Veranlagungsformulare einer bekannten mit seiner eigenen Kontonummer versehen

Die Tiroler Tageszeitung berichtet über einen fall, wo es um einen betrug beim Finanzamt geht. In den letzten Tagen haben tausende Tiroler beim Finanzamt Insbruck ihre Arbeitnehmerveranlagung für das letzte Jahr eingereicht. Gewarnt werden darf vor Betrügereien, sie enden nicht selten vor Gericht. Deshalb sich musste so ein Bosnier wegen schweren Betruges verantworten. Für eine seiner Bekannte angefertigten Veranlagungsformulare doch einfach mit seiner eigenen Kontonummer zu versehen, auf die glorreiche Idee war er letztes Jahr gekommen. So flossen 1646 Euro auf das Konto des Einfallspinsels für vier Jahre. Dumm nur, dass die nach Serbien verzogene Frau Monate darauf ihre Veranlagung nochmals selbst beim Innsbrucker Finanzamt einreichte. Der Übeltäter war anhand nach bohrenden Fragen durch die Finanzer des Kontos dann bald gefunden.

Der Angeklagte ist geständig

Der sofort Geständige und bislang unbescholtene Mann muss den erschlichenen Betrag nun voll zurückzahlen. Er ist dabei ohnehin so mittellos, dass er eine in Raten zur Hälfte bedingte Strafe über 960 Euro abstottern muss. da dürfte wohl auch der eigene Steuerausgleich auch nicht allzu üppig ausfallen.