per E-Mail kundenbetreuung@immonet.de , denn nur so ist es möglich, den Betrügern das Handwerk zu legen und andere Menschen davor zu schützen.

Tipps und Tricks zur Immobilienbesichtigung: Routine bei Besichtigungen

Wenn eine Besichtigung ansteht, dann hat man immer im Anschluss Dinge, die einem Einfallen, die dann vergessen wurden. Damit Ihnen das nicht mehr passiert, sollten Sie sich dafür eine Art von Routine aneignen. Dadurch lernen Sie nicht nur viele verschiedenen Anbietertypen kennen, sondern es wird dabei auch deutlich, wie variabel die Objekte in Ausstattungen und Qualitäten sein können. Dadurch entfallen unliebsame Modernisierungskosten

Vier Augen sehen mehr als zwei

Für Laien ist die Beurteilung eines Gebäudes nicht einfach. Es ist gleich, ob es sich dabei um das Mauerwerk, die Elektrik oder den Heizungsbau handelt, ein hilfreicher Rat ist hier, holen Sie sich dabei die Tipps vom Experten. Es gibt in Ihrem Bekanntenkreis mit Sicherheit jemanden, der Ihnen in diesem Bereich weiterhelfen kann und Sie dann auch auf eine Besichtigung begleiten. Somit haben Sie dann einen Mitstreiter bei dem ersten Treffen, der das Objekt wahrscheinlich noch viel objektiver als Sie betrachten wird.

Hilfe von Experten

Findet sich in Ihrem Bekanntenkreis wirklich niemand, der Ihnen bei den technischen Fragen weiterhelfen kann, dann sollten Sie sich nicht davor scheuen, sich einmal Hilfe von Profis zu holen. Natürlich ist dies mit Kosten verbunden, aber diese sind es in jedem Fall wert, denn für einen Laien sind die Schäden einer Immobilie nur maximal zu 5 Prozent ersichtlich.

Die „lieben“ Nachbarn

Haben Sie das Ziel, sich eine Eigentumswohnung zu kaufen, dann nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit um einmal mit Ihren potenziellen zukünftigen Nachbarn zu sprechen. Im Regelfall wissen die nämlich über Dinge wie beispielsweise die Lärmentwicklung, die Funktion der Heizung oder andere wichtige Themen Bescheid.

Ebenso gute Anhaltspunkte sind die Protokolle von Eigentümerversammlungen und zeigen Ihnen die Stärken und Schwächen der Immobilie deutlich auf. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass Sie auch gleich wissen, wer mit Ihnen in einem Haus wohnen wird, wenn Sie sich für diese Wohnung entscheiden sollten. Der Faktor „Gemeinschaft“ wird oftmals sehr unterschätzt, dabei ist dieser sehr wichtig, vor allem, wenn Sie neu in die Stadt oder in das Wohnviertel ziehen.

Mit einer Checkliste den Überblick behalten

Um Ihnen einen Besichtigungstermin zu erleichtern, haben wir eine Checkliste zusammengestellt. Diese können Sie natürlich noch nach Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen erweitern. Dies sollten Sie nach Möglichkeit mit einem Fachmann an Ihrer Seite tun.

Umzugstipps

1. Planung rechtzeitig beginnen

Wenn der Mietvertrag unterschrieben ist und auch der Termin zum Einzug feststeht, dann sollten Sie so schnell wie möglich mit der Umzugsplanung anfangen. Die Vorbereitungen sollten ca. 8 Wochen im voraus beginnen. Dabei stellen sich dann die Fragen, wie viel Umzugsgut habe ich? Bekomme ich von meinem Arbeitgeber Urlaub für den Tag? Möchte ich ein professionelles Umzugsunternehmen oder private Umzugshelfer beauftragen? Diese Fragen sollten bereits so früh wie möglich geklärt werden

2. Umzugskartons systematisch packen und beschriften

Sie sollten so früh wie nur möglich damit beginnen, Ihre Umzugskisten zu packen. Was nicht mehr benötigt wird wie beispielsweise Winterkleidung im Sommer, kann schon Wochen vor dem Umzugstag eingepackt werden. Es ist sinnvoll, Zimmer für Zimmer zu packen und sich auf den Kisten sowohl den Raum wie auch den ungefähren Inhalt der Kisten auf diesen zu notieren. Packen Sie die wichtigsten Gegenstände erst zum Schluss in einem separaten Karton oder eine Reisetasche ein, denn so haben Sie diese stets griffbereit.

