Trader möchten beim Handel mit binären Optionen in erster Linie natürlich Geld verdienen und nicht Geld verlieren. Daher ist es ganz besonders wichtig, ein gutes Money Management zu betreiben. Die wenigsten Trader machen sich aber Gedanken darüber, wie sich das eigene Geld eigentlich richtig schützen lässt.

Money Management als wichtiger Faktor

Das Money Management steht an erster Stelle beim Handel mit binären Optionen, schließlich dreht sich für viele Trader ausschließlich alles um das Geld. Wer ein Konto bei einem Broker eröffnet, der macht das meist nicht aus Langeweile, sondern weil er einen netten Verdienst erwartet. Umso ärgerlicher ist es für Trader dann, wenn es zu Verlusten kommt. Doch wie lassen sich diese verhindern? Mit einer guten Strategie und einem optimalen Money Management können die Verluste auf jeden Fall deutlich minimiert werden. Einer der wichtigsten Punkte beim Money Management: Der Trader sollte sein Geld immer im Blick haben und es nie aus den Augen verlieren. Das Kapital, welches zur Verfügung steht, wird niemals komplett gesetzt. Hier wird mit einer Kapitalstreuung gearbeitet.

Kapitalstreuung zum Schutz des Geldes

Das Kapital, welches für den Handel mit binären Optionen zur Verfügung steht, wird von dem Trader im optimalen Fall bereits vor dem Handel festgelegt. Dafür hat er jetzt schon sein Geld im Blick und entscheidet, auf wie viel Geld er im Falle eines Verlustes verzichten könnte. Dieses Geld stellt das Kapital dar und wird auf das Konto beim Broker eingezahlt. Nun beginnt das Money Management aber erst richtig. Wichtig: Das Kapital wird niemals auf einmal und nur auf eine Option gesetzt. Das kann man natürlich machen, sollte sich dann aber auch darüber bewusst sein, dass es zu einem Totalverlust kommen kann. Idealerweise wird das Kapital gut gestreut und nicht einfach verteilt sondern direkt gezielt eingesetzt. Dafür wird es auf verschiedene Optionen verteilt. Diese Optionen unterscheiden sich durch die Laufzeiten und durch die Basiswerte. Für ein optimales Management wird auf diese Weise nicht das gesamte Kapital gesetzt. Wer gerade erst einsteigt, der setzt höchstens 10% von seinem vorhandenen Kapital. Erfahrene Trader können bis zu 25% setzen. So ist sichergestellt, dass niemals das gesamte Kapital verloren geht.

Realismus als unverzichtbarer Faktor

Schon häufig hat eine gute Rendite den besten Trader verblendet. Wo 500% oder mehr draufstehen, da muss doch auch gut was drin sein, oder? Fakt ist: Je höher die Rendite, desto höher ist auch das Risiko. Was auf den ersten Blick vielleicht nicht so aussieht, hat bei Tradern schon zu hohen Verlusten geführt. Daher ist es ganz besonders wichtig, beim Handel mit binären Optionen realistisch zu bleiben. Das klingt einfach, ist es aber nicht, denn wenn natürlich viel Geld in Aussicht gestellt wird, da ist man auch schon einmal bereit, das Risiko zu erhöhen. Schließlich wird das Risiko durch die hohen gewinne ja wieder aufgewogen. Realistisch sein bedeutet in erster Linie, dass der Trader sich bewusst macht, wie viel sicherer es ist, über einen längeren Zeitraum hinweg mit kleinen Beträgen Gewinne einzufahren als über einen geringen Zeitraum mit hohen Beträgen auf hohe Gewinne zu hoffen. Zudem ist es empfehlenswert, nicht ungeduldig zu werden. Trader, die auf bestimmte Signale warten, werden die Problematik kennen. Es gibt Zeiten, da lassen die Signale auf sich warten. Jetzt nicht ungeduldig zu werden ist ein wichtiger Faktor. Wer auf gut Glück irgendwelche Basiswerte auswählt und spekuliert, der hat in den seltensten Fällen auch Erfolg und ärgert sich dann über seine Ungeduld und die damit verbundenen Verluste.

