Telefonbetrüger erbeuten 3,6 Millionen Franken von einer Frau im Kanton Zürich

Eine Frau wurde über mehrere Monate von unbekannten Tätern, die sich als Polizisten ausgaben, dazu gebracht, ihnen einen Millionenbetrag über mehrere Monate zu überweisen, das berichtet die Neue Züricher Zeitung.

Eine unbekannte Täterin hat sich laut dem Communique im vergangenen November als Polizistin ausgegeben. Sie schaffte es, die vermögende Frau glauben zu lassen, dass ihr Geld in Gefahr ist, da es Kriminelle und auch die Bankangestellte auf ihr Vermögen abgesehen hatten und in dieses Vorhaben verwickelt seinen. Der Frau wurde immer wieder gesagt, dass sie mit keinem Menschen über diesen Anruf und die Warnung sprechen dürfe, da dies sonst die Ermittlungen erheblich gefährden würden.

Die falsche Polizistin oder auch einer ihrer angeblichen Dienstkollegen riefen die Frau mindestens einmal am Tag an. Die Kantonspolizei schreibt, dass sich die Täter sehr einfühlsam gegeben hätten. Sie hatten es mit List und auch psychischen Druck geschafft, dass Verhalten der Frau so gezielt nach ihren Wünschen und Vorhaben zu manipulieren. Die unbekannten Täter brachten die Frau so dazu, ihnen via E-Banking Überweisung das Geld in Höhe von 3,6 Millionen Franken zu überweisen.

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Telefonbetrüger erbeuten in mehreren Fällen Bargeld in Millionenhöhe und es blieb bei einem Versuch

Die Polizei veröffentlichte eine Statistik, bei der 2018 im gesamten Kanton 47 vollendete Telefonbetrugsfälle registriert wurden. In dieser Statistik waren Enkeltrickbetrüger und auch falsche Polizisten eingefasst. Die gesamte Summe dieser Delikte belief sich dabei auf 2,1 Millionen Franken. Allerdings zieht die Masche der Betrüger schon lange nicht mehr. Denn die Statistik zeigt auch auf, dass es in knapp 2.000 Fällen lediglich bei dem versuchten Telefonbetrug blieb. Nach diesen Angaben waren die Opfer in einem Alter zwischen 63 und 93 Jahre.

In den Großstädten wurden die meisten Fälle registriert. In den Bezirken Zürich wie auch Winterthur waren es im vergangenen Jahr 1378 beziehungsweise 266 Delikte. In Affoltern

waren es lediglich 6 und in Andelfingen 8 Fälle, die es zu einer Anzeige geschafft hatten. Die vorwiegend im Ausland agierenden Betrüger greifen nach Meinung der Polizei auf das Telefonverzeichnis der Städte zurück. Daher sind es in den Außenbezirken deutlich weniger Fälle als in den Großstädten.

Die Kantonspolizei Zürich gibt auf der Webseite www.telefonbetrug.ch Tipps, wie ein Opfer auf diese Betrüger reagieren sollte. Wenn jemand anruft und den Angerufenen erweisen lässt, wer sich am anderen Ende der Leitung befindet, dann ist laut Polizei größte Vorsicht geboten. Meldet sich ein angeblicher Polizist, ist hier der Rat, den Hörer aufzulegen und die Notrufnummer 117 anzurufen und dort zu erfragen, ob es diesen Polizist wirklich gibt. Vor allem sollte man jedoch auch bedenken, dass es keinen Polizisten gibt, der am Telefon nach Bargeld verlangt.

Mehr als 20 Fälle von Telefonbetrug im Hochschwarzwald

Die Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus.

In Löfflingen wie auch im Hinterzarten gab es am Montag, den 17.06.2019 zahlreiche Anrufe von falschen Polizeibeamten wie auch angeblicher Staatsanwälte, darüber berichte die Baden. Dem Angerufenen wurde von den falschen Polizisten unter anderem erzählt, dass ihr Name sich auf der Liste eines soeben festgenommen Einbrechers befinde. Aufgrund dessen könne man nicht ausschließen, dass diese dann das nächste Opfer eines Einbruches seien. Damit die Betroffenen ihr Hab und Gut in Form von Bargeld und Schmuck schützen können, sollten diese es den angeblichen Polizeibeamten dann übergeben. Die andere Methode der Betrüger war, dass es bei der Bank des Betroffenen zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei und somit die Ersparnisse in Gefahr seine. Insgesamt gab es 22 Betrugsversuche. Die Opfer wurden von den Betrügern unter Zeitdruck gesetzt und sie wurden eingeschüchtert mit dem Hinweis, sie würden sich strafbar machen, wenn sie den Anweisungen der Polizisten nicht befolgen würden.

