Die Sicherheit für den Trader sollte beim Handel mit binären Optionen immer im Vordergrund stehen. Daher ist der Blick auf die Regulierung von Brokern für binäre Optionen heute schon ganz normal geworden.

Regulierung – was bedeutet das?

Wer sich auf die Suche nach einem guten Broker für binäre Optionen macht, der wird im Broker-Vergleich vermutlich häufiger von einer Regulierung lesen. Die meisten Broker für binäre Optionen werden heute reguliert. Nicht unbedingt, weil der Broker das so möchte oder der Gesetzgeber es vorschreibt sondern aus dem Wunsch heraus, von Anfang an ein enges Vertrauensverhältnis zu dem Trader aufzubauen. Wer sein Kapital in den Handel mit binären Optionen investieren möchte, der schaut natürlich auch ganz genau auf die Sicherheit. Mit der Überweisung des Geldes auf das Handelskonto gibt der Trader ein Stück weit auch sein Vertrauen mit. Eine Regulierung ist daher für viele Trader heute in Muss und sollte nachweislich vorhanden sein.

Der Broker hat seinen Hauptsitz in einem bestimmten Land, beispielsweise in Großbritannien, Zypern oder Deutschland. Sobald er sich hier anmeldet und seine Plattform öffnet, ist die Finanzaufsichtsbehörde des Landes für ihn zuständig. Sie führt auch die Regulierung durch. Grundsätzlich ist der Broker nicht unbedingt dazu verpflichtet, diese Regulierung durchführen zu lassen. In vielen Ländern ist das Angebot des Handels mit Finanzinstrumenten aber nur mit einer nachweislichen Regulierung erlaubt. Dazu kommt, dass die meisten Trader viel Wert auf die Regulierung legen.

Wenn der Broker eine Regulierung durchführen lässt, dann passiert das in regelmäßigen Abständen. Befolgt er nachweislich alle Regelungen, erhält er die Regulierung und kann diese auch auf seiner Webseite erwähnen.

Pflichten für regulierte Broker

Die Pflichten für den Broker sind abhängig von der jeweiligen Finanzaufsichtsbehörde, ähneln sich in den meisten Fällen aber stark. Grundsätzlich geht es in erster Linie vor allem darum, dass die Kundengelder sicher verwaltet werden. Die Verwaltung der Kundengelder ist ein großes Thema bei den Brokern. Hier geht es um teilweise sehr hohe Beträge, die auf die Handelskonten überwiesen werden. Damit hat der Broker eine große Verantwortung. Nicht selten geht der Plan eines Brokers nicht auf und er schafft es nicht, sich über Wasser zu halten. Muss dann Insolvenz angemeldet werden, wird natürlich über das Betriebsvermögen verfügt. Werden die Kundengelder nicht getrennt vom Betriebsvermögen aufbewahrt, fließen sie dort mit hinein. Für die Kunden bedeutet dies, dass sie zu Gläubigern werden und die Chancen schlecht stehen, ihr eigenes Geld zurück zu erhalten. Damit dies von Anfang an ausgeschlossen ist, wird bei der Regulierung auf eine getrennte Verwaltung der Kundengelder bestanden. Das bedeutet, der Broker muss separate Konten für die Gelder seiner Kunden haben. Dies gilt auch für die Gewinne, die ein Trader einfährt. Kann er keine Trennung nachweisen, dann kann die Regulierung nicht ausgesprochen werden.

Es gibt aber auch noch mehr Vorgaben, die zu erfüllen sind. Beispielsweise spielt die Sicherheit generell eine große Rolle. Gesicherte Verbindungen für die Übertragung von Kundendaten ist ein Punkt, der in der heutigen Zeit nicht zu vergessen ist. Ein sehr guter Support, optimaler Kundenservice sowie eine transparente Preisgestaltung gehören ebenfalls bei einem guten Broker mit dazu.

Tipp: Natürlich kann es sein, dass ein Broker einmal eine Regulierung erhalten hat, diese ihm aber wieder entzogen wurde. Wenn der Broker dann den Hinweis auf die Regulierung nicht von seiner Webseite nimmt, kann das für den Trader zum Irrglauben führen, er hätte es mit einem sicheren Anbieter zu tun. Auf der Webseite der Finanzaufsichtsbehörde lässt sich überprüfen, ob die Regulierung wirklich noch aktuell ist.

