Die Bandbreite für Internet-Betrug ist recht groß so saferinternet. Phishing-E-Mails, Lösegeld-Trojaner, Mehrwert SMS Abofallen, gefälschte Gewinnbenachrichtigungen oder vermeintliche Gratis-Angebote. Im Prinzip bleiben die Tricks der Betrüger / innen stets dieselben. Doch unerfahrene Internetnutzer / innen fallen trotzdem auf die immer wieder neuen, interessanten Lockangebote rein. Hier können Sie lesen, wie Sie gewöhnliche Betrugsmaschen im Internet als solche identifizieren und sich gegen solche Abzocken schützen können.

Quelle: https://www.saferinternet.at/themen/internet-betrug/

10 Tipps zum Internetbetrug

Nicht auf Lockangebote hereinfallen

Sogar aufmerksame Nutzer fallen immer wieder auf die Lockangebote und kreativen Fallen von Betrügern herein. Damit Sie in keine der Fallen tappen, bieten wir Ihnen hier 10 Tipps zum Thema Internet Betrug.

1. Vorsichtig klicken

Klicken Sie niemals unüberlegt auf interessante Banner oder Links, denn häufig verstecken sich dahinter Abo- oder Betrugsfallen. Auch dann, wenn die Empfehlung anscheinend von Freunden (etwa auf Facebook) kommt, sollten Sie misstrauisch sein.

2. Es gibt nichts gratis.

Auch im Internet wollen Leute ihr Geld verdienen. Wenn etwas gratis ist, sollten Sie stets misstrauisch sein, vor allem dann, wenn Sie persönliche Daten eingeben müssen. Denn häufig handelt es sich um Lockangebote, die dann später mit laufenden Kosten verbunden sind. Wenn Sie dubiose E-Mails mit Profit-Versprechungen erhalten, so antworten Sie nicht einmal. Löschen Sie solche E-Mails am besten gleich.

3. AGB lesen

Immer dann, wenn Sie eine „kostenlose“ Leistung in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie sich zuvor die AGB durchlesen, in welchen sich häufig Angaben zu versteckten Kosten finden.

4. Stornieren Sie Testzugänge

Wenn Sie einen Testzugang genutzt haben, dann kündigen Sie diesen sofort, wenn Sie diesen nicht mehr benötigen. Geben Sie zum unverbindlichen Testen von Diensten im Internet nie Ihre persönlichen Daten ein.

5. Treten Sie schriftlich zurück

Bevor Sie versehentlich einen Vertrag eingehen: Treten Sie von unerwünschten oder versehentlichen Anmeldungen stets schriftlich per Einschreiben zurück, und behalten Sie sich eine Kopie des Einschreibenachweises.

6. Zahlen Sie sicher

Bezahlen Sie in unsicheren Situationen im Internet (wie bei Online-Auktionen, Kleinanzeigen-Plattformen oder in fremden Online Shops) nie gegen Vorauskasse, sondern nutzen stattdessen Treuhandsysteme bei Auktionen und sichere Zahlungsmittel. Zahlungsmethoden wie Western Union, Geldversand via Post oder Scheckzahlung bieten keinen Schutz gegen Internet-Betrug, weshalb Sie auf diese Zahlungsarten lieber verzichten sollten.

7. Seien Sie bei Einkäufen im Ausland vorsichtig!

Besonders bei sehr günstigen Angeboten (wie etwa bei Markenartikeln) sollten Sie vorsichtig sein. Wenn Sie auf der Seite des Verkäufers kein vollständiges Impressum finden oder wenn seltene Zahlungs- oder Versandmethoden angeboten werden, sollte Ihnen das spanisch vorkommen.

8. Ignorieren Sie Phishing-Mails

Banken und seriöse Unternehmen würden niemals Ihre vertraulichen Daten wie TANs, Passwörter oder Logins von Ihnen verlangen. Solche Nachrichten sollten Sie am besten gleich löschen.

9. Stoppen Sie unerwünschte Mehrwert-SMS

Wenn Sie eine ungewollte Mehrwert-SMS erhalten, so antworten Sie am besten gleich mit der Textnachricht „Stopp“. Anbieter von Mehrwertdiensten sind gesetzlich dazu verpflichtet eine solche Textnachricht als Kündigung zu akzeptieren.

10. Holen Sie sich Hilfe

Wenn Sie in eine Internet- oder Handybetrugsfalle getappt sind, dann hilft Ihnen in Österreich der Internet-Ombudsmann gratis weiter. Sollten Sie Probleme mit Ihrer Handyrechnung haben, können Sie in Österreich bei der RTR ein kostenloses Schlichtungsverfahren beantragen.