Mehrere Fälle von Telefonbetrug im Kreis Kleve

Bei der Polizei in Kleve gehen zur Zeit mehrere Fälle von Telefonbetrug ein.

Im Kreis Kleve wurden mehrere Menschen von Telefonbetrügern angerufen. Diese hatten verschiedene Maschen angewandt, um das Geld ihrer Opfer zu erbeuten. Darüber berichtet die Neue Ruhr Zeitung

Im Kreisgebiet wurden in den vergangenen Tagen mehrere, betrügerische Telefonanrufe gemeldet. Eine 72-jährige Dame aus Rheurdt erhielt Ende Mai bereits Anrufe, in denen man ihr mitteilte, dass sie mehr als 38.000 € bei einem Preisausschreiben gewonnen hatte. Sie sollte jedoch vorab eine Zahlung von 1.100 € leisten, um diesen Gewinn auch zu erhalten. Zunächst einmal überwies die 72-jährige einen Teil des Geldes, der dafür verwendet werden sollte, um die angeblichen Notar und Transportkosten zu decken. Die Dame bekam dann eine Mitteilung der Betrüger, dass das Geld in der ersten Juni-Woche bei ihr eintreffen würde. Jedoch sollte sie die gesamte Summe der 1.00 € bis dahin gezahlt haben. Am 06.Juni 2019 wollte die 72-jährige dann eine weitere Überweisung tätigen, doch den Angestellten der Bank kamen erste Zweifel, woraufhin sie dann die Polizei hinzuzogen.

Eine 69-jährige aus Kleve erhielt am Dienstag, den 11.Juni gegen 0.00 Uhr einen Anruf der falschen Polizisten. Am Telefon nannte der Mann den Namen Oberkommissar Petersen. Er befragte die 69-jähri nach Bargeld in ihrem Haus. Doch die Frau wurde daraufhin stutzig und fragte den Anrufer nach der Dienststelle wie auch die Erreichbarkeit des Anrufers. Daraufhin beendete der Betrüger das Gespräch.

Fake-Gericht: Mendener meldet neue Masche bei Telefonbetrug

Wie man weiß, die Fantasie der Trickbetrüger kennt offensichtlich keinerlei Grenzen: Nun melden sich schon angebliche Gerichte, das berichtet die Westfalen Post.

Ein Mendener erstattet Anzeige, denn ihn wollte ein falsches Gericht in eine kostenpflichtige Warteschleife schalten. Die Polizei rät in solchen Fällen sofort aufzulegen.

Nachdem die Masche der falschen Polizeibeamten bekannt ist, kommen nun auch die falschen Gerichte und versuchen, Geld zu ergaunern, warnt die Polizei. Somit hat ein Mendener am Dienstag Anzeige erstattet. Er erhielt einen Anruf, angeblich handelte es sich um das Amtsgericht in Stuttgart.

Angeblich „offene Forderungen“

Hierbei sprach eine Tonbandstimme immer wieder von „offenen Forderungen“ Wenn der Mendener einen falschen Tastendruck gemacht hätte, wäre er in eine kostenpflichtige Warteschleife gelandet, so erklären es die Ermittler. Nach Erkenntnis der Polizei gibt es diese Art des Betruges jedoch erst seit Anfang des Jahres. Auf der Internet-Seite des Amtsgerichts in Stuttgart findet man auch eine ausdrückliche Warnung vor dieser Art des Betruges.

Polizei rät: Sofort auflegen!

Wenn der Anrufer die Forderung anerkennen, dann soll er auf die Taste „1“ drücken und wenn er Fragen hat, die Taste „2“. Es ist gleich, welche Taste man drücken würde, in beiden Fällen würde man auf eine kostenpflichtige ausländische Nummer weitergeleitet. Daher rät die Polizei umgehend aufzulegen, wenn dieser Anruf bei Ihnen eingeht.

Nachfolger von Enkeltrick und Polizeimasche

Der Enkeltrick ist eine der bekanntesten Maschen beim Telefonbetrug. Der Angerufene ist meist ein älterer Mensch, bei dem sich der Anrufer als junger Verwandter ausgibt, der in einer Notlage geraten ist. Anschließend kam dann die Masche mit den falschen Polizisten, wo angebliche Einbrecher eine Adressenliste bei der Verhaftung gefunden haben, bei dem der Angerufene dann das nächste Opfer ist. Die Betrüger bieten an, die Wertsachen aus den angeblichen Haushalten „Einzulagern“, bis der Fall geklärt ist. Nach wie vor fallen darauf noch immer ältere Menschen rein.

