Der Handel mit binären Optionen ist bei den Tradern eigentlich vor allem deshalb so beliebt, weil er so einfach funktioniert. Der Name weist bereits darauf hin, dass der Trader zwischen zwei Möglichkeiten wählen kann. Doch das sind nicht alle Handelsarten, die möglich sind.

Call- und Put-Handel als Klassiker

Einsteiger werden froh sein, wenn sie erst einmal die grundlegenden Handelsarten für den Handel mit binären Optionen kennen. In diesem Punkt reden wir vom Call- und Put-Handel. Call sowie Put sind die klassischen Handelsarten, die für die binären Optionen zur Auswahl stehen. Sie sind völlig ausreichend für alle Trader, die sich erst einmal mit den binären Optionen beschäftigen und den Handel in Ruhe testen wollen. Der Trader tippt bei diesen Handelsarten darauf, wie sich der Kurs entwickeln wird. Entweder er geht nach oben oder er geht nach unten. Ausgangspunkt ist der Kurs der Option, wie er bei Beginn des Trades ist. Wer sich dafür entscheidet, auf den Kursverlauf nach oben zu setzen, der wählt den Call-Handel. Wer dagegen glaubt, der Kurs geht noch nach unten, der entscheidet sich für den Put-Handel. Je nachdem, wie der Kurs beim Auslaufen der Option steht, erhält der Trader dann Geld oder verliert seinen Einsatz.

Der One-Touch-Handel im Überblick

Natürlich ist es immer ein Glücksspiel auf eine Kursentwicklung zu setzen. Das heißt aber nicht, dass sich hier das Risiko nicht minimieren lässt. Trader, die schon ein paar Optionen gehandelt haben, kennen sicher die nachfolgende Entwicklung: Es wird auf einen steigenden Kurs gesetzt. Der Kurs wandert auch nach oben, die Option läuft aber noch eine Weile. Was passiert dann? Vor dem Auslaufen der Option fällt er wieder nach unten und obwohl er zeitweise oben war, bekommt der Trader kein Geld, da der Kurs beim Auslaufen der Option unter dem Wert liegt. Hier kann vorgebeugt werden. Ist sich der Trader sicher, dass der Kurs beispielsweise eine bestimmte Höhe erreichen wird, dann kann er eine One-Touch-Option auswählen. Während der Laufzeit der Option muss der Kurs nur einmal diese angegebene Höhe erreichen. Wenn er dann wieder sinkt, ist das kein Problem, der Trader erhält dennoch sein Geld. Achtung: Was einfach und eigentlich auch gut erreichbar klingt, verlangt durchaus eine gute Übersicht über den Markt und ausreichend Erfahrung, die Grenzen gekonnt zu setzen.

Die No-Touch-Option bei den binären Optionen

Anders als bei der One-Touch-Option geht es bei der No-Touch-Option darum, dass die durch den Trader gesetzte Grenze eben nicht erreicht wird. Auch hier wird nicht auf eine Entwicklung gesetzt sondern auf eine Grenze. Diese Grenze wählt der Trader aus. Über die Laufzeit hinweg darf die Option die Grenze eben nicht erreichen. Wenn der Tipp des Traders stimmt, dann erhält er Geld. Wenn die Option die Grenze auch nur kurz berührt hat, dann reicht das bereits aus, um Geld zu erhalten. Was einfach klingt, braucht aber auch ein bisschen Geschick und Verständnis vom Markt. Gerade bei Optionen, die gerade hohe Kursschwankungen aufweisen, kann es eher schwierig werden, hier Erfolg zu haben. Denn es braucht durchaus Erfahrung bei dem Blick auf die Kursentwicklungen. Wer den No-Touch-Handel, oder auch den One-Touch-Handel, probieren möchte, der muss also die Entwicklung der Kurse eine Zeit lang beobachten. Natürlich kann auch einfach auf gut Glück gesetzt werden. Je größer aber die Spanne bei den ausgewählten Grenzen, desto geringer ist der mögliche Gewinn. Daher sind es hier manchmal nur kleine Abstände, die bei einem Trader zwischen Gewinn und Verlust entscheiden können. Ein ruhiges Händchen und besonnenes Handeln ist unbedingt angebracht.