3. Halteverbot einrichten

Für den Umzugstag ist es sinnvoll, sich eine Halteverbotszone am alten und neuen Wohnort einrichten zu lassen. Dies stellt sicher, dass Sie am Umzugstag ungestört Möbel und Kartons ein wie auch auspacken können. Dieses Halteverbot wird beim Straßenverkehrsamt oder Ordnungsamt Ihrer Stadt kostenpflichtig beantragt.

4. Wohnsitz ummelden

Sie sollten sich bei dem zuständigen Einwohnermeldeamtes Ihres neuen Wohnortes innerhalb von zwei Wochen ummelden. Dazu vereinbaren Sie am besten einen Termin, sobald das Datum Ihres Umzuges feststeht.

5. Umzugskosten im Voraus kalkulieren

Zunächst einmal gilt es, sich ehrlich auszurechnen, wie teuer Ihr Umzug werden darf. Sie sollten sich frühzeitig einen Überblick über die Kosten verschaffen, die bei einem Umzug entstehen und auf Sie zukommen. Es gibt neben den Kosten für Ihr Umzugsunternehmen noch weitere Kosten wie beispielsweise die Maklergebühren oder auch die Kosten für die Halteverbotszone. Nutzen Sie dazu einen Umzugskostenrechner und somit erhalten Sie dann einen ersten unverbindlichen Eindruck, in welcher Höhe etwa Kosten auf Sie für Ihren Umzug zukommen.

6. Umzugscheckliste nutzen

Es gibt kostenlose Umzugschecklisten zum Herunterladen im Internet. Darauf finden Sie alle Angaben rund zum Thema Umzug übersichtlich aufgelistet. Darauf lässt sich dann alles ganz einfach abhaken, was bereits erledigt ist und was noch alles beim Umzug bedacht werden muss. Sie können sich bei Immonet eine kostenlose Umzugscheckliste als PDF downloaden.

7. Nachsendeauftrag beantragen

Es ist sehr leicht, etwas beim Ummelden zu vergessen. Doch damit die Post auch problemlos zur neuen Adresse kommt, ist es sinnvoll, bei der deutschen Post einen Nachsendeauftrag zu beantragen.

8. Sonderurlaub beim Arbeitgeber beantragen

Es besteht zwar vom Gesetzgeber her kein Anspruch auf Sonderurlaub beim Umzug, es gibt aber mittlerweile viele Arbeitgeber, die Ihren Mitarbeitern in diesem Fall bezahlten Sonderurlaub genehmigen. Es lohnt sich, einfach mal im Betrieb nachzufragen.

9. Umzugskosten von der Steuer absetzen

Wer aus beruflichen Gründen umzieht, der kann diese Kosten als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Es gibt anerkannte Gründe wie die Verkürzung des Arbeitswegs, der Arbeitsplatzwechsel, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen oder Ihre Rückkehr aus dem Ausland.

Wenn Sie privat umziehen, dann können Sie von diesen Kosten maximal 20 Prozent im Jahr der Umzugskosten (maximal 4.000 €) als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend machen.

10. Professionelles Umzugsunternehmen beauftragen

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihren Umzug von einem professionellen Umzugsunternehmen machen zu lassen, dann werden Sie schnell feststellen, das dieses in der Regel mehr kosten, als wenn Sie auf ein privates Unternehmen oder auch ungelernte Umzugshelfer zurück greifen. Ein Umzugsunternehmen hat dafür langjährige Erfahrung und steht Ihnen mit diesen mit Rat und Tat zur Seite, Ihr Umzugsgut ist versichert und Sie ersparen sich damit auch viele, zusätzliche Arbeit. Es ist sinnvoll, sich einen unverbindlichen Preisvergleich der günstigen Angebote von Profis in Ihrer Nähe einzuholen.