Telefonbetrüger erbeuten rund 5.000 €

Zwischen Donnerstag, den 23. Mai und Donnerstg, dem 6. Juni ereignete sich ein erneuter Fall von einem Telefonbetrug. In diesem Fall wurde eine 65 jährigen Frau um 5.000 € betrogen.

Zunächst einmal hatte die Frau einen Anruf erhalten, bei dem sie über eine Gewinnmitteilung von ca. 40.000 € informiert wurde. Jedoch sollte die Frau zunächst einmal eine Gebühr von 900 € zahlen, um den Gewinn auch zu erhalten. Den geforderten Betrag überwies die Geschädigte sofort ins Ausland.

Danach kam erneuter Anruf mit der Information, die Gewinnsumme würde deutlich höher ausfallen (rund 240.000 €). Somit wäre auch die Gebühr höher und würde 4.000 € betragen. Auch diese Summe überwies die 65 jährige. Als der Betrüger ein drittes Mal anrief und eine höhere Summe forderte, wurde die Frau stutzig. Daraufhin beendete sie das Gespräch und den Betrug zeigte sie dann bei der Polizei an. Die Masche ist immer die Selbe. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor dieser Art von Trickbetrügern. Bei diesen Gewinnversprechen ist die Vorgehensweise oftmals ähnlich. Bevor der Gewinn übergeben werden kann, wird das Opfer aufgefordert, für die „Anwalts- und Notargebühren“ eine Gegenleistung zu erbringen. Jedoch erfolgt keinerlei Gewinnausschüttung. Wie Sie sich vor den Betrügern schützen können, verrät die Polizei bei einigen Tipps:

  • Hinterfragen Sie immer, ob Sie bei einem Gewinnspiel teilgenommen haben.
  • Generell können Sie sich merken, dass ein seriöses Unternehmen an die Gewinnausschüttung niemals eine Bedingung knüpft, wie das Zahlen von Gebühren.
  • Um einen vermeintlichen Gewinn zu erhalten, zahlen Sie nie Geld.
  • Geben Sie nie persönliche Daten wie Ihre Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches weiter.
  • Wenn Sie die Seriosität eines Anrufes anzweifeln, legen Sie sofort auf und informieren umgehend die Polizei.

Flasche Polizisten haben weiterhin Menschen in Freiburg im Visier

Seit mittlerweile 2 Wochen rufen falsche Polizisten bei Menschen in Freiburg an: Am Donnerstag gab es bereits mindestens 14 Fälle, das gab sie Badische Zeitung bekannt. Die Polizei gibt dazu Tipps, wie Sie sich richtig verhalten.

Am Donnerstagabend gab es bereits mindestens 14 neue Fälle von Betrügern, die sich als Polizisten ausgaben. Die Polizei in Freiburg teilt dieses mit. Die Täter versuchen am Telefon die Ersparnisse ihres Gesprächspartners in Freiburg zu ergaunern. In den oben genannten Fällen blieb es jedoch nur bei den Versuchen. Ende Mai hat die Polizei in Freiburg bereits von rund 50 Fällen berichtet, die ebenso aufgebaut waren.

Trickbetrüger fälschen Identitäten – und sogar Telefonnummern

Den Gaunern, die Trickbetrug betreiben, gehen weder die Ideen, die Energie, noch die Möglichkeiten aus, die Menschen immer wieder um ihr Geld zu bringen. Allerdings ist es neu, dass diese sich sogar schon Telefonnummern fälschen. Dadurch können Sie sich auch als Versicherungskammer in Bayern ausgeben, um an das Geld der Geschädigten zu kommen. Wir erklären Ihnen hier, wie Sie solche Betrüger entlarven und sich selbst schützen können.

Bekanntlich soll Ehrlichkeit am Längsten währen. Allerdings scheint Betrug auch goldenen Boden zu haben. Die Betrugsdelikte steigen an und die Maschen und Methoden der Betrüger werden immer ausgefeilter. Die Palette reicht von Enkeltrick, Gewinnanrufe, E-Mail mit Trojanern. Die Betrüger lassen sich immer neue Sachen einfallen, wie sie an Geld von unbedarften Menschen ran kommen können.

Der neuste Trick ist das Fälschen von Telefonnummern, dies wird auch „Handy-Spoofing“ genannt. Wer nun meint, sich verlesen zu haben, der täuscht: Es kann vorkommen, dass die Nummer, die auf Ihrem Display steht, gefälscht ist. Die Betrüger können mithilfe einer simplen App auf dem Smartphone oder auch über diverse Seiten im Internet jede gewünschte Nummer anzeigen lassen. Somit auch beispielsweise die Service-Nummer der Versicherungskammer in Bayern. Die Werbung mit einem „Scherzanruf“ ist auf solchen Seiten deutlich ausgeschrieben, allerdings hat ein Betrüger hier eine optimale Plattform gefunden, wie er einen nahezu perfekten Betrug machen kann.