Mit den High-Yield-Optionen handeln

Die binären Optionen sind bekannt dafür, dass die Gewinne eher übersichtlich sind. Das ist ein Vorteil, vor allem dann, wenn man als Trader eigentlich etwas unsicher oder noch ein Einsteiger auf dem Gebiet ist. Das heißt aber nicht, dass sich beim Handel mit binären Optionen gar nichts verdienen lässt. Wer gerne binäre Optionen handelt und eigentlich auch bereit ist, ein Risiko einzugehen, der kann sich den High-Yield-Handel ansehen. Die Renditen liegen hier im dreistelligen Bereich, bis zu 500% sind keine Seltenheit. Das klingt verlockend und interessant, ist aber natürlich auch mit einem höheren Risiko verbunden. Für diese Handelsart werden die Touch-Optionen gewählt. Je nach Broker hat der Trader die Möglichkeit, während der laufenden Option die Marke noch weiter zu bewegen. Das ist aber mit einem weiteren Risiko verbunden, denn je höher die Touch-Marke liegt, desto unwahrscheinlicher ist es auch, diese zu erreichen. Dafür steigt aber natürlich auch die Höhe der Gewinne an. Wer also bereit ist, etwas zu riskieren, der kann durchaus sehr hohe Gewinne einfahren. Der High-Yield-Handel wird jedoch nur den Tradern empfohlen, die bereits Erfahrungen beim Handel mit binären Optionen haben.

Den Range-Handel nutzen

Schließlich gibt es noch eine Handelsart, die der Trader verwenden kann. Der Range-Handel eignet sich für alle Optionen, die keine wirklich erkennbaren Kursbewegungen haben. Nicht bei jedem Basiswert ist eine bestimmte Kursbewegung zu erkennen. Auch wenn es so scheint, so gibt es auch Optionen, wo der Kurs nicht nach oben oder nach unten geht. Wer diese dennoch handeln möchte, der kann den Range-Handel auswählen. Der Range-Handel beinhaltet also keine bestimmte Kurzrichtung sondern agiert mit Werten. Der Kurs muss sich innerhalb dieser Werte bewegen. Tut er das, dann ist alles gut. Tut er das nicht, geht der Einsatz des Traders verloren. Der Range-Handel ist auch als Korridor-Handel bekannt. Gerne werden die angegebenen Werte als Korridor bezeichnet. Bei der Range-Option wird zwischen zwei verschiedenen Arten unterschieden. Der Trader hat grundsätzlich viele verschiedene Möglichkeiten, seinen Optionsschein zu gestalten. Diese zwei Hauptarten jedoch sind eine ideale Zusammenfassung der Möglichkeiten:

1. Die Single-Range-Option:

Bei dieser Option geht es darum, dass der Trader am Ende der Laufzeit den Wert ausgezahlt bekommt, der sich während der Laufzeit bei der Option angesammelt hat. Der Wert steigt aber nur dann an, wenn sich die Werte innerhalb der Grenzen bewegen. Gehen sie über die Grenzen, dann sinken die Werte. Daher ist auch hier natürlich Glück gefragt.

2. Die K.O.-Range-Option:

Auch diese Variante ist sehr beliebt. Der Trader gibt bei dem Abschluss an, bis zu welchem Wert die Option laufen soll. Ist dieser Wert erreicht, dann wird er ausgezahlt. Aber: Wenn die Option sich außerhalb des Korridors bewegt, dann erhält der Trader nichts und verliert auch sein eingesetztes Kapital. Anders als bei der Single-Range-Option darf sich der Kurs also nicht einmal über die Grenzen vom Korridor hinaus bewegen. Dies würde immer einen Verlust für den Trader bedeuten und er erhält nicht einmal anteilig sein Geld zurück.

Fazit – viele Handelsarten im Angebot

Der Handel mit binären Optionen ist mit ganz unterschiedlichen Handelsarten möglich. Die Call- und Put-Optionen sind ganz besonders beliebt und werden von den Tradern besonders gerne gewählt. Grund hierfür ist unter anderem auch, dass vor allem Einsteiger mit dieser Variante sehr gut klarkommen. Andere Handelsarten, wie der High-Yield-Handel, sind dagegen vor allem für erfahrene Trader interessant. Hier lassen sich teilweise sehr hohe Gewinne einfahren, wenn der Trader bereit ist, das eine oder andere Risiko einzugehen. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich mit den einzelnen Handelsarten erst einmal in Ruhe zu beschäftigen, bevor diese dann in Angriff genommen oder auch einfach ein wenig getestet werden.

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