Kiditos.de

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Onlinewarnungen berichten wieder von mehreren Fakeshops. Seien Sie Vorsichtig beim Shoppen. Momentan können Interessenten, die einen Fahrradanhänger von Croozer suchen, auch auf den Onlineshop kiditos.de stoßen. Unsere Leser waren hier scheinbar sehr irritiert und fragten an, ob ein solcher Einkauf wirklich zu empfehlen und tatsächlich sicher sei, oder ob wir mit Problemen rechnen würden. Aus diesem Grund haben wir den Shop für Sie überprüft.

Quelle:   https://www.onlinewarnungen.de/?s=fakeshop

Fake-Verdacht gegen Onlineshops gerechtfertigt

Immerhin sollte hier gleich von Anfang an festgehalten werden, dass Vertrauen zwar gut, Kontrolle aber häufig wirklich besser ist, obwohl es im Internet schon wesentlich häufiger funktioniert, beim Einkaufen auch ein wirkliches Schnäppchen zu machen als im klassischen Fachhandel. Woran das liegt hat seine Gründe, die hier aber nicht weiter detailliert ausgeführt werden soll, um den Rahmen dieses Beitrags nicht komplett zu sprengen. Trotzdem braucht man als Schnäppchenjäger auch ein bisschen Glück und das sprichwörtlich glückliche Händchen, denn nicht jedes Angebot ist seriös und oftmals wartet sogar ein fieser Fakeshop auf Besucher und natürlich Kunden, denn alleine vom Besuchen haben die dahinter stehenden Cyberkriminellen ja noch nichts. Wer allerdings in einer solchen Falle landet, hat meist ein dickes Problem, denn ein vermeintliches Schnäppchen kann sich so leicht zur mittleren Katastrophe, zumindest aber zum zeit- und nervenraubenden Ärgernis entwickeln.

Der Onlineshop kiditos.de sorgt momentan für Aufsehen im Netz, so dass sich unsere Leser zunehmend fragen, ob der Shop seriös und eine Nutzung empfehlenswert ist oder ob man hier besser Abstand nehmen und warten soll, wie sich die Dinger – besser: der Shop – entwickeln. Auf den ersten Blick ist es vor allem für unbedarfte Laien nämlich nicht möglich zu erkennen, ob es sich bei einem solchen Onlineshop um ein gutes und seriöses Portal oder um ein Fakeangebot handelt, so dass wir uns die Mühe gemacht haben, kiditos.de einer Sicherheitsanalyse zu unterziehen.

Welche Probleme sind auf kiditos.de erkennbar?

Auffällig ist, dass es derzeit weder Bewertungen und Erfahrungsberichte gibt. Das ist in Bezug auf einen neuen Shop nicht ungewöhnlich und häufig sogar erwünscht, denn nicht jeder Betreiber ist von den – teilweise sinnlosen, teilweise bösartigen, meist aber nutzlosen – Kommentaren der angeblichen oder realen Kunden begeistert, so dass es jedem freisteht, die Möglichkeit zu Kommentaren einzuräumen oder nicht.

Was etwas seltsam anmutet ist das Fehlen einer persönlichen Note im Shop, aber auch das muss nicht wirklich etwas heißen, denn auch das ist bei zahlreichen Shops so und auch die sind trotzdem seriös. Allerdings passt es in diesem Fall nicht wirklich zum restlichen Webauftritt des Online-Unternehmens.

Darüber hinaus weist der Shop aber trotzdem ein paar Merkmale auf, die man im Rahmen eines Faktenchecks unbedingt zur Kenntnis nehmen sollte:

  • Es gibt zwar ein Impressum, das aber nicht wirklich aufschlussreich ist, denn eine Firma mit diesem Eintrag, gibt es in Kiel nicht. Die kleine Unstimmigkeit kann aber interne Gründe haben und sollte daher nicht überbewertet werden. So lange eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme per Email oder Telefon besteht, muss kein Unternehmer seine gesamte Geschäftsgeschichte und auch keine internen Daten posten, was auch dann gilt, wenn es einige Nutzer und Politiker gibt, die das anders sehen. Die Rechtsprechung ist hier recht eindeutig und die besagt eben, dass eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme ausreichend ist.
  • Wer ein Freund von Rückrufen ist, wird nicht fündig, denn man kann das Unternehmen nicht telefonisch kontaktieren. Hier handelt es sich also um ein reines Onlineunternehmen, das auch nur auf elektronischem Wege kontaktiert werden kann. Auch dies ist aber kein Zeichen von Unseriösität, sondern kann nur für Nutzer unpraktisch sein, die sich davor scheuen, schriftlichen Kontakt per Email aufzunehmen. Man hält sich also gezielt die Meckerer fern.
  • Wie bereits erwähnt, gibt es weder Bewertungen noch Erfahrungsberichte. Auf Kunden, die ständig meinen, etwas anmerken zu müssen, kann man also gezielt verzichten, was durchaus positiv sein kann. Der Shop ist zumindest kein Mitläuferportal.
  • de bezeichnet sich als autorisierter Fachhändler von Croozer, steht aber nicht in der Händlerliste. Ob diese aktuell ist, kann aber nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, so dass sich dazu eine Rückfrage bei Croozer empfiehlt, sofern man meint, solche Dinge genau wissen zu müssen. Aber manche Menschen haben viel Zeit und beschäftigen sich dann auch damit. Unseriös ist bis hier also nichts. Da die Produkte verfügbar sind, kann es dem Nutzer an sich egal sein, wie die vertraglichen Rahmenbedingungen aussehen.
  • Im Onlineshop kann nur per Vorauskasse und per Banküberweisung gezahlt werden, womit man hier sehr klassische und seriöse Zahlungsformen nutzt. Die Vorauskasse ist in Hinblick auf die zahlreichen Onlinebestellungen durch zahlungsunfähige und zahlungsunwillige Kunden eine sinnvolle und keineswegs unseriöse Vorsichtsmaßnahme und gutes Recht des Händlers. An dieser Stelle: Absolut nachvollziehbar! Das gilt auch, wenn damit das Bestellrisiko beim Kunden liegt, wobei es nicht einsehbar ist, warum es anders sein sollte. Wer seine Ware wirklich nicht bekommt, hat ebenfalls die Möglichkeit, den Rechtsweg zu beschreiten, wie dies der Händler tun müsste, der auf eigenes Risiko an Pleite-Klientel ausliefert.
  • Mit einem Schmunzeln kann festgehalten werden, dass der Onlineshop nicht den deutschen Rechtsnormen entspricht. Das muss er aber auch nicht, denn ein Onlineshop ist ein global tätiges Unternehmen und Deutschland nunmal nicht das Non Plus Ultra.

Fazit zu kiditos.de

Es handelt sich bei kiditos.de um einen Shop für erwachsene und selbstbestimmte Nutzer, die eben im wahrsten Sinne des Wortes nicht permanent an die Hand genommen werden müssen, sondern selber in der Lage sind, mitzudenken, sich zu informieren und eine Kaufentscheidung zu treffen ohne durch einen persönlichen Ansprechpartner geführt und sanft oder auch mal nachdrücklich überredet zu werden. Meckern wäre nicht möglich, da es natürlich schon aus vermutlichen Kostengründen keinen aufgeblähten Verwaltungsapparat gibt. Wer der Meinung ist hier einen Fakeshop vor sich zu haben, sollte den Einkauf einfach lassen. Alle anderen sind dagegen gut aufgehoben, denn die Wahrscheinlichkeit, nach dem Kauf permanent belästigt und zu einer Wiederholunge gedrängt zu werden, ist mehr als gering. Unseriös ist hier nichts, man muss sich eben nur selber um alles kümmern und das ist durchaus auch gut so!

apple-bike.de

apple-bike.de ist ein – auf den ersten Blick – sehr interessanter Onlineshop, der seinen Interessenten und potenziellen Kunden ein breites Angebot an Fahrrädern zur Verfügung stellen kann. Wir haben uns apple-bike.de einmal näher angesehen und gehen der Frage nach, ob diese Angebote seriös und eventuell auch noch günstig sind oder ob es sich möglicherweise um einen Fake-Shop handelt. Lesen Sie unten, was sich dabei herausgestellt hat.

Grundsätzlich ist beim Onlinekauf immer die Aufmerksamkeit des Kunden und dessen aktive Mitarbeit gefragt, was natürlich auch für apple-bike.de gilt. Das heißt: Sie alleine müssen für sich diesen Shop prüfen und sich dann überlegen, ob Sie ein gutes (Bauch)Gefühl haben oder nicht. Die Frage, ob Sie dem Shop Ihr Vertrauen schenken oder nicht, können nur Sie selber beantworten und jeder Nutzer hat eine andere Auslegung von Seriösität oder Unseriösität, so dass auch hier nur die Fakten dargestellt werden sollen. Ob Sie dann mit diesen Fakten leben können und im betreffenden Shop einkaufen wollen oder eben nicht, müssen Sie letzten Endes für sich alleine entscheiden.

Welche Probleme sehen wir bei apple-bike.de

In Bezug auf die Frage, ob die Seite bzw. der Shop einen professionellen Eindruck hinterlassen oder nicht, soll hier nicht näher eingegangen werden, denn das liegt im Auge des Betrachters und wird von jedem Nutzer sicher anders bewertet werden. AGBs gibt es allerdings nicht, was zumindest in unseren Augen keinen professionellen und seriösen Eindruck hinterlässt. Das gleiche gilt für eine Widerrufsbelehrung, die Kunden des Shops ebenfalls vergeblich suchen werden.

Wer einen Blick in die Rubrik „Lager & Logistik“ wirft, wird zudem schnell feststellen, dass die Seite oder besser deren Betreiber sich gerne mit fremden Federn schmücken. Leider mussten wir hier feststellen, dass sowohl die Texte als auch die Bilder von den Wettbewerbern entwendet und dann nur unzureichend bis gar nicht angepasst wurden. Zudem wirkt es auch nicht sehr vertrauensfördernd, wenn ein Betreiber eines Onlineshops – wie hier der Betreiber von apple-bike.de – vorwiegend auf ebay arbeitet und dort seine Produkte im Rahmen von Kleinanzeigen an den Mann oder die Frau bringen möchte. Diese Verkaufsweise hat sehr viel von einem unprofessionellem Verramschen an sich vielleicht sogar hochwertiger Waren an sich, so dass dieser Punkt doch sehr negativ auffällt. Da hilft auch die Tatsache nicht über den schlechten ersten Eindruck hinweg, dass die Artikelbeschreibung jeweils einen Link zum Onlineshop apple-bike.de enthält.