Einige Kunden haben uns netterweise über solche Betrugsversuche informiert – vielen Dank noch einmal n dieser Stelle, denn nur so ist es uns möglich, all unsere Leser und Kunden hier eindringlich zu warnen. Das Vorgehen der Gauner ist dreist, bei ihren Anrufen geben sie sich als Mitarbeiter der Versicherungskammer in Bayern oder eines anderen Unternehmens in Bayern aus wie die „Bayrische Landesbrandversicherung“ oder auch „Bayern-Versicherung“. Auf dem Display der Kunden erscheint dann die bekannte Nummer von der Versicherungskammer in Bayern mit „0892160 ect“. Somit hat der Betrüger den ersten Schritt geschafft, denn der Angerufene glaubt, dass sie einen Anruf von einer seriösen Versicherung erhalten.

Was die Trickbetrüger wollen

Keine Frage, sie wollen Ihr Geld und das so viel und schnell wie nur möglich. Dabei fehlt es den Betrügern weder an Kreativität und Dreistigkeit, noch haben sie irgendwelche Grenzen. Zur Zeit ist die Masche, sich als Mitarbeiter der Renten – oder Kapitalversicherung auszugeben. Der Renten-Trick wird dabei in mehreren Varianten abgewandt:

  • Betrug 1: Der Betrüger behauptet, dass die Rente gekürzt wird, wenn nicht innerhalb einer kurzen Frist gezahlt wird.
  • Betrug 2: Der Betrüger verspricht die Erhöhung der Rente. Doch nur dann, wenn „sofort“ ein bestimmte Summe überwiesen wird.
  • Betrug 3: Der Betrüger behauptet, dass der Kunde wegen eines fingierten Gerichtsurteils eine Summe zahlen muss.
  • Betrug 4: Die Betrüger kennen noch viele weitere Tricks, warum möglichst schnell Geld gezahlt werden sollte. Sei es per Überweisung oder es käme ein Mitarbeiter vorbei, der das Geld persönlich abholt. Auch hier sollten alle Alarmglocken läuten!

Wie Sie sich schützen können

Wir versichern Ihnen, dass keiner unserer Mitarbeiter bei Ihnen anruft und Geld oder eine sofortige Zahlung auf ein Konto fordert. Wir nehmen nur Anrufe in aktuellen Angelegenheiten vor wie z.B., wenn wir Fragen zu klären haben oder Kundenwünsche erfüllen. Ruft also jemand bei Ihnen an und fordert eine schnelle Zahlung, dann drehen Sie den Spieß einfach um. Bitten Sie darum, zurück rufen zu dürfen. Genau da wird Ihnen dann auch auffallen, dass der Betrüger das nicht möchte. Denn dann würde Ihr Anruf bei uns eingehen und nicht beim Betrüger. Dabei ist jedoch wichtig, dass Sie unsere Telefonnummer wählen, die Sie auf jedem Anschreiben, Versicherungsschein ect. Finden und auf keinen Fall die Telefonnummer wählen, die der Betrüger Ihnen genant hat. Auch die Rückruftaste sollten Sie in so einem Fall nicht wählen.

Worauf Sie noch achten sollten

Betrüger versuchen es auf ganz unterschiedlichen Methoden, sei es an der Haustür, am Telefon oder auch per Brief. Aufgrund dessen sollten Sie unbedingt überprüfen, ob die angebliche Versicherungsnummer mit Ihren Unterlagen auch übereinstimmt. Sie sollten auch gewarnt sein bei Tippfehlern, unscharfen Logo oder anderen Dingen, die Ihnen merkwürdig erscheinen.

Wenn Sie einen Betrug feststellen

Wenn Sie einen solchen Brief oder auch Anruf erhalten haben, dann rufen Sie umgehend die Polizei an! Es ist wichtig, dass Sie sich Tag, Uhrzeit und auch erkennbare Merkmale notieren: Das kann sein, war der Anrufer eine Frau oder ein Mann? War die Stimme tief oder eher hoch? Sprach er gutes oder gebrochenes Deutsch? Ebenso wie alle anderen Dinge, die Ihnen aufgefallen sind. Wenn Sie einen Brief oder eine E-Mail erhalten haben, dann legen Sie diesen der Polizei ebenfalls vor.