Sich selbst Regeln setzen

Jeder Trader ist für sein eigenes Glück verantwortlich. Das mag ein wenig pathetisch klingen, tatsächlich ist es aber so. Wenn etwas schief und Geld verloren geht, dann gibt es niemandem, dem man daran die Schuld geben kann, außer sich selbst. Daher sollten sich Trader direkt selbst Regeln setzen und diese auch einhalten. Das gilt ebenso für die Strategie. Wer sich die Zeit nimmt und eine gute Strategie ausarbeitet, der sollte diese nicht kaputt machen, indem er ständig von seiner Strategie abweicht. Wenn es aussieht, als würde eine Option mit der erarbeiteten Strategie nicht zusammenpassen, dann verzichtet ein guter Trader darauf, diese Option um jeden Preis durchzusetzen sondern wartet lieber ab.

Hilfe durch die optimale Strategie

Immer wieder taucht beim Money Management das Wort „Strategie“ auf. Strategie bezieht sich dabei nicht nur auf Trendfolgen oder andere Handelssignale, die umgesetzt werden. Auch beim Money Management direkt gibt es Strategien. Unterschieden wird zwischen drei verschiedenen Methoden:

  1.  Die Core Equity Methode ist ganz besonders beliebt. Im Prinzip kann hier gesagt werden, dass es sich um die Herabrechnung des Kapitals handelt. Der Trader setzt einen Betrag oder einen Prozentsatz fest, der von seinem Kapital höchstes in eine Option investiert wird. Hat er beispielsweise 100.000 Euro auf seinem Broker-Konto, dann ist er bereit, davon 5.000 Euro in einen Trade zu investieren. Ihm blieben noch 95.000 Euro Kapital für den nächsten Trade. Da sich der Betrag verringert hat, wird auch der Einsatz verringert.
  2.  Die Total Equity Methode funktioniert ähnlich, allerdings rechnet der Trader hier nicht nur das Kapital ab, welches für die Trades eingesetzt wurde sondern rechnet auch die Gewinne mit drauf. Viele Trader entscheiden sich dafür, ihre Gewinne separat zu halten oder sich auszahlen zu lassen und wirklich nur mit dem Kapital zu wirtschaften. Bei dieser Methode geht es aber darum, auch die Gewinne mit einzubeziehen. So kann das Kapital steigen.
  3.  Die Adaptive Core Methode ist die dritte Variante, die beim Money Management zum Einsatz kommen kann. Hier werden die beiden ersten Methoden miteinander kombiniert, was sie etwas komplizierter macht und dafür sorgt, dass sie weniger von Einsteigern genutzt wird. Auch hier wird der Betrag, der investiert wird, erst einmal abgezogen. Wenn der Trader mit Stop-Loss-Marken arbeitet oder aber der Kurs bestimmte Richtungen einschlägt, dann wird das Kapital auch angepasst.

Eine sehr beliebte Strategie beim Money Management, die jedoch auch durchaus Verluste mit sich bringen kann, ist die Verdoppelung der Einsätze nach den Verlusten. Wenn der Trader einen Verlust einfährt, dann verdoppelt er bei der nächsten Option seinen Einsatz. Bezeichnet wird diese Handlung als Martingale-Strategie. Die Hoffnung dahinter ist, dass die höheren Gewinne die Verluste wieder ausgleichen. Diese Strategie kann durchaus aufgehen, ist aber natürlich auch mit einem erhöhten Risiko verbunden. Gerade Einsteiger werden schnell feststellen, dass die Verluste bei dieser Variante schmerzlich hoch sind und sich fragen, was genau hier ein gutes Money Management sein soll. Daher sollte die Strategie wirklich nur dann eingesetzt werden, wenn sich Trader der Risiken bewusst sind.

Fazit – ein gutes Money Management bedeutet nicht viel Aufwand

Es stimmt tatsächlich, dass ein gutes Money Management gar nicht so viel Aufwand mit sich bringt, wie man erwarten würde. Es reicht schon aus, sich die wichtigsten Regeln zu verinnerlichen. Dazu gehört, dass niemals das gesamte Kapital gesetzt wird. Auch der Hinweis, eine Kapitalstreuung vorzunehmen, ist nicht zu verachten. Gerade für Einsteiger reichen diese Grundsätze beim Money Management schon aus, um bei den ersten Trades nicht plötzlich komplett ohne Geld dazustehen. Je höher das Risiko desto wichtiger ist es auch, eine effektive Strategie für das Money Management zusammenzustellen und sich auch daran zu halten.

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