Ein weitere Punkt der das Misstrauen der Nutzer wecken sollte, ist das gefakte Gütesiegel des Trusted Shop. Die Tatsache, dass der Serverstandort Dänemark ist, kann dagegen neutral gesehen werden, denn Deutschland ist nicht alle Welt, auch dann nicht, wenn das Unternehmen in Deutschland eingetragen ist. Auch die Tatsache einer Vorauskasse sollte eher neutral gewertet werden, denn es ist auch nicht ersichtlich, warum sich immer der betreffende Händler mit dem Risiko zahlungsunwilliger oder zahlungsunfähiger Käufer belasten sollte. Die beiden oben angeführten Punkt sind aber eindeutig negativ zu beurteilen. Von daher muss hier jeder Nutzer in sich gehen und sich überlegen, ob und in welchem Umfang er bei apple-bike.de einkaufen möchte.

Fazit zu apple-bike.de

Der Einkauf birgt gewisse Risiken, wobei es hier ebenfalls keine Ansprechpartner gibt. Wirklich negativ sind die beiden oben genannten Punkte des gefakten Gütesiegels und des Verramschens von Produkten bei ebay zu sehen. Der Rest ist eigentlich Geschmackssache.

champski.com

Auch der Frage, ob es sich bei champski.de um einen seriösen Onlineshop oder einen Fakeshop handelt, sollte eher mit neutralen Augen nachgegangen werden, wobei aber auch direkt angemerkt werden muss, dass Menschen, die dermaßen Angst haben, beim klassischen Fachhandel besser aufgehoben sind. Dort ist der uninformierte Kunde zwar auch nicht vor Betrug sicher, er wird ihn nur nicht bemerken oder ihn sich nicht eingestehen, denn dann müsste man sich mit seiner eigenen Naivität und der eigenen Lebensaufstellung befassen und das möchte man nicht immer wirklich. Trotzdem kann es natürlich Risiken geben, wobei es immer im Auge de Betrachters liegt, was als ein solches Risiko angesehen wird.

Die Tatsache, dass ein Shop, Unternehmen oder Betreiber aus dem asiatischen Raum stammt oder sich dort niederlässt ist aber weder unseriös noch liegt hier betrügerische Absicht vor. Wer das so sieht, sollte seine persönliche Einstellung zur globalen Wirtschaft und zum Thema Rassismus ganz allgemein überdenken, denn Deutschland ist – schon mit Blick auf die Vergangenheit des Landes – definitiv auch nicht alles Gold was da so glänzt, wobei das Land auch nicht die erste Wahl ist, an die man beim Thema Wirtschaftsstandort denken sollte. Auch sind viele asiastische Produkte häufig nicht schlechter als deutsche Produkte, die übrigens in den meisten Fällen in Asien produziert werden, weil die meisten Unternehmen zu Recht keinen Grund sehen, warum sie die extremen und immer weiter nach oben gepushten Lohn- und Lohnnebenkosten deutscher oder europäischer Arbeitnehmer finanziert werden sollen, wenn es anders geht. Das sagt also alles noch nichts über die Qualität eines Shops!

Was gibt es nun zu champski.com zu sagen?

Wer die Seite nach deutschen Maßstäben bewertet, wird sicher immer etwas zu bekritteln finden, denn einmal fehlt das Impressum, zum anderen entspricht die Seite nicht der so genannten deutschen Rechtsnorm, die aber – wohlgemerkt – nicht das Non Plus Ultra ist und auch keine Rolle spielt, wenn der Betreiber im asiatischen Raum ansässig ist. Hier darf er auch gerne darauf verzichten, der deutschen Pflicht eines Impressums nachzukommen. Das besagt nichts über die Seriösität oder Unseriösität des Shops, sondern macht nur Ausssagen über die Einhaltung von Vorschriften, die er aber gar nicht einhalten muss. Deutschland ist nunmal kein Weltmaßstab und wer Angst hat, sollte champski.com eben meiden. Kunden, die also mit dem Vorsatz einkaufen, anschließend nach dem Haar in der Suppe zu suchen um einen Preisnachlass zu erhalten, werden also keinen Erfolg haben und die Seite per se als unseriös empfinden. Hier stellt sich aber immer auch die Frage nach der Seriösität von Kunden, die direkt bei einem Besuch in einem Shop nach einer Möglichkeit suchen, einen Ansprechpartner zu finden, um reklamieren zu können. Es gibt also hier ebenfalls zwei Seiten zu betrachten.

Das gleiche gilt für angeblich schlecht übersetzte AGB etc., denn auch hier darf jeder einmal in sich gehen und sich überlegen, wie weit es denn mit den eigenen Sprachkenntnissen her ist, denn oftmals sind da vor allem jene Zeitgenossen am Meckern, die selbst nicht über ihre Muttersprache hinausgekommen sind, von anderen aber eine außerordentliche Sprachbegabung erwarten, um sich selbst nur nicht anstrengen zu müssen. Weiterhin sollte man sich fragen, seit wann die Qualität eines Shopangebots etwas mit den AGBs zu tun hat, sofern man als Kunde nicht direkt mit dem Wunsch der Suche nach einer Reklamationsmöglichkeit und damit selbst in sehr unseriöser Form an die Arbeit mit dem Shop herangeht, aber das ist eben Einstellungssache. Kunden, die wirklich kaufen und nicht nur meckern und Rabatte oder sonstige Preisnachlässe einsammeln möchten, werden die AGB zumindest im Normalfall nichtmal ansehen. Das gleiche gilt für eventuelle Kontaktdaten, wie Telefonnumern, die nu dann benötigt werden, wenn man eben nachträglich maulen und einen Preisnachlass aushandeln will.

Handelt es sich bei champski.com um einen Fake?

Nein, denn wie oben angegeben ist der Shopbetreiber hier nicht verpflichtet, sich an die oftmals unsinnigen und überspannten deutschen Rechtsnormen zu halten. Viel wichtiger sollte potenziellen Kunden aber sein, dass evtl. Zollbestimmungen zu beachten sind, wenn Waren aus Übersee eingeführt werden und das hier natürlich zusätzliche Kosten entstehen können. Darüber hinaus sollten auch die Lieferkosten und Lieferzeiten berücksichtigt werden, so dass Bestellungen, die als Geschenke gedacht sind, nicht zu kurzfristig aufgegeben werden sollten. Auf Grund diverser Zollaktivitäten kann es hier zudem zu zusätzlichen und teilweise recht langen Wartezeiten auf das ersehnte Paket kommen.

Fazit zu champski.com

Wie oben bereits angemerkt handelt es sich um keinen Fakeshop, allerdings um einen Shop, der gegenüber der deutsche Varianten einige Besonderheiten aufweist. Zudem müssen auch die jeweiligen Zoll- und Lieferbestimmungen sowie eine verlängerte Zustellung beachtet werden.

haushaltware.net

Der nächste Shop, den wir uns ansehen, ist haushaltware.net, wobei sich das Angebot hier vor allem an Menschen richtet, die nach Haushaltsgeräten zu möglichst günstigen Preisen suchen. Dabei ein Tipp vorweg: Auch bei Haushaltsartikeln und Haushaltsgeräten gilt für gewöhnlich die alte Volksweisheit: Wer billig kauft, kauft doppelt! Schlechte Qualität bei Dumpingpreisen ist also kein Fake, sondern Realität, mit der man rechnen und die man hinnehmen muss, wenn man als Käufer nicht in der Lage oder Willens ist, eine Arbeit angemessen zu honorieren. Mit Abzocke hat das zumindest nichts zu tun!

Welche Probleme sehen wir dagegen bei haushaltsware.net wirklich?

Es gibt ein paar Ungereimtheiten, die bei sehr kritischen Zeitgenossen auf einen Fake schließen lassen, wobei dies aber nicht unbedingt so sein muss und mit denen wir versuchen „aufzuräumen“.  So exitiert zwar ein Impressum, dass aber angeblich unvollständig ist. Das stimmt so nicht, denn es wird eine Kontaktnummer angegeben, die zudem noch gebührenfrei ist, so dass jederzeit angefragt werden kann. Liegt ein berechtigtes Interesse vor, wird der Betreiber seine Kontaktdaten oder was auch immer – vermutlich nach anwaltlicher Prüfung des Interesses – offenlegen. Mehr muss er nicht tun, auch wenn einige deutsche Politiker und Kunden das gerne anders hätten und einen Unternehmer öffentlich am liebsten komplett durchleuchten würden. Hier ist also nichts vorliegend, was unseriös wäre, denn Deutschland ist – auch wenn viele das nicht gerne lesen – eben nicht der Nabel der Welt und ein Onlineshop ist – auch wenn er in Deutschland registriert wird – nunmal ein global tätiges Unternehmen mit den zugehörigen Rechten, die auch eine Umgehung deutscher Rechtsnormen zulassen. Wem das nicht passt, der sollte den Shop einfach meiden!

Weiterhin kann die USt-Nr. nicht abgefragt werden. Es erfolgt eine Meldung, nach der die Nummer nicht existiert. Das Recht seine Daten zu schützen hat auch jedes andere – sogar deutsche – Unternehmen. Wird die Nummer nun durch Personen ohne nachweisbares Interesse ab

gefragt, passiert genau das. Die zuständige Finanzbehörde hat weitere Methoden – übrigens ebenso wie der Zoll – diese Daten zu erhalten und alle anderen Nutzer hat die Umsatzsteuernummer nicht zu interessieren, erst recht keinen Privatkunden. Liegt ein berechtigtes Interesse vor, das auch vor einer Rechtsabteilung oder einem Anwalt begründet werden kann, so wird man die korrekte Nummer sicher nennen.

Weiterhin liegt es in der unternehmerischen und persönlichen Freiheit eines jeden Domaininhabers seine Domain über eine so genannten Anonymisierungsdienst zu registrieren. Unseriös ist das nicht!

Das Thema der Vorauskasse wurde anderweitig schon erörtert, so dass hier auf eine Wiederholung verzichtet werden soll. Wer damit ein Problem hat, muss woanders kaufen und dann unter Umständen direkt bei einem Fakeshop landen, denn bei solchem Fakes wird in der Regel wirklich alles eingehalten, um bloß keinen Fakeverdacht zu erwecken, wie beispielsweise die perfekt kopierte Seite von Amazon & Co. beweisen, auf die wir in früheren Berichten und Zusammenhängen bereits mehrfach hingewiesen haben.

