Die Einlagensicherung bei Brokern für binäre Optionen ist für Trader ein wichtiger Punkt. Sie gibt eine gewisse Sicherheit für das eigene Kapital und sorgt dafür, dass mit einem ruhigen Gewissen gehandelt werden kann.

Was bedeutet Einlagensicherung bei Brokern für binäre Optionen?

Bei einem Vergleich von Brokern für binäre Optionen werden Trader sicher mehrmals das Wort „Einlagensicherung“ lesen. Generell ist das Thema „Sicherheit“ ein wichtiger Faktor für den Trader und darf nicht unterschätzt werden. Die Einlagensicherung spielt hier eine große Rolle. Broker haben die Vorgaben, dass sie im Falle einer Insolvenz direkt die Kundengelder an die Kunden auszahlen müssen. Generell spielt die Sicherheit des Geldes der Trader eine große Rolle. Um die Auszahlung wirklich garantieren zu können, wird meist mit einer Einlagensicherung gearbeitet. Wenn ein Broker in Insolvenz geht, dann gelten die Trader als Kunden mit kurzfristigen Verbindlichkeiten und werden direkt bedient. Wenn der Broker die Gelder aber bereits anderweitig ausgegeben hat und diese nicht mehr vorhanden sind, dann kann der Trader Pech haben. Wird mit einer Einlagensicherung gearbeitet, greift diese im Falle einer Insolvenz.

Bei der Einlagensicherung handelt es sich also um einen Bereich des Anlegerschutzes. Der Anlegerschutz wird durch das Gesetz vorgegeben und wurde entwickelt, um Anleger im Bereich von Handlungen auf dem Kapitalmarkt ausreichend schützen zu können. Der Handel am Kapitalmarkt kann nur dann funktionieren, wenn der Anleger auch das Vertrauen in den Markt hat und bereit ist, sein Geld zu investieren. Dies gilt natürlich auch beim Handel mit binären Optionen. Hierbei handelt es sich um Finanzinstrumente, die auf Spekulationen basieren und für die Liquidität des Marktes erst einmal keine Bedeutung haben. Für die Trader haben sie dagegen sehr hohe Bedeutungen, denn diese nutzen den Handel mit binären Optionen, um ihr Kapital zu vervielfachen. Dies möchten sie natürlich mit einer gewissen Sicherheit im Rücken. Hier bauen die Broker Vertrauen zu den Tradern auf, in dem sie eine Einlagensicherung anbieten.

Die Einlagensicherung ist ebenso einfach aufgebaut wie leicht zu verstehen. Sie ähnelt einer Versicherung, die der Trader in Anspruch nehmen kann. Die Broker sind verpflichtet, die Einlagensicherung anzubieten. Dafür zahlen sie regelmäßig Gelder in einem Fonds ein. Kommt es zu einer Insolvenz des Brokers, dann greift die Einlagensicherung, wenn der Broker nicht mehr ausreichend Gelder hat, um die Trader auszuzahlen. Deren Kapital ist bis zu einer gewissen Summe durch die Einlagensicherung geschützt. Die meisten Broker bieten eine Einlagensicherung in Höhe von bis zu 20.000 Euro pro Kunde an. Vor der Eröffnung eines Kontos sollten sich Trader informieren, ob eine Einlagensicherung vorliegt und wie hoch diese ist.

Organisation der Einlagensicherung – so geht es

Interessant ist natürlich auch ein Blick auf die Organisation einer Einlagensicherung. Wer ist dafür zuständig, dass der Broker diese auch wirklich anbietet? Gerade in Europa gibt es eine recht einheitliche Organisation der Einlagensicherung bei Brokern für binäre Optionen. Wenn der Broker seinen Hauptsitz in einem der EU-Mitgliedsstaaten hat, muss dieser nach den MiFID-Richtlinien agieren. Der Staat muss darauf achten, dass seine Gesetze in Bezug auf die finanzielle Absicherung der Kunden eingehalten werden. Viele Broker, die den Handel mit binären Optionen anbieten, haben ihren Hauptsitz in Zypern. Auch hierbei handelt es sich um einen EU-Mitgliedsstaat. Das heißt, Broker mit Hauptsitz in Zypern müssen auch hier die Einlagensicherung anbieten. Die Finanzaufsichtsbehörde von Zypern, kurz als CySEC bekannt, organisiert den ICF. Hierbei handelt es sich um den Einlagefonds, der für die Einlagensicherung zuständig ist. Durch den Fonds werden von den Brokern festgelegte Beträge eingezogen. Kommt es zu einem Insolvenzfall und der Broker kann seine Kunden nicht auszahlen, greift der ICF. Er bietet pro Kunde eine Einlagensicherung in Höhe von bis zu 20.000 Euro an.
Regulierung als sicherer Faktor

