Wer darüber nachdenkt, mit dem Trading Geld zu verdienen, der wird vielleicht auch über die binären Optionen stolpern. Diese können durchaus eine interessante Sache sein. Doch wie werden sie eigentlich gehandelt?

Was sind binäre Optionen?

Binäre Optionen sind ein Finanzinstrument, das in seiner Art des Handels eigentlich besonders einfach zu verstehen ist. In erster Linie sollten sich Trader bewusst machen, dass sie bei dem Handel mit binären Optionen die Optionen nicht direkt erwerben. Stattdessen wird auf den Kurs gesetzt, der sich in verschiedene Richtungen entwickeln kann. Gerade das macht den Handel mit binären Optionen aber so einfach, denn der Trader entscheidet lediglich, ob der Kurs nach oben oder nach unten gehen wird. Damit liegt die Wahrscheinlichkeit, hier beim Handel richtig zu liegen, bei 50%. Natürlich ist es wichtig, auch den Markt zu kennen und diesen zu beobachten. Nur dann lassen sich auch verlässliche Einschätzungen treffen. Da binäre Optionen aber in ihrer Art des Handels einfach zu verstehen sind, können sie auch sehr gut von Einsteigern gehandelt werden.

Immer mehr Broker entscheiden sich dafür, den Handel mit binären Optionen anzubieten. War dies vor einigen Jahren noch kaum interessant, so hat sich nun ein richtiger Markt entwickelt. Seit Finanzaufsichtsbehörden auch Regulierungen anbieten, hat sich für die Trader zudem auch die Sicherheit erhöht. Damit entdecken immer mehr Trader den Handel mit binären Optionen für sich. Gewählt werden kann dabei aus verschiedenen Basiswerten. So gibt es die Möglichkeit, zwischen Aktien, Indizes oder auch Währungen zu wählen.

Der Handel mit binären Optionen – so geht es

Der Handel mit binären Optionen an sich ist eigentlich recht einfach. Die nachfolgenden Schritte machen deutlich, wie schnell ein Trade gesetzt werden kann:

1. Ein Konto eröffnen

Es geht nichts ohne ein Konto bei einem Broker. Daher sollten Trader sich die Zeit nehmen und auf die Suche nach einem guten Broker gehen. Mit Hilfe von einem Broker-Vergleich lässt sich ein hervorragender Überblick verschaffen. Der Vergleich zeigt auf, wo es gute Plattformen gibt, mit welchen Kosten zu rechnen ist und wo das Angebot an Basiswerten besonders groß ist.

2. Einzahlung tätigen

Der nächste Schritt nach der Kontoeröffnung ist die Einzahlung von einem Betrag. Hier gibt es Mindestbeträge, die eingezahlt werden müssen. Wenn Geld auf dem Konto liegt, dann kann mit dem Handel begonnen werden.

3. Mit der Plattform vertraut machen

Bevor das Guthaben aber gesetzt wird, sollten sich Trader erst einmal mit der Plattform vertraut machen. Häufig wird hier ein Demokonto angeboten. Mit diesem Demokonto ist es möglich, ohne den Einsatz von echtem Geld erst einmal ein paar Trades zu setzen und zu schauen, wie diese funktionieren und ob an der eigenen Taktik noch etwas verbessert werden kann. Das ist ein wichtiger Punkt, da sonst möglicherweise Geld verloren geht, das man sich hätte sparen können.

4. Den Basiswert auswählen

Nun geht es an den Basiswert. Dieser wird zu Beginn des Trades ausgewählt. Der Trader kann sich über die verschiedenen Basiswerte informieren und am Markt schauen, wie die Entwicklung ist. Dann kann eine Auswahl getroffen werden.

5. Welche Richtung soll es sein?

Nun muss sich der Trader überlegen, in welche Richtung sich der Kurs entwickeln wird. An diesem Punkt ist es ganz besonders wichtig, einen Blick auf den Markt zu werfen. Es gibt verschiedene Strategien, die von erfahrenen Tradern eingesetzt werden. Sehr beliebt ist die Trendfolgestrategie. Bei dieser Strategie geht es darum, dass der Trader auf einen aktuellen Trend setzt. Der Trend soll also weitergehen. Die Strategie geht durchaus auf, der Trader muss aber den Markt gut im Blick haben.