Fazit zu hauhaltware.net

Auch dieser Shop ist nicht besser oder schlechter als andere Shops auch, wobei wir versucht haben, die Punkte des Fakeverdachts zu analysieren und zu entkräften. Letzten Endes muss jeder Verbraucher selbst entscheiden, wo er einkaufen möchte.

frankel-fr.de

 

Hinter frankel-fr.de verbirgt sich ein Onlienshop, der zu großen Teilen nicht nur sehr hochwertige, sondern auch sehr wertintensive Produkte vertreibt. Vor allem Autofahrer und Freunde von Autoreisen kommen hier auf ihre Kosten und finden auf dem Portal häufig sehr preiswerte Wohnwagen und Anhänger, aber auch Fahrräder.

Gibt es Probleme mit frankel-fr.de?

Diese Frage muss sich letzten Endes jeder Nutzer selbst beantworten, denn was für den einen ein Problem darstellt, das ist einem anderen wormöglich vollkommen gleichgültig. Hier sollte es auch nicht überbewertet werden, wenn das Design schon in Zusammenhang mit einem Fakeshop gesehen wurde, denn das Design selbst sagt nichts darüber aus, ob der Shop ein Fakeshop ist oder nicht. Ein Problem ist dies erstmal (noch) nicht und ob es überhaupt Probleme gibt, wird sich zeigen. Wir fangen an:

  • Wie sich auf das Schönste beweisen lässt, schützt ein intaktes und vollständiges Impressum nach deutscher Rechtsnorm nicht vor einem Fake und erst recht nicht vor einem Fakeverdacht. Die dortigen Angaben zeigen mal wieder, wie Papier und auch das Internet doch stillhalten kann, auch dann, wenn wirklich jedem „Krümelkacker“, um den Volksmund zu bemühen, Rechnung getragen wird. Die tollen Angaben sind aufs Beste vollständig und: falsch! Das französische Unternehmen, welches hier eingetragen wurde, betreibt zumindest diesen Shop auf gar keinen Fall!
  • Der Shop existiert nur eine Zahlungsart: Vorauskasse via Banküberweisung. Das ist in der Regel kein Problem und liegt in der Entscheidungsgewalt eines jeden Unternehmers, doch sollte man sich gut überlegen, ob man dies hier wirklich möchte, denn es ist absolut unklar, wer das Unternehmen und den Shop betreibt! Es muss nichts heißen, es kann aber fatale Folgen haben, wenn es etwas heißt!
  • Es besteht nur eine Erreichbarkeit über ein Kontaktformular ohne Emailadresse oder Telefonnummer. Während ein Onlineshop als elektronisches Medium gut auf eine Telefonnummer verzichten kann, ist das Fehlen einer Emailadresse doch ungewöhlich und mahnt zur Vorsicht! Dies gilt auch dann, wenn informierte, erwachsene Kunden an sich ohne ein virtuelles Kindermädchen in Form eines persönlichen Ansprechpartners auskommen sollten.

Fazit zu frankel-fr.de

Hier ist tatsächlich Vorsicht geboten, wobei dem Betreiber nichts unterstellt werden soll. Trotzdem mahnen die aufgeführten Schwachstellen zur Vorsicht, so dass man lieber zweimal überlegen sollte, ob man den Onlineshop für recht wertintensive Produkte nutzen möchte. Der Verdacht eines Fakeshops kann leider nicht ausgeräumt werden.

kaffee-bros.de: Kaffeeautomaten-Shop unter Fakeshop-Verdacht

Es finden sich im Onlineshop unter kaffee-bros.de eine große Auswahl von Kaffeeautomaten, Espressomaschinen und Kapselautomaten. Die Frage stellt sich bei diesem Shop lediglich, ob dieser auch sicher ist oder Sie als Kunde nicht um Ihr Geld gebracht werden, welches Sie für den gekauften Gegenstand überwiesen haben. Gibt es Probleme bei kaffee-bros.de?

Eine gut gestaltete Webseite zeichnet einen Onlineshop noch lange nicht als seriös aus. Vor allem, weil sich Kunden oft die Frage stellen, ob die bestellte Ware auch bei ihnen ankommt oder ob das Ganze nur eine Masche ist, um Geld zu verdienen. Wir haben bei genauerem Ansehen des Webshops einige Ungereimtheiten gefunden, die Sie als Kunde zwingend wissen sollten.

Faktencheck für kaffee-bros.de

  • Die Internetseite weißt zwar ein Impressum auf, allerdings ist dieses unvollständig und entspricht somit nicht den deutschen Rechtsnormen.
  • Nach unseren Recherchen gibt es die im Impressum angegebene Forma Kaffeebros UG nicht.
  • Die im Impressum angegebene Telefonnummer ist 030/7898455 existiert nicht, denn diese ist nicht vergeben.
  • Der Server des Wobshops ist in der Slowakei zu finden. Der Onlineshop ist aber ein deutsches Unternehmen und somit ist dies nicht nur ungewöhnlich, denn mit diesem Serverstandort kennen wir viele vergleichbar aufgebaute Fakeshops.
  • Die Waren in diesem Shop können nur per Vorkasse via Banküberweisung gezahlt werden. Somit sind Sie als Kunde um Ihr Geld betrogen, wenn der Onlineshop nicht liefern sollte.

Unser Fazit zu kaffee-bros.de

Sie finden bei kaffee-bros keinerlei Ansprechpartner, bei dem Sie Ihre Verbraucherrechte geltend machen könnten. Daher ist unser Fazit, von einem Kauf auf Vorkasse abzuraten. Wir haben den dringenden Verdacht, dass es sich hierbei um einen Fakeshop handelt. Bisher ist nichts bekannt darüber, wer diesen Onlineshop vertreibt und somit auch für den Shop verantwortlich ist.

Rasen-roboter.com: Wie seriös ist der Onlineshop für Rasenroboter?

Gerade liegen Roboter, die den Rasen mähen im Trend. Viele Kunden suchen vor allem jetzt im Sommer nach einem fleißigen Helfer. Wer sich im Internet umsieht, könnte früher oder später auf den Onlineshop rasen-roboter.com stoßen, denn der Laden wirbt mit extrem günstigen Preisen und folglich Rabatten für Rasenroboter. Allerdings fragen wir uns, ob dieser Einkauf sicher ist oder der Kunde sehr enttäuscht wird.

Welche Probleme gibt es auf rasen-roboter.com?

Es gibt Onlineshops, bei denen ist es auffällig, dass bei diesen Läden etwas nicht stimmt. Dies ist uns auch auf der Webseite rasen-roboter.com aufgefallen. Uns kommt das Design der Webseite sehr bekannt vor. Es sind uns einige Ungereimtheiten aufgefallen, die Sie unbedingt bei Ihrem Einkauf bedenken sollten.

Faktencheck für rasen-roboter.com

  • Das Impressum der Seite ist unvollständig und demnach entspricht den deutschen Rechtsnormen nicht.
  • Ebenso finden Sie auf der Webseite keine Telefonnummer und somit ist der Onlineshop für die Kunden nicht erreichbar. Die Preise einiger der Produkte liegen bei über 1.000 Euro. Wenn dann keine Wahre geliefert wird, wäre dies sehr problematisch.
  • Wer einmal die URL der Seite rasen-roboter.com genauer in Augenschein nimmt, der wird bemerken, das diese über einen Anonymisierungsdienst registriert wurde. Für den Kunden heißt dies, dass der Betreiber und Inhaber dieses Shops nicht erkannt werden möchte.
  • Der Server des Webshops ist in den USA zu finden. Der Onlineshop ist jedoch von deutscher Herkunft und somit ist dieser Standort sehr unüblich.
  • Der Einkauf kann nur per Vorkasse via Überweisung bezahlt werden. Somit trägt der Käufer das gesamte Risiko.
  • Allerdings fehlt dem Shop die Seele, denn es ist völlig unbekannt, wer diesen betreibt und mit wem Sie es als Kunde zu tun haben.

Unser Fazit zu rasen-roboter.com

Wir raten von einem Einkauf bei dieser Seit ab, da Sie keinerlei Ansprechpartner haben, bei dem Sie im Problemfall Ihre Verbraucherrechte geltend machen können. Außerdem ist ein Einkauf nur über Vorkasse möglich. Wir haben hier den begründeten Verdacht, dass es sich bei diesem Shop lediglich um einen Fakeshop handelt. Zur Zeit ist uns nicht bekannt, der diesen Onlinesop betreibt oder für diesen Shop verantwortlich ist.

Inetzteil.de: Seriöser Onlineshop für Netzteile und Akkus oder Fakeshop?

Im Internet können Sie auf der Seite inetzteil.de viele Netzteile und Akkus zu sehr guten Preisen erstehen. Wir werden jedoch immer wieder gefragt, ob es sich bei diesem Unternehmen auch wirklich um ein seriöses Unternehmen handelt. Daher haben wir hier für Sie einmal alle Fakten zusammengetragen.

Welche Probleme gibt es auf inetzteil.de

Wir berichten in regelmäßigen Abständen von neuen Onlineshops für PC-Ersatzteile, Ersatzakkus oder auch Netzteilen. Wir hatten z.B. über akkusdirekt.com berichtet, ebenso gab uns der Webshop notebooknetzteile.at einen Anlass zur Beanstandung. Nun ist wieder ein neuer Onlineshop für Akkus und Co aus dem Boden geschossen, wie ein sprichwörtlicher Pilz. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Einkauf auch hier nicht sicher ist.

Faktencheck für inetzteil.de

  • Auf der Webseite ist kein Impressum zu finden. Dadurch ist nicht ersichtlich, mit wem Sie es als Kunden zu tun haben.
  • Ebenso wenig finden Sie auf der Seite eine Telefonnummer, dadurch können Sie auch den Betreiber des Shops nicht erreichen.
  • Schauen Sie sich auf der Seite einmal die AGB´s und anderen Texte an, dann werden Sie sehen, dass diese teilweise in einem so schlechten Deutsch geschrieben sind, dass diese völlig sinnfrei sind.
  • In der Kategorie „Über uns“ findet man eine Adresse in Hong Kong. Es ist wahrscheinlich, dass die Ware von dieser Adresse kommt. Die Adresse ist nur nicht prüfbar, da es keine konkreten Angaben zu dem Firmennamen gibt.