Neben der Einlagensicherung gibt es auch noch die Regulierung, die den Tradern Sicherheit geben soll. Die Regulierung wird durch die jeweilige Finanzaufsichtsbehörde durchgeführt, die für den Broker zuständig ist. Welche das ist, ist abhängig von dem Hauptsitz des Brokers. Broker, die ihren Hauptsitz in Zypern haben, werden beispielsweise durch die CySEC reguliert. Begonnen mit der Regulierung von Brokern für binäre Optionen hat die CySEC im Jahr 2012. Sie war die erste Behörde weltweit, die damit die binären Optionen als Finanzinstrument akzeptiert hat. Es folgten weitere Finanzaufsichtsbehörden aus anderen Ländern. Für die Broker bedeutet dies: Wer seinen Hauptsitz auf Zypern hat und von hier aus die binären Optionen als Finanzinstrumente anbieten möchte, der muss sich von der CySEC regulieren lassen. Die Gesetze sind streng. Unter anderem dürfen Broker, die eine Lizenz erhalten möchten, keine Boni anbieten, die es verhindern, dass vorhandenes Kapital ausgezahlt werden kann. Wobei das nur eine von vielen Vorgaben ist. Auch die Verwaltung der Kundengelder abhängig vom eigenen Vermögen ist wichtig.

Weitere Punkte für ein sicheres Gefühl beim Trading

Die Regulierung sowie die Einlagensicherung sind wichtige Punkte, wenn es um die Sicherheit beim Trading geht. Doch es gibt auch noch andere Punkte, mit denen sich Trader absichern können in Bezug auf die Sicherheit. Ein wichtiger Faktor sind die AGB. Diese muss jeder Broker auf seiner Webseite vorstellen. Es kann gut sein, dass die AGB nicht in deutscher Sprache zu finden sind. Das ist grundsätzlich kein Problem, so lange der Trader versteht, was er da liest. Immer mehr Broker haben sich darauf verlegt, ihre Webseite in verschiedenen Sprachen anzubieten. Das zieht sich nicht immer bis zu dem AGB. Wer also beispielsweise ausschließlich Deutsch versteht und einen Broker auswählt, bem die AGB nicht auf Deutsch zu finden sind, der fühlt sich möglicherweise unsicher. In diesem Fall kann es eine gute Idee sein, auf die Suche nach einem Anbieter zu gehen, der seine gesamte Webseite übersetzt hat.

Ein nächster Punkt ist die Art der Ein- und Auszahlung. Auch hier bieten die Broker ganz unterschiedliche Grundlagen. Die meisten Broker stellen verschiedene Einzahlungsmöglichkeiten zur Auswahl. Unter anderem gibt es beispielsweise die Möglichkeit, per Kreditkarte oder Banküberweisung die Einzahlung zu tätigen und auch die Auszahlung zu erhalten. Dazu kommen weitere Methoden, wie Skrill und PayPal. Was für einen Trader eine gute Ein- und Auszahlungsmöglichkeit ist, das muss er für sich entscheiden. Dennoch kann dieser Punkt bei der Auswahl des Brokers eine große Rolle spielen.

Schließlich können auch die Erfahrungen von anderen Tradern noch eine große Hilfe bei der Auswahl des Brokers sein. Es kann sich lohnen, mit anderen Tradern in Kontakt zu treten und auf diese Weise zu erfahren, ob sie mit dem Broker zufrieden sind.

Fazit – die Einlagensicherung als Sicherheitsaspekt

Die Einlagensicherung ist ein wichtiger Faktor bei der Suche nach einem Broker. Sie gibt dem Trader die Sicherheit die er braucht, um sein Kapital einsetzen zu können. Die Einlagensicherung sorgt dafür, dass Trader auch bei der Insolvenz des Brokers zumindest einen Teil von ihrem Kapital zurück erhalten. Auch wenn der Broker dazu angehalten ist, die Kundengelder getrennt von seinem eigenen Vermögen zu verwalten, lässt sich dies nicht immer nachweisen. Daher ist es für Trader wichtig auf die Einlagensicherung zu achten. Durch einen Einlagensicherungsfonds wird garantiert, dass der Trader einen bestimmten Betrag zurückerhält. Dies gilt auch dann, wenn der Broker nicht zahlungsfähig sein sollte. Auch beim Handel mit binären Optionen ist es wichtig, dass auf die eigene Sicherheit geachtet wird.

Zur Startseite: http://onlinebetrug.net

Unsere Bewertung