6. Laufzeit wählen

Wie lange soll die Option laufen? Auch das ist eine Frage, die interessant ist. Besonders kurze Laufzeiten werden gerne von Experten gewählt. Hier sind die 60-Sekunden-Optionen sehr beliebt. Wer aber gerade erst einsteigt, der sollte sich mehr Zeit lassen und die Optionen zumindest ein paar Stunden laufen lassen. Der Grund dafür ist: Die Optionen müssen auch beobachtet werden. Will der Trader reagieren und möglicherweise auch ein Risikomanagement betreiben, dann braucht er hier etwas Zeit.

7. Einsatz wählen

Jetzt geht es noch um den Einsatz. Darüber muss sich der Trader ebenfalls Gedanken machen. Die meisten Broker setzen einen Mindestbetrag fest, der für das Trading ausgewählt werden muss. Nach oben geht es natürlich immer aber auch Höchstgrenzen werden teilweise gesetzt, um den Trader zu schützen.

8. Alles beobachten

Wenn die Option dann läuft, muss der Markt weiter beobachtet werden. In vielen Fällen ist es möglich, die Option anzuhalten oder vorzeitig zu beenden, wenn sie sich nicht in die richtige Richtung entwickelt. Auch eine Verlängerung ist möglich. Dafür muss der Trader aber die Marktentwicklungen gut beobachten und auch schnell reagieren.

Risikomanagement ist ein wichtiger Punkt, der nicht unterschätzt werden sollte. Trader sollten sich die Zeit nehmen, um sich ausreichend mit dem Markt auseinanderzusetzen.

Risiken bei binären Optionen

Auch wenn de Handel mit binären Optionen relativ einfach ist, so gibt es dennoch Risiken, die beachtet werden müssen. Auch wenn der Trader bei den binären Optionen von Anfang an weiß, welchen Betrag er verlieren kann, so wird das Risiko oft genug unterschätzt. Trader setzen einfach auf eine Richtung und warten ab, wie sich die Option entwickelt. Wer dann nicht ausreichend Ahnung hat, wie er seine Trades im Blick behalten und das Risiko gering halten kann, der verliert möglicherweise Kapital.

Ein weiteres Risiko ist es, sich zu sicher zu sein. Viele Trader nehmen sich gar nicht die Zeit, sich über die binären Optionen zu informieren oder vielleicht sogar das Demokonto zu nutzen. Sie traden direkt drauf los und wundern sich dann, warum ihre Strategie nicht aufgeht. Dabei haben sie nicht einmal eine Strategie. Eine Strategie ist aber eine wichtige Voraussetzung, um Erfolg haben zu können.

Außerdem sollten Trader nicht vergessen, dass es sich bei dem Handel mit binären Optionen immer noch um ein Glücksspiel handelt. Der Markt kann noch so gut beobachtet werden, die Entwicklung der Kurse lässt sich nicht einschätzen. Mit einem Verlust des Kapitals sollte daher immer gerechnet werden. Wer als Trader sein gesamtes Kapital einsetzt, der kann es auch verlieren.

Hinweis: Das Risiko für den Handel mit binären Optionen lässt sich gering halten, wenn der Trader sich ausreichend Zeit nimmt und vor dem Handel erst einmal die Akademie des Brokers in Anspruch nimmt. Auch wenn es auf den ersten Blick natürlich erst einmal etwas Aufwand bedeutet, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, so ist es auf die Dauer die beste Varianten, Risiken klein zu halten.

Fazit – binäre Optionen als einfaches Finanzinstrument

Der Handel mit binären Optionen macht Spaß und ist leicht zu verstehen. Schon Einsteiger brauchen nicht viel Zeit, um zu wissen, was sie machen müssen. Da nur auf die Richtung des Kurses gesetzt werden kann, ist die Auswahl nicht so groß. Daher kommt auch der Name „binäre Optionen“. Es gibt nur zwei Varianten, zwischen denen der Trader wählen kann. Aber auch binäre Optionen bringen Risiken mit sich und können durchaus ein Verlustgeschäft sein. Auch wenn hier nicht mit Hebeln gearbeitet wird und der Trader seinen Verlust abschätzen kann, so wird das eigene Können doch schnell überschätzt. Binäre Optionen machen Spaß und können durchaus auch ein Plus einbringen, wenn der Trader sich ausreichend Zeit für den Handel nimmt.

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