Es kann sein, dass die bestellte Ware wirklich bei Ihnen ankommt, da der Shop ganz offensichtlich mit PayPal zusammenarbeitet. Wir vermuten, dass diese Plattform der von Wish ähnlich ist. Wenn dem so ist, würden Sie zwar Ware für Ihr Geld bekommen, aber da diese aus dem asiatischen Raum kommen, kann dies bei der Qualität und Gewährleistung zu Problemen führen. Das Unternehmen ist nicht Deutsch. Dadurch müssen Sie die Ware, wenn sie diese zurück geben möchten, mit großer Wahrscheinlichkeit nach Hongkong schicken und dies auf eigene Kosten. Der Versand nach Asien ist oftmals teuer als das Produkt selbst und lohnt sich daher nicht. Ein weiteres Problem könnte der Zoll werden. Es kann auch passieren, dass sich die Akkus daher nicht zurücksenden lassen.

Unser Fazit zu inetzteil.de

Sie haben auch auf dieser Seite keinen Ansprechpartner, bei dem Sie Ihre Verbraucherrechte geltend machen könnten. Aufgrund dessen raten wir Ihnen von einem Einkauf auf Vorkasse ab. Dieser Internetshop sieht unserer Meinung nach verdächtig nach einem Fakeshop aus. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist uns nicht bekannt, wer diesen Onlineshop betreibt und wer dafür verantwortlich ist.

Haushalt-meister.net: Onlineshop für Hausgeräte unter Fakeshop-Verdacht

In dem Onlineshop haushalt-meister.net finden sich viele Haushaltsgeräte zu sehr stark reduzierten Preisen. Wir haben uns einmal einen genauen Überblick zu diesem Shop gemacht und erklären Ihnen, ob es sinnvoll ist, als Kunde bei Haushalt Meister Gbr einzukaufen.

Zur Zeit ist großes Aufsehen im Netz aufgrund des Shops. Wir sind von unseren Lesern gefragt worden, ob dieser Webshop wirklich seriös ist oder ob es sich um einen Fakeshop handelt. Auf den ersten Blick ist dies nicht erkennbar gewesen und so haben wir uns die Webseite einmal genauer angesehen.

Welche Probleme gibt es auf haushalt-meister.net?

Wir sind uns direkt zu Anfang sicher gewesen, dass wir das Design der Webseite direkt kennen. Doch dies ist nicht direkt schon ein Anzeichen dafür, dass es sich bei dem Shop um einen Fakeshop handelt, denn diese Webseiten können aus frei verfügbaren Vorlagen erstellt werden. Zahlreiche seriöse Onlineshops nutzen diese Vorlagen. Allerdings fällt uns bei Fakeshops immer wieder auf, dass diese keine Seele haben. Was wir damit meinen? Sie finden auf den Seiten keinerlei Informationen über den Betreiber des Shops bzw. dem Unternehmen. Dies ist nicht verwunderlich, da bei Fakeshops keinerlei Firmen existieren.

Faktencheck für haushalt-meister.net

  • Es gibt auf dieser Seite zwar ein Impressum, aber es ist unvollständig und den deutschen Rechtsnormen entspricht es auch nicht. Die Pflichtangaben fehlen hier.
  • Die Umsatzsteuernummer DE413434828 ist ungültig.
  • Ebenso ist die genannte Telefonnummer 0221/78789871 ungültig und auch nicht vergeben.
  • Die Domain der hausmeister-meister.net ist über einen Anonymisierungsdienst registriert worden. Somit ist deutlich, dass der Inhaber nicht erkennt werden möchte.
  • Wie bei anderen Fakeshops, die uns die letzten Wochen begegnet sind, ist auch der Server von haushalt-meister.net in der Slowakei beheimatet. Es ist für ein deutsches Unternehmen unüblich, sich einen Server im Ausland zu mieten.
  • Die Webseite bewirbt, dass mit PayPal gezahlt werden kann. Allerdings funktioniert dies nicht, denn der Kunde soll per Überweisung via Vorkasse bezahlen und das gesamte Risiko liegt somit bei ihm.

Unser Fazit zu haushalt-meister.net

Sie haben bei haushalt-meister.net keinen Ansprechpartner, bei dem Sie Ihre Verbraucherrechte geltend machen könnten. Ebenso wie die Tatsache, dass Sie den Einkauf mit Vorkasse bezahlen müssen, ist von einem Kauf auf dieser Seite dringend abzuraten. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei diesem Shop um einen Fakeshop handelt, denn es ist ebenso unbekannt, wer diesen Shop betreibt und wer dafür verantwortlich ist.

Looprita.com: Preisgünstige Frauenmode oder unseriöser Onlineshop

Auf dieser Webseite finden Sie preisgünstige Damenmode. Allerdings sind sich die Leser nicht sicher, ob es sich bei dieser Seite wirklich um Schnäppchen handelt oder ob das Geld weg ist, wenn sie etwas bestellen. Wir haben uns nun einmal diese Seite genauer angesehen und für Sie alle Risiken aufgelistet, die uns aufgefallen sind.

Die letzte Zeit gibt es immer mehr Shops aus dem asiatischen Raum, die versuchen, auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen. Die Produkte sind ungewöhnlich günstig, doch trotzdem sind diese Unternehmen nicht immer konkurrenzfähig, denn die Qualität der Produkte entspricht oftmals dem der Preise. Allerdings gibt es viele Verbraucher, die damit gut leben können und denen das nichts ausmacht.

Diesen Umstand erkennt man ganz deutlich daran, dass Onlineshops wie koogoshop.com. QueenEva.com, PrimeShe.com und vova so gut frequentiert werden. Doch leider haben diese Shops nicht nur positive Bewertungen. Sehr negativ fiel unseren Lesern der Webshop lovovincy.com auf. Die Kunden berichteten davon, dass die Qualität der Produkte wie auch das Geschäftsgebaren dieses Shops sehr negativ aufgefallen waren und sie sehr unzufrieden sind. Es gibt ebenfalls Probleme bei den Anbietern, die diese Produkte kostenlos anbieten. In diesem Zusammenhang haben wir bereits über deinschmuckshop.com berichtet. Es gibt auch Kunden, die mit dem Onlineshop Shein zufrieden sind, doch auch hier gibt es auch negative Bewertungen und Meinungen der Kunden zu finden.

Es gibt eine Vielzahl der neuen Onlineshops, die von einer Firma mit dem Namen ChicV International Holding Limited betrieben werden. Der Sitz dieser Firma findet sich in Hongkong. Allerdings bekommen wir zur Zeit von vielen Leser auch Anfragen zu einem weiteren Shop dieser Holding Firma. Es geht um den Shop looperita.com. Der Betreiber dieser Seite hat sich auch hier auf deutsche Kunden „spezialisiert“. Äußerlich macht der Shop zunächst einen guten Eindruck. Allerdings ist es kein Wunder, dass uns dieser Onlineshop an diverse andere wie cuteelva.com, champski.com, modetalente.com, luvstars.com, koogoshop.com, QueenEva.com und likelymore.com erinnert, denn sowohl hinter diesen, wie auch bei looperita.com steckt die gleiche Firma dahinter, ChicV International Limited. Wenn Sie bei lopperita.com einkaufen möchten, dann sollten Sie einiges im Vorfeld wissen. Danach können Sie dann Ihre Entscheidung fällen, ob Sie trotzdem bei diesem Shop einkaufen möchten oder nicht.

Wie seriös ist der Onlineshop looperita.com?

Wir können Ihnen die Frage nach der Seriosität nur teilweise beantworten, denn dazu fehlen uns die Erfahrungen sowohl im Bereich Bestellung wie auch mit der gelieferten Ware. Allerdings haben wir belegbare Fakten gesammelt, die wir Ihnen nun einmal vorstellen möchten.

Der Onlineshop verstößt gegen die vorgeschriebene deutsche Impressumpflicht. Sie finden zwar auf der Seite unter Kontakt eine E-Mail wie auch die Adresse der ChicV Internat Holding Limited, allerdings ist das Impressum unvollständig und entspricht nicht den deutschen Rechtsnorm. Wenn Sie ihre Verbraucherrechte geltend machen möchten, dann wissen Sie gar nicht, an wen Sie sich wenden können.

Die AGB´s finden Sie unter dem Punkt „Bedingungen“, was sehr untypisch ist. Stellenweise sind diese auch sehr verworren formuliert worden. Sie finden auf dieser Webseite allerdings keinerlei Telefonnummer. Somit können Sie mit dem Betreiber nicht direkt in Kontakt treten. Somit bleibt dem Kunden dann lediglich übrig, eine E-Mail zu schreiben. Doch auch hierbei sind wir auf die Erfahrung der Kunden angewiesen. Oftmals lässt auch die schriftliche Kommunikation über E-Mail laut den Kunden zu wünschen übrig.

Ist looperita.com ein Fakeshop?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt haben wir keinen Grund, den Modeshop looperita.com als Fakeshop zu beschuldigen. Allerdings hat der Shop einige Merkmale, die auf einen hinweisen könnten. Somit raten wir zukünftigen Kunden zur Vorsicht. Bisher haben wir noch keinen Hinweis darauf gefunden, dass dieser Shop die bestellte War nicht liefert. Somit ist dieser Shop zwar recht unbekannt, die Identität ist fragwürdig, allerdings ist es unserer Meinung nach kein Fakeshop.

Versandkosten und Zölle bei looperita.com

Bestellen Sie mehr als zwei Produkte, müssen Sie keinerlei Versandkosten bezahlen. Allerdings müssen für den Bestellvorgang einen Code eingeben, denn ansonsten fallen 6,50 € Versandkosten an. Wer im Onlineshop bestellt, sollte darauf achten, dass noch zusätzliche Kosten warten können. Wir kennen dies bereits von anderen Onlineshops, die von diesem Umstand Gebrauch machen. Allerdings wird auf looperita.com darauf hingewiesen:

In einigen begrenzten Ländern (insbesondere in einigen europäischen Ländern, z. B. Deutschland, Italien, Großbritannien und Kanada usw.) müssen möglicherweise Zölle oder Mehrwertsteuer gemäß den in Ihrem Land geltenden Vorschriften erhoben werden.

