In Bitcoins investieren – 2017 noch sinnvoll?

Der Bitcoin ist die Kryptowährung schlechthin. Galt das Kryptogeld lange als Spielerei im Internet, ist die Währung unlängst in schwindelerregende Höhen aufgestiegen. Insbesondere seit 2017 gewinnen Kryptowährungen daher auch im Trading zunehmend an Bedeutung. Nachfolgend bieten wir wichtige Grundlageninformationen zum Bitcoin, zeigen seine Schwächen und Stärken auf sowie Möglichkeiten, mit der virtuellen Währung erfolgreich zu traden.

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Warum überhaupt eine Kryptowährung wie den Bitcoin?

Die Idee des Bitcoins geht zurück in die 1990er. Es ist nicht zufällig, dass dies in Japan geschah. 1997 brach die Asienkrise aus, im Jahr darauf entstanden die ersten Blaupausen zu einer völlig neuen Währungsform. Ohne näher auf die Entstehung von Finanzkrisen seit dem 20. Jahrhundert einzugehen, nur so viel: insbesondere durch Manipulationen der herkömmlichen Währungen kommt es immer wieder zu Finanzkrisen. So war es Japan, das seine Währung manipulativ billiger machte.

Die USA folgten, es kam zur Finanzkrise 2008 und der darauffolgenden Eurokrise. Alle Zentralbanken beschritten umstrittene Wege, den Wert ihrer Währungen künstlich zu drücken. Längst basiert der Wert in herkömmliche Währungen nur noch in deren Vertrauen und auf die Wirtschaftskraft von Nationen. Das größte Kriterium ist dabei, dass dieses Geld faktisch aus dem Nichts geschöpft wird (durch Aufnehmen von Schulden) und eine unendliche Geldsumme endlichen Gütern und Dienstleistungen gegenübersteht. Genau diese Probleme sollte eine Kryptowährung lösen.

Funktion und Schöpfen von Bitcoins

So ist der Bitcoin auch eine Währung, die beliebig geschöpft werden kann. Zunächst wurden bestimmte Regeln festgelegt. Sehr einfach ausgedrückt, muss jeder einzelne Bitcoin immer nachweisbar bleiben, gleichzeitig aber anonym. Daher wird die Transaktionshistorie kryptisch verschlüsselt und in Hashs ausgegeben. Mit der Zeit entstehen daraus Hash-Bäume und Hash-Blöcke.

Jeder Hash-Block endet mit einem Hashwert, der mit dem ursprünglichen Wurzelwert korrelieren muss, um dann mit dem nächsten Block zu einer Blockchain verbunden zu werden. Das erfordert Rechenleistung, die sich immer mehr steigert. Diejenigen, die das Errechnen und Finden dieser Werte durchführen, erhalten als Belohnung eine bestimmte Menge an Bitcoins. So wird der Bitcoin geschöpft. Da alles mathematisch aufgebaut ist, kann es maximal 21 Millionen Bitcoin geben.

Stärken und Schwächen vom Bitcoin

Oft wird kritisiert, dass der Bitcoin völlig anonym für Transaktionen eingesetzt werden kann. Letztendlich ist dies aber genau genommen einer seiner Vorteile. Wie in den letzten Jahren zu beobachten, wollen Regierungen das Bargeld immer weiter einschränken. Ziel ist ein bargeldloser Geldverkehr. Dann obliegt die vollständige Kontrolle über Geldtransaktionen bei den einzelnen Staaten. Genau das vermeidet der Bitcoin. Auch kann eine