Die bekanntesten Finanzaufsichtsbehörden

Die meisten Broker haben ihren Hauptsitz auf Zypern. In erster Linie ist der Grund dafür, dass die Unternehmenssteuern auf Zypern recht gering sind. Außerdem ist Zypern ein Teil der EU. Für die Broker ist das besonders wichtig, denn nur so kann sichergestellt werden, dass die Regulierung auch wirklich in der EU gilt. Nur mit einem Hauptsitz innerhalb der EU kann ein Broker auch in anderen europäischen Ländern aktiv werden. Durch die Menge an Brokern, die ihren Sitz auf Zypern eröffnet haben, hat die zypriotische Finanzaufsichtsbehörde als erste Behörde mit der Regulierung begonnen. Die Cyprus Securities and Exchange Commission, kurz CySEC genannt, reguliert noch immer sehr viele Broker. Interessant zu wissen: Der erste Broker, der durch die CySEC reguliert wurde, war Banc de Binary. Bis heute ist der Broker am Markt sehr erfolgreich.

Inzwischen dürften Trader aber auch schon von der einen oder anderen Finanzaufsichtsbehörde anderer Länder gehört haben. So gibt es auch einige Broker, die ihren Hauptsitz in Großbritannien haben. Ist dies der Fall, erfolgt die Regulierung über die Financial Services Authority, die als FSA bekannt geworden ist. Wenige Broker haben sich auch dafür entschieden, ihren Hauptsitz in Deutschland zu eröffnen. Wenn ein Broker hier reguliert werden möchte, dann wir dies durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die BaFin, vorgenommen. Sowohl die FSA als auch die BaFin gelten als besonders streng, was die Regulierung von Brokern für binäre Optionen angeht.

Weitere Sicherheitsaspekte für den Handel mit binären Optionen

Die Regulierung ist einer der wichtigsten Aspekte in Bezug auf die Sicherheit beim Handel mit binären Optionen. Das heißt aber nicht, dass sich Trader ausschließlich auf die Regulierung verlassen sollten. Bei der Auswahl eines Brokers kommt es auf noch mehr Punkte an um einschätzen zu können, ob es sich hier um einen verlässlichen Anbieter handelt:

1. Transparenz in Bezug auf die Kosten
Welche Kosten kommen auf mich zu? Trader möchten gerne von Anfang an wissen, mit welchen Kosten sie zu rechnen haben. Das ist auch ihr gutes Recht. Ärgerlich wird es nur dann, wenn die Kosten bei einem Broker nicht transparent schnell zu erfassen sind sondern sich erst nach und nach zeigen. Dies ist kein faires Verhalten den Tradern gegenüber. Daher ist ein wichtiger Punkt in Bezug auf die Sicherheit, dass der Broker eine transparente Kostenübersicht bietet.
2. AGB – verständlich und schnell zu finden
Ebenso wie die Kosten spielen natürlich auch die AGB eine wichtige Rolle. Hier wird alles festgehalten, was sich auf die Vorgaben zum Handel bezieht. Störend ist es für viele Trader, wenn die AGB beispielsweise nicht in Deutsch vorhanden sind. Inzwischen bieten viele Broker ihren Kunden die Möglichkeit, auf einen großen Teil der Webseite auf Deutsch zuzugreifen. Oft genug gilt dies aber noch immer nicht für die AGB, die weiter nur auf Englisch zur Verfügung stehen. Auch wenn dies nicht unbedingt ein Zeichen für einen Betrug beim Handel mit binären Optionen ist, so ist es für den Trader dennoch meist ein Grund, sich gegen einen Broker zu entscheiden.
3. Support
Der dritte und ebenso wichtige Punkt ist der Support. Neben einer Regulierung sollte ein Broker immer auch einen guten Support aufweisen. Idealerweise wird der Support in mehreren Sprachen und auf mehreren Wegen angeboten. Es kann für den Trader durchaus eine gute Sache sein, schon vor der Kontoeröffnung mit dem Support in Kontakt zu treten und sich hier erst einmal ein Bild zu machen.

Fazit – Regulierung als wichtiger Vertrauensfaktor

Die Regulierung von einem Broker macht deutlich, dass der Broker bereit ist, sich gewissen Regeln zu unterwerfen und die Sicherheit seiner Kunden im Auge zu behalten. Daher ist es für den Trader eine wichtige Empfehlung, bei der Suche nach einem Broker durchaus auch darauf zu achten, dass dieser reguliert wird.

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