Wenn die Waren nicht aus dem europäischen Ausland kommen, ist es wichtig, auf die Zollbestimmungen zu achten. Wenn sie unter einem Gesamtbestellwert von 22 € inklusive der Versandkosten liegen, ist dies zollfrei. Dafür wird jedoch vorausgesetzt, dass auf dem Paket auch der Rechnungsbetrag steht, denn der Zoll muss dafür wissen, welchen Gegenwert ihr Paket hat. Ansonsten müssen Sie sich einmal mit dem Zoll in Verbindung setzen und das kann bekanntermaßen teuer werden. Die Einfuhrumsatzsteuer und auch Verbrauchsteuer (bei verbrachssteuerpflichtigen Waren) können zwischen 22 und 150 € liegen und diese kommen dann auf Ihren Bestellwert noch drauf. Wer einen Bestellwert von über 150 € hat,   bei dem werden die Abgaben nach dem Zolltarif berechnet.

Welche Lieferzeiten gibt es bei looperita.com?

Wir gehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon aus, dass die Waren dieser Firma auch tatsächlich geliefert werden. Allerdings kann die Lieferzeit hier bis zu 35 Werktage (3-5 Werktage Bearbeitung und 10-35 Werktage Postversand) andauern.

Kann man die Bestellung auf looperita.com stornieren und zurücksenden?

Die Webseite gibt an, dass dies möglich ist. Jedoch muss storniert werden, bevor die Ware im Versand ist.

Rücksendungen ohne autorisierte Rücksendeadresse von Kundendienstmitarbeitern werden nicht erstattet oder umgetauscht.

Wenn Waren zurückgesendet werden, die dem Kunden nicht gefallen, dann wird es jedoch komplizierter. Diese können zwar zurückgegeben werden, allerdings ist dies extrem kompliziert und zum Teil auch nicht eindeutig.

Es gibt Artikel, die vom Umtausch ausgeschlossen sind wie Badebekleidung ohne autorisierte Rücksendeadresse von Kundendienstmitarbeitern. Diese werden weder erstattet noch umgetauscht.

Welche Bezahlmethoden bietet looperita.com an?

Sie können per PayPal oder Kreditkarte (VISA, Mastercard oder Maestro) bezahlen. PayPal kann sinnvoll sein, denn mit dieser Zahlmethode bietet Ihnen Käuferschutz an. Dieser ist jedoch keine Garantie für eine Rückerstattung. Bei den sogenannten China-Shops sind uns viele Fälle bekannt, bei denen der Käuferschutz nicht gegriffen hat, da dieser nicht für die Qualität der Produkte gilt.

Ist looperita.com telefonisch erreichbar?

Nein, leider ist dies nicht der Fall, denn auf der gesamten Webseite findet sich weder eine Hotline noch eine Rufnummer angegeben. Wenn Sie Probleme haben, können Sie so telefonisch niemanden erreichen.

Bewertungen von looperita.com im Internet

Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt, im Juni 2019, hab es noch keine nennenswerten Erfahrungsberichte oder Bewertungen, sowohl von Bewertungs-Plattformen wie auch von Verbraucherschutzportalen. In diesem Punkt müssen die weiteren Entwicklungen abgewartet werden.

Schlussfolgerung und Meinung zu looperita.com

Obwohl Sie per PayPal bezahlen können, raten wir den Verbrauchern zur Vorsicht, da die Webseite an keinerlei Rechtsnormen oder das Verbraucherschutzgesetz gebunden ist. Sie werden auch kein Impressum vorfinden und somit kommt die Seite auch seiner Informationspflicht nicht nach. Aufgrund dieser Problematik dürfte es in Deutschland nicht einmal zu einem gültigen Vertragsabschluss kommen.

Es ist auch völlig unbekannt, bei wem sie den Kaufvertrag abschließen. Ebenso verhält es sich mit der Herkunft der Ware. Bei asiatischen Produkten müssen Sie in Punkto Sicherheit Abstriche machen. Wir raten Ihnen aufgrund der vielen Probleme von einem Einkauf bei looperita.com ab.

Warnung vor Fakeshops: Hier sollten Sie keine Adidas-Schuhe und -Bekleidung kaufen

Die Marke Adidas ist sowohl bei Sportschuhen wie auch bei Bekleidung sehr beliebt. Dies wissen auch Betrüger und somit werden von diesen Menschen immer wieder zahlreiche Fakeshops eröffnet. Damit Sie vermeiden können, bei Ihrem Onlineeinkauf auf eine dieser Seiten hereinzufallen und am Ende ohne Schuhe oder Bekleidung dar zustehen, haben wir das Anliegen, Sie mit diesem Artikel vor dem aktuellen Fakeshop mit Adidas-Produkten zu warnen.

Ebenso ist die Marke Nike ein sehr beliebtes Ziel für Fakeshop Betreiber. Verbraucher sind immer bitter enttäuscht, wenn Sie ein vermeintliches Schnäppchen gekauft haben und sich dieser Kauf anschließend als Fake herausstellt. Für den Betrugszweck werden sehr viele Produkte missbraucht. Wenn Sie Adidas-Produkte einkaufen möchten, dann raten wir Ihnen dazu, dies am besten auf der originalen Seite von Adidas zu tun.

Folgende Onlineseiten mit Adidas-Produkten stehen unter Fakeshopverdacht:

A

 

acgberlin.de (15.05.2018)

adfc-wesel.de (15.05.2018)

adidasschuhedamensale.de (11.03.2019)

adidassneakersonline.de.com (21.09.2018)

adidasterrexagravic.de (12.02.2019)

adl-lu.de (15.06.2018)

ads-sales.com (28.08.2018)

adoriginalschuhe.com (15.05.2018)

adshoesvo.com (12.02.2019)

atelierseife.de (15.05.2018)

 

B

 

bafashion.at (06.07.2018)

ballonteambecker.de | Adidas und Nike (15.05.2018)

bierkastenrallye.de (17.08.2018)

blaue-baerchen.de (31.07.2018)

bluetenzauber-neuhofen.de (29.11.2018)

bueter-meppen.de (29.11.2018)

 

C

 

chapterunde.com | Adidas, Nike, New Balance, Converse (15.05.2018)

collegium-musicum.at | Adidas, Nike, New Balance, Converse (15.05.2018)

Werbung:

 

D

 

delphinedv.de (25.05.2018)

deutschlandverkauf.com (01.04.2019)

dieliseusen.de (11.03.2019)

dominniquekaretsos.com (29.11.2018)

 

E

 

elosch.de (31.07.2018)

erlebnis-und-reisen.de (28.08.2018)

 

F

 

ferienunterkunft-zingst.de (17.05.2019)

ferienwohnung-ammersee-herrsching.de (31.07.2018)

ffw-oberesch.de (08.08.2018)

flaglerbikeandrun.com (29.11.2018)

fph-schwerin.de (05.06.2019)

fsv-oberprechtal.de (30.11.2018)

 

G

 

gasthof-greitschuetz.de (15.05.2018)

geschenke-glossar.de (15.05.2018)

geschenkemachen.de (15.05.2018)

gretels.at (25.03.2019)

 

H

 

haus-geissbuehl.de (29.11.2018)

hausfamilienpflege.de (09.12.2018)

homeofgeek.de | Adidas, Nike (15.05.2018)

 

I

 

indoor-store.de (15.06.2018)

innenstadtmusik.de | auch Nike (06.07.2018)

 

J

 

janalottenburger.de (04.06.2019)

jb-hochzeitsfotos.de (25.05.2018)

jetzt-lastminute-pauschalreise.de (15.05.2018)

jyadisyeezy.ga (07.05.2019)

 

K

 

kaffeehaus-viersen.de (27.12.2018)

kickit-spiel.de (06.07.2018)

kjeir-hues.de (29.11.2018)

klosterkirche-vechta.de (29.11.2018)

 

L

 

liane-deicke.de (03.05.2019)

liveimwestwerk.de (04.10.2018)

lopendschoenen.com (25.05.2018)

 

M

 

mamaprotest.de (06.07.2018)

mietwagenoslo.de (28.01.2019)

multisensory.de (29.11.2018)

myschuhbox.com (12.02.2019), Adidas und Nike

 

N

 

need4fleet.de (06.07.2018)

neurieder-kinderladen.de (29.11.2018)

nikexp.com (17.12.2018), Adidas und Nike

 

P

 

piraten-paf.de (04.10.2018)

projekt-mali.de (04.10.2018)

provitas-ggmbh.de (15.05.2018)

puro-hamburg.de (29.11.2018)

 

R

 

ra-albrecht.de (04.10.2018)

rabbiner-ronis.de (01.07.2019)

reiselounge-wein.de (18.11.2018)

retail-esolutions.de (15.05.2018)

rock-arena.de (29.11.2018)

running-schuhe.com | Adidas, Nike, New Balance, Asics, Converse, Jordan (15.05.2018)

 

S

 

santikadesign.com (13.03.2019)

sattgemacht.de (31.07.2018)

schuhe-rabatt.com | Adidas, Nike, New Balance, Asics, Converse, Jordan (15.05.2018)

schuhenmdadidas.de (15.05.2018)

schumann-stephan.de (12.02.2019), Adidas, Nike und Vans

sixthavenuewineandale.com | Adidas, Nike (15.05.2018)

skyexecutive.ch | Adidas, Nike, Reebok (15.05.2018)

spinshare.de (15.05.2018)

stto-kabel.de | Adidas, Reebok (15.05.2018)

 

T

 

tekmi.de (28.08.2018)

teno.ch (15.05.2018)

U

 

ulla-rhan.de (06.07.2018)

 

V

 

vomstartweggut.de (15.05.2018)

 

W

 

wahlvieh.de | Adidas, Nike (15.05.2018)

 

Z

 

zatuld.de (29.11.2018)

zubila.de (27.03.2019)

bb25.de: Onlineshop für Elektromotorräder unter Fakeshop-Verdacht

Auf Facebook im Bereich des Marketplace finden Sie zur Zeit Angebote von einem Onlineshop mit dem Namen bb25.de. In diesem werden Elektromobilität zu sehr günstigen Preisen angeboten. Wir fragen uns, ob diese Angebote auch wirklich seriös sind. Wir haben uns den Shop einmal im Bezug auf den Einkauf genauer angesehen und erklären Ihnen, ob dieser bei dieser Firma sicher ist.

Der Onlineshop bb25.de sorgt im Internet für Aufsehen. Wir sind von unseren Lesern gefragt wurden, ob es sich dabei um einen seriösen Webshop handelt oder ob es sich eben um einen Fakeshop handelt. Oftmals ist es auf dem ersten Blick nicht erkennbar, ob es sich bei der Webseite um ein seriöses Unternehmen handelt oder nicht, daher haben wir die Webseite einmal einer Sicherheitsanalyse unterzogen.

Welche Probleme gibt es auf bb25.de?

Der Shop hat eine deutsche Domain, allerdings ist dies das einzig positive, was an dieser Stelle über den Shop berichtet werden kann. Es finden sich Angaben auf der Webseite, dass dieses Unternehmen sich 2009 als qualifizierter Verkaufspartner für Elektromotorräder ausgezeichnet wurden. Allerdings widerspricht sich dies mit den Angaben im Impressum. Der betreiber des Shopsspricht hier bei der Unternehmensform von einer sogenannten Kleinunternehmerregelung. Damit soll unseren Vermutungen nach entschuldigt werden, dass es keine Umsatzsteuer-ID und auch keinen Eintrag ins Handelsregister zu finden ist. Allerdings ist dies auch unglaubwürdig.Wir haben uns die Mühe gemacht und für die Bilder eine Rückwärtssuche zu machen und konnten feststellen, dass die Bilder geklaut wurden. Die Bilder stammen zwar von Webseiten, jedoch von anderen und werden somit missbräuchlich verwendet.

Faktencheck für bb25.de

  • Das Impressum der Seite ist unvollständig. Es fehlen die Pflichtangaben und entsprechen nicht der deutschen Rechtsnorm.
  • Im Impressum ist eine Adresse in Olpe angegeben, allerdings existiert diese nach unseren Nachforschungen nicht. Wenn Sie einmal unter der Adresse im „Widerruf“ schauen, werden Sie feststellen, dass dort eine andere Adresse verwendet wird als im Impressum.
  • Sie können Ihre Bestellung lediglich per Überweisung oder Kreditkartenzahlung vornehmen. Damit treten Sie als Käufer in Vorkasse und das gesamte Risiko liegt bei Ihnen.
  • Missbräuchlich wurde auch das Siegel der Stiftung Warentest verwendet.

Unser Fazit zu bb25.de

Es gibt bei diesem Internetshop keinerlei Ansprechpartner, bei dem Sie als Kunde Ihre Verbraucherrechte geltend machen könnten. Daher raten wir Ihnen von einem Einkauf per Vorkasse ab. Wir haben den Verdacht, dass es sich bei dieser Seite um einen Fakeshop handelt, denn es ist zur Zeit nicht bekannt, von wem dieser Onlineshop betrieben wird und wer die Verantwortung dafür trägt.

Abzocke online – wie kann ich Fake-Shops im Internet erkennen?

Hier die wichtigsten Informationen vorab, die auch bei der Verbraucherzentrale zu lesen sind:

  • Designer-Bekleidung, Markenuhren, Handtaschen, Hightech-Trendprodukte und vieles mehr lassen sich via Onlineshops bequem von zuhause aus in einer großen Produktvielfalt bestellen. Die vor allem bequeme Bestellmöglichkeit sorgt für einen breiten Zulauf diverser Shops.
  • Allerdings können sich hinter Onlineshops auch Betrüger verbergen, die sogenannte Fake-Shops (gefälschte Online Verkaufsplattformen) erstellen und damit Online-Einkäufer abzocken wollen.
  • Hiermit wollen wir ihnen einige Möglichkeiten aufzeigen, sich vor diesen Abzockern zu schützen und somit nicht darauf hereinzufallen.

Auf den ersten Blick sind solche Fake-Shops eher schwer zu erkennen. Hierbei gibt es zum einen Kopien von real existierenden Webshops und wirken damit für den Verbraucher bzw. Käufer zunächst einmal täuschend echt. Durch gut kopierte Produktbilder und Informationen aus dem Internet gepaart mit einem professionell wirkenden Auftritt gewinnen diese Fake-Shops dann schnell das Vertrauen der oft ahnungslosen Käufer. Durch besonders günstige Preise vermeintlicher Markenartikel werden Käufer dann auch noch schneller zum Kauf animiert. Hierbei wird meist Vorkasse verlangt und so erhält der vermeintliche Interessent dann minderwertige Ware zu einem überhöhten Preis oder im schlimmsten Fall gar keine Ware. Die vermeintlichen Händler dieser Fake-Shops geben dabei häufig Lieferschwierigkeiten an und vertrösten damit die Betroffenen damit diese keine rechtlichen Schritte einleiten.

Folgende Punkte sind wichtig um nicht auf einen Fake-Shop hereinzufallen:

Internetadresse weist auffälliges Muster auf

Sollte die Internetadresse Ungereimtheiten aufweisen, so kann dies schon ein erstes Warnzeichen sein. Dabei geht es vor allem zunächst um die Domainendung, die im üblichen Fall mit .de enden müsste. Alternativ zb. auch .de.com. Allerdings lässt sich dies nur erkennen, wenn auch die korrekte Adresse bekannt ist.

Wichtig ist auch zu prüfen ob die Adresse auch zum eigentlichen Inhalt der Seite passt. Wenn es zb. in der URL einer Seite um Pflanzen geht und hierbei dann Schuhe, Bekleidung oder anderweitige, fremde Produkte angeboten werden.

Unsichere Zahlungsweisen

Üblicherweise werden Kunden in vertrauenswürdigen Onlineshops verschiedene, sichere Zahlungsmethoden angeboten. Bei Fake-Shops wird häufig nur die Vorkasse in Form einer Überweisung verlangt, welche als eher unsicher gilt. Idealerweise gibt es erst die Ware und dann das Geld. Wenn keine kundenfreundliche Zahlungsweise vorhanden ist, sollten Sie hier besser nichts bestellen.

Unüblicher, günstiger Preis

Natürlich muss nicht jeder günstige Onlineshop gleich ein Fake-Shop sein. Analog dazu muss auch nicht jeder Fake-Shop sehr günstig im Angebot sein. Wenn sich allerdings in einem bestimmten Onlineshop auffallend günstige Artikel befinden, sollte man hier schon genauer hinsehen. Gerade wenn es um Markenartikel geht ist Vorsicht geboten. Gerade mit dieser Methode und damit verbundenen Markenartikeln arbeiten sehr viele Azocker.

Gefälschte Gütesiegel

Solche Fake-Shops nutzen häufig auch frei erfundene Gütesiegel, die jedoch keine wirkliche Aussagekraft besitzen. Häufig gibt es auch Fake-Shops, die beispielsweise Gütesiegel von „Trusted Shops“ verwenden ohne hierfür überhaupt eine Lizenz zu besitzen. Wenn Sie auf das Siegel klicken können Sie schnell feststellen, ob das Siegel auf mit einem Zertifikat des Händlers versehen ist. Ist bei dem Trusted Shops Zertifikat keine Lizenz verlinkt dürfte es sich vermutlich um ein gefälschtes Zertifikat handeln.

Kundenbewertungen

Gerade beim Thema Kundenbewertungen gibt es auch einiges zu beachten. Hierbei ist es wichtig sich auf die Bewertungen für einen Shop verlassen zu können. Wenn es allerdings überwiegend nur positive Meldungen über den vermeintlichen Shop auf der Seite gibt, sollte man Skepsis walten lassen. Diese Vorsicht ist vor allem auch dann geboten, wenn andere Bewertungen über den jeweiligen Shop auf externen Plattformen vermehrt auf betrügerische Machenschaften und ähnliches hinweisen.

AGB

Sogenannte Fake-Shops können hierbei teils frei erfundene oder einfach kopierte AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) aufweisen. Dies ist für den Verbraucher oftmals allerdings auch nicht einfach zu erkennen. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist hier ein schlecht geschriebenes Deutsch, was ggf. mit Übersetzungsprogrammen zusammen hängt. Sollte dies der Fall sein oder sollten die AGB grundsätzlich fehlen ist von einer Bestellung eher abzuraten.

Impressum

Wenn kein Impressum auf der Seite zu finden ist, dann ist das ein absolutes No-Go. Allerdings machen es einem die meisten Fake-Shops nicht allzu einfach, da die Betreiber wissen wie wichtig es ist zumindest ein solches mit aufzunehmen. Wenn ein Impressum auf der Seite vorhanden ist, so muss hier unter anderem eine Adresse, ein Vertretungsberechtigter des Unternehmens und eine Emailadresse enthalten sein. Außerdem sollte hier ein Verweis auf das Handelsregister mit entsprechender Nummer vorhanden sein.

Opfer von Fake-Shops können folgendes tun:

  • Wer bereits Geld überwiesen hat, sollte seine Bank umgehend auffordern die Zahlung wieder rückgängig zu machen. Ist die Überweisung erst wenige Stunden her ist dies oftmals noch möglich. Wer eine andere Zahlungsart wie zb. die Lastschrift nutzt kann diese auch noch bis zu 8 Wochen nach dem Einzug rückgängig machen. Hierzu muss man sich natürlich auch an die betreffende Bank wenden.
  • Alle vorhandenen Belege zur Onlinebestellung in dem jeweiligen Shop sollten gesammelt und selbstverständlich gesichert werden. Hierzu gehören die wichtigen Punkte wie der Kaufvertrag, die Bestellbestätigung, ein Screenshot des Angebots sowie Emails die man im Verlauf der Bestellung erhalten hat.
  • Rechtlich gesehen handelt es sich bei einem Fake-Shop Angebot und Durchführung um Betrug. Die Betroffenen können mit den ausgedruckten Unterlagen zur nächstgelegenen Polizei gehen und hier eine Anzeige aufgeben oder sich bei einer nächstgelegenen Beratungsstelle der Verbraucherzentrale melden und den Fall prüfen lassen.

Kosten, Preise, Fristen und Zahlungsbedingungen

  • Die AGBs des jeweiligen Shops müssen einwandfrei lesbar, einfach abrufbar, übersichtlich und zudem speicherbar sein. Dabei müssen Sie dem Verbraucher spätestens auch bei der Lieferung der Ware in Textform, zb. per Email oder auf dem Papier bereitgestellt werden.
  • Zudem muss der Anbieter der Ware noch vor der Abgabe der Bestellung über die folgenden Punkte und Informationen klar und deutlich auf der Internetseite informieren:
  • Die wesentlichen Eigenschaften der Dienstleistungen oder Waren.
  • Gesamtpreis der Waren einschließlich Mehrwertsteuer zzgl. aller weiteren Steuern und Abgaben, solange diese im Vorfeld berechnet werden. Ansonsten muss eine Information darüber vorliegen, welche weiteren Kosten noch anfallen können.
  • Im Warenkorb der Seite müssen alle tatsächlich anfallenden Versandkosten aufgelistet sein. Sollten nicht alle aufgeführt sein, können diese später auch nicht berechnet werden.
  • Bei Verträgen mit einer Laufzeit wie beispielsweise Abonnements muss der Gesamtpreis pro jeweiligem Abrechnungszeitraum sowie die monatlichen Gesamtkosten mit angegeben werden.
  • Wichtig sind auch die jeweiligen Liefer-, Zahlungs- und Leistungenbedingungen inklusive der jeweiligen Lieferfrist. Für jede angebotene Ware muss im Rahmen der Artikelbeschreibung genau definiert sein, innerhalb welcher Frist diese lieferbar ist. Hierbei dürfen keine unklaren Angaben wie beispielsweise „Lieferung in der Regel innerhalb einer Woche“ oder „die Ware ist bald verfügbar“ auf der Internetseite stehen. Die Angabe einer Lieferzeit mit Angabe einer maximalen Frist wie beispielsweise Lieferung in ca. 5-7 Werktagen ist hingegen zulässig.
  • Die Informationen über das gesetzliche Mängelhaftungsrecht sowie Angaben zum Beschwerdemanagement
  • Informationen über den Kundendienst, Kundendienstleistungen und ggf. Garantien und deren Abwicklung.
  • Gegebenenfalls Informationen über die Laufzeit der Verträge, die Kündigungsbedingungen vor allem bei unbefristeten oder automatisch verlängerbaren Verträgen.
  • Angabe der Mindestvertragslaufzeit
  • Informationen über die Stellung von Kautionen auf Seiten des Unternehmers oder die Angabe von finanziellen Sicherheiten und den dazugehörigen Bedingungen.
  • Informationen über die Funktionsweise von digitalen Inhalten wie Downloads oder Software.
  • Informationen über wesentliche Beschränkungen der Interoperabilität und der Kompatibilität digitaler Inhalte mit Soft- oder Hardware im Hinblick auf die Verwendungsmöglichkeiten.
  • Die Angaben, die von dem Unternehmer bei den genannten Pflichten gemacht werden sind zudem auch Bestandteil des Vertragsinhaltes. Hierbei besteht nur eine Ausnahme wenn mit dem Anbieter etwas anderes vereinbart wurde.

Informationen zum Anbieter des Shops

Bevor Sie im Internet eine Bestellung aufgeben, sollten Sie sich über die Identität des Verkäufers bzw. des Geschäftspartners informieren. Es kann schnell einmal passieren, dass mit der Bestellung etwas schief läuft und man dann mit dem Verkäufer in Kontakt treten muss um diesen Mangel zu beseitigen. Aus diesem Grund ist jeder Verkäufer bzw. Händler verpflichtet die jeweiligen Kontaktdaten auf seiner Internetadresse bekannt zu geben. Hierzu gehört die geographische Adresse, eine Emailadresse und ggf. auch eine Telefonnummer. Diese Informationen sind zwingend aktuell zu halten, sodass diese ständig gepflegt werden müssen.

Wenn es sich im genannten Beispiel um eine juristische Person (GmbH) handelt, muss zudem der Vertretungsberechtigte der GmbH angegeben werden. Auch die Umsatzsteueridentifikationsnummer sowie das zuständige Handelsregister muss ebenfalls mit angegeben werden. Auch die konkrete Registernummer ist hierzu mit anzugeben.

Die zuvor genannten Angaben müssen auf den Internetseiten leicht erkennbar und stets unmittelbar zu erreichen sein. Dabei sind diese Informationen auf verschiedenen Seiten häufig unter Punkten wie „Kontakt, Impressum, Über uns“ zu finden. Sollten Sie auf der Internetadresse keine Kontaktinformationen finden oder beispielsweise nur eine Postfachadresse, sollten Sie zunächst einmal misstrauisch sein. So sollte dann von einer Bestellung erstmal Abstand genommen werden.

Prüfung des Shops durch das Impressum und Handelsregisterprüfung

Mit Hilfe des Handelsregisters kann die Echtheit der Angabe im Impressum jederzeit überprüft werden. Hier kann dann im Handelsregister die Echtheit der im Impressum einer Seite verwendeten Angaben überprüft werden. Allerdings besteht auch hier Grund zur Vorsicht, denn wenn eine Fake-Internetadresse einfach die Daten von real existierenden Unternehmen kopiert, so kann dies natürlich hierüber nicht festgestellt werden. Deshalb ist auch hierbei Vorsicht geboten.

Widerrufsrecht im Fakeshop

Viele unserer Leser fragen sich zudem auch, wie sie einen Kaufvertrag in einem vermeintlichen Fakeshop überhaupt rückgängig machen können. Grundsätzlich ist das ja auch möglich, allerdings meist wenig aussichtsreich. Das Unternehmen gibt es ja im Falle eines Fakeshops nicht, weshalb es auch keinen Kaufvertrag gibt. Dazu kommt hinzu, dass solche Fakeshops auf Widerrufe gar nicht reagieren. So wird in der Regel auch kein Geld erstattet. Allerdings kann ein vorsorglicher Widerruf nicht schaden, vor allem wenn es sich um einen wirklichen Fakeshop handelt.

Einkauf in einem Fakeshop: Probleme, Risiken und die Folgen

Sollten sie versehentlich in einem solchen Fakeshop eingekauft haben, kann das gewisse Probleme und Folgen nach sich ziehen. Dabei verraten wir ihnen in diesem Ratgeber, worauf sie sich einstellen müssen und worauf sie achten müssen, wenn sie einmal in einem solchen Fakeshop eingekauft haben.

So sind sie sicher schon einmal auf einen solchen Onlineshop gestoßen, der ihnen unsicher erschien und der ihnen das Gefühl von Betrug vermittelt hat. Wenn sie sich dann für den Einkauf entschieden haben, merken sie meist erst später, dass es sich um einen Fakeshop handelt.

Doch welche Probleme und Konsequenzen können auf sie lauern, wenn sie auf einen solchen Fakeshop hereingefallen sind? In diesem Artikel zeigen wir ihnen, worum es geht und worauf sie genau achten müssen. Gerne können sie auch Kommentare verfassen. Wir empfehlen außerdem unsere Ratgeber zu dem Thema.

Risiken beim Einkauf in einem Fakeshop

Sollten sie einen Artikel in einem Fakeshop bestellt haben, so ist das immer mit verschiedenen Risiken verbunden. So handelt es sich im ersten Fall meist um das Risiko bei einer Zahlung per Vorkasse. So sehen sie ihr Geld meist bei der Bezahlung mit dieser Variante nicht mehr wieder. Auf die Ware können sie dann meist auch vergebens warten. Die in vielen Fällen unsichere Datenverbindung ohne HTTPS Verschlüsselung stellt ebenfalls ein Risiko dar. So sind die Daten für Hacker abfangbar und können dann auch für andere Straftaten verwendet werden. Häufig werden auch Zahlungsdaten wie Kreditkartenummern oder die Bankverbindung durch solche unsicheren Verbindungen abgefischt. So sollten sie zudem auch solche Daten nie in einem öffentlichen WLAN Netzwerk ohne verschlüsselte Verbindung eingeben.

Welche Probleme kommen beim Einkauf in einem Fakeshop?

Falls sie doch Ware erhalten sollten, nachdem sie einen Einkauf in einem solchen Fakeshop getätigt haben, kann es sich häufig auch um Plagiate bzw. billige Kopien handeln. Unter Umständen kann dies auch dazu führen, dass sie Probleme mit dem Zoll bekommen können. Der Handel mit Plagiaten ist nämlich verboten.

Bei Fakeshops wissen sie zudem auch nicht, mit wem sie es beispielsweise zu tun haben. Falls sie somit etwas zurücksenden möchten, haben sie keinen Ansprechpartner dafür. Meist ist ein Kontakt nur mittels E-Mail oder Kontaktformular möglich. Hierbei gibt es jedoch meist keine zufriedenstellenden Antworten.

Dann gibt es noch das andere Gegenteil, wenn nämlich ein Impressum vorhanden ist. Bei Fakeshops handelt es sich hierbei jedoch meist um gestohlene oder erfundene Daten. Diese werden häufig missbraucht. So kommen sie bei Problemen meist nicht weiter, da es die angegebenen Personen bzw. die Firma oft nicht gibt und selbst durch den Anbieter geschädigt wurde.

Welche Folgen können beim Einkauf in einem Fakeshop entstehen?

Der reine Geldverlust ist das eine Problem. Allerdings können sie auch billige Kopien erhalten oder ihre eingegebenen Daten werden missbräuchlich verwendet. So haben wir schon häufig darüber berichtet, dass dann neue Fakeshops mit gestohlenen Daten eröffnet wurden.

Die Verbraucherzentrale rät in einigen Fällen dazu, die Überweisung bei der eigenen Bank rückgängig zu machen. Anhang unserer Erfahrungen legen viele der Banken den Verbrauchern jedoch unnötige Steine in den Weg. Als Folge ist dann meist eine Auseinandersetzung mit der Bank das Ergebnis. Die Zeit spielt hierbei meist gegen sie und dies ist eher nicht vorteilhaft. Die Betrüger haben dann meist ihr Geld bereits erhalten und eine Rückerstattung ist dann nicht mehr möglich. Unter Umständen können die Betrüger die Daten ihrer Kreditkarte dann noch weiter nutzen und buchen nochmal ab. Daher ist die dringende Empfehlung, die Karte nach dem Einkauf in einem Fakeshop direkt sperren zu lassen.

Einkauf in einem Fakeshop – so gibt’s Geld zurück

Sie haben in einem Fakeshop eingekauft und möchten sich ihr Geld zurückholen? Zunächst ist in diesem Fall guter Rat wirklich teuer, denn so einfach ist das nicht. Wir erklären ihnen jedoch, was sie nach dem Einkauf tun können und wie sie ihr Geld zurückbekommen können.

Ganz wichtig ist hierbei genau zu prüfen, dass sie vor der Bezahlung für sich genau prüfen, ob sie dem Shop vertrauen können oder nicht. Die meisten Menschen fallen hierbei schnell auf solche Fakeshops herein, da sie nicht aufgepasst haben und im Stress zu schnell bestellt haben. Auch geht es oft meist einfach nur über die Optik des vermeintlichen Shops, sodass hier schnell ein Reinfall passiert. Sie sollten sich von solchen Dingen nicht blenden lassen, denn ein gut aussehender Shop ist noch lange kein Garant für Seriösität und ernste Absichten. Wenn sie somit misstrauisch werden und noch nicht bezahlt haben, sollten sie den Einkauf stoppen und auch nicht bezahlen.

Dazu gibt es einige Hinweise, die immer wieder für ein Misstrauen sorgen sollten. Sie sollten vor allem immer dann kritisch sein, wenn sie in einem ihnen unbekannten Webshop nur per Überweisung bezahlen können. Sie sollten sich dann schnell fragen, wieso keine anderen Zahlarten wie beispielsweise Paypal oder Kreditkarte angeboten werden. Gleiches ist auch der Fall, wenn sie nur per Kreditkarte bezahlen können. Auch hierbei sollten sie misstrauisch werden. Weitere Merkmale zur Erkennung von Fakeshops und eine passende Checkliste finden sie in unserem Fakeshop-Ratgeber.

Trotz aller Vorsicht kann es immer wieder vorkommen, dass Verbraucher in eine solche Falle tappen. So war das Schnäppchen so lukrativ, dass sie es gleich bestellt und direkt bezahlt haben. Erst danach werden sie plötzlich misstrauisch und wundern sich ggf. darüber, wieso sie von dem Onlineshop nichts mehr hören und kein Warenversand erfolgt. So müssen sie schnell sein, denn je länger die Überweisung zurückliegt, je geringer auch die Chance, dass sie die Zahlung noch aufhalten können. Nachfolgend zeigen wir ihnen, was sie in welche Reihenfolge machen können, damit sie eine Chance haben, den Fall noch zu klären. Jedoch gibt es hierbei keine Erfolgsgarantie, allerdings zeigen die Erfahrungen einiger Kunden, dass es möglich ist das Geld dennoch zurück zu bekommen.

Fakeshop Bezahlung mit einer Kreditkarte

In vielen typischen Fakeshops, die sie auch in unserer Liste finden, wird häufig nur die Kreditkarte als Zahlungsmittel angeboten. Wenn es sich hierbei jedoch um Fakeshops handelt, ist das Geld meist auch direkt weg. Entweder bekommen sie dann keine Ware oder nur ein Imitat eines Markenproduktes oder gänzlich einen ganz anderen Artikel. Dies steht dann meist in keinem Verhältnis zur eigentlichen Bestellung. Wenn jemand per Kreditkarte bezahlt, hat es häufig einen sehr großen Aufwand, das Geld wieder zurückzuholen. In der Regel müssen sie hierbei nachweisen, dass keine Ware geliefert wurde und das es sich ggf. bei der gelieferten Ware um eine Fälschung handelt. So müssen sie sich oft mit dem Onlineshop einigen, bevor der Kreditkartenanbieter hier das Geld erstattet. Dies kostet meist Zeit und Nerven, weshalb wir raten, dass sie wie folgt vorgehen sollten:

  1. Kreditkarte sperren lassen
  2. Strafanzeige bei der Polizei einreichen
  3. Setzen sie sich mit dem Anbieter der Kreditkarte in Verbindung und fordern eine Rückerstattung wegen vermeintlichem Betrugsverdacht. Je nachdem welche Bedingungen der Anbieter hat, gelingt dies mehr oder minder komfortabel.

Sie sollten auf keinen Fall auf die Erstattung der Strafanzeige und die Sperrung der Kreditkarte verzichten. Fakeshops sind nämlich meist so aufgebaut, dass die persönlichen Daten aus der Kreditkartenbestellung direkt an den Fakeshop Betreiber weitergegeben werden. So sind diese dann in den Händen von Kriminellen und können für folgende Straftaten weiter genutzt werden. Dies hat dann oftmals Datenmissbrauch und weitere Dinge zur Folge.

Im Fakeshop über Paypal bezahlt?

Wenn sie in einem neuen, ihnen noch unbekannten Shop bestellen, empfehlen wir zumeist immer die Bezahlung per Paypal. Hierfür gibt es einen einfachen Grund. Fakeshops können oftmals keine Zahlung per Paypal anbieten. Paypal prüft die Unternehmen nämlich, sodass ein solcher Anbieter bei Nichtlieferung beispielsweise nach kurzer Zeit keine Paypal Zahlungen mehr anbieten kann. Paypal schützt die Verbraucher außerdem über den Käuferschutz vor Betrügern. Sollten sie also über ihr Paypal Konto bezahlt haben und der Händler dann nicht liefert, bekommen sie ihr Geld auf jeden Fall zurück. In diesem Fall müssen sie nur eine Rückerstattung über das Käuferschutzprogramm beantragen. Allerdings gilt der Käuferschutz über Paypal auch nicht ganz uneingeschränkt. Sie sollten daher vor dem Kauf prüfen, ob der Einkauf über das Käuferschutzprogramm abgesichert ist. Es gibt einige wenige Ausschlüsse, die sie in den Bedingungen von Paypal finden.

Fakeshop Zahlung über Vorkasse / Überweisung

Bei vielen Fakeshops müssen sie über Vorkasse mittels Überweisung bezahlen. Jedoch ist dies eine der riskantesten Zahlweisen überhaupt. Hier ist die Problematik, dass wenn das Geld erst einmal überwiesen wurde, es nur schwer möglich ist dieses wieder zurückzuholen. Allerdings ist es auch nicht ganz aussichtslos. Hierbei spielt jedoch die Zeit meist gegen sie und das wissen die Fakeshop Betreiber. Sie versuchen daher ihre Kunden meist mit Tricks gezielt hinzuhalten. So haben sie nur wenige Tage nach der Überweisung noch die Chance das Geld zurückzurufen. So sollten sie hierbei vorgehen:

  1. Sollten sie sich sicher sein, dass sie in einem Fakeshop eingekauft haben, sollten sie unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten.
  2. Direkt Kontakt mit ihrer Hausbank aufnehmen und sofort einen kostenpflichtigen Überweisungsrückruf wegen Betrugsverdachts aufgeben. Sie sollten dabei die genauen Gründe schildern und das Aktenzeichen der Anzeige mitgeben.
  3. Mit etwas Glück bekommen sie dann von der gegnerischen Bank eine direkte Rücküberweisung

Durch den zuvor geschilderten Überweisungsrückruf mit Betrugsverdacht werden häufig die Compliance Abteilungen oder die Geldwäscheabteilungen der jeweiligen Banken mit informiert. Diese prüfen dann die Bankverbindung und sperren häufig auch das Konto direkt. Somit können meist keine weiteren Kunden geschädigt werden. Der genannte Kontoinhaber ist in den meisten Fällen auch wenig hilfreich, da Fakeshops Konten meist auf beliebige Namen eröffnen. Die teils unbeteiligten Dritten wissen dann nicht einmal, dass sie ein Konto bei der jeweiligen Bank besitzen.

Wenn das Geld nicht zurückgezahlt wird – hier der Joker

Manchmal scheint es ausweglos, wenn es darum geht das Geld zurückzuholen. Nicht nur der Ärger und die Enttäuschung sind groß, sondern auch das finanzielle Loch, welches durch den Einkauf entsteht. In einigen Fällen können sie jedoch noch einen Joker ziehen, der vielen Opfern bereits geholfen hat. So sollten sie prüfen, ob sie eine passende Versicherung hierüber abgeschlossen haben. So haben einige Versicherungen eine entsprechende Cyberpolice. Diese sichert Schäden im Umgang mit dem Internet entsprechend ab. So sollten sie also prüfen, ob ihre Versicherung solche Schäden entsprechend mit abgesichert hat.

Ausbleibende Lieferung bei einem existierenden Unternehmen

Nicht jede, noch fehlende Lieferung, ist direkt mit einem Fakeshop verbunden. Immer häufiger passiert es, dass Unternehmen in Schwierigkeiten kommen, zahlungsunfähig sind oder einfach nicht korrekt geführt werden. Im schlimmsten Fall kann dies dann auch zu einem finanziellen Schaden führen, der meist sehr teuer werden kann. Mit einem Fakeshop hat das dann nichts zu tun, da die jeweiligen Unternehmen hier auch real existieren.

Wenn sie also ein Problem mit einem solchen Unternehmen haben, ist es zunächst anzuraten, über das EU Portal zur Streitbeilegung eine außergerichtliche Einigung zu bekommen. Dieses finden sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Dort können sie eine Beschwerde über den jeweiligen Händler abgeben und eine Streitbeilegung anfordern. Sollte es darüber zu keiner Einigung kommen, können sie immer noch den zivilrechtlichen Prozess ansteuern. In diesem Fall ist es ratsam, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden oder die nächste Beratungsstelle der Verbraucherzentrale aufzusuchen.

Wo sollte die Anzeige erstattet werden?

Grundsätzlich hat man die Wahl, ob man die Anzeige online oder in einer persönlichen Polizeidienststelle durchführen möchte. Wichtig ist jedoch, dass die Anzeige überhaupt erstattet wird. Nach dem Einkauf in einem Fakeshop bestehen unabhängig der zuvor genannten Probleme mit dem finanziellen Schaden auch weitere Risiken wie der Missbrauch von den persönlichen Daten. So haben wir in diesem Artikel einmal zusammengefasst, welche Risiken bei einem Einkauf in einem Fakeshop alle existieren.

Aus unserer Erfahrung raten wir dazu, wenn die Zeit drängt, eine Polizeidienststelle vor Ort aufzusuchen. Dort bekommen sie dann direkt ein Aktenzeichen und einen Beleg für die erstattete Anzeige. Sie benötigen dies beispielsweise dann, wenn sie einen Überweisungsrückruf veranlassen möchten. Sie brauchen dies auch wenn sie bei dem Kreditkarteninstitut eine Rückzahlung beantragen möchten. Nach unseren Erfahrungen kann eine Bearbeitung einer solchen Onlineanzeige bis zu 6 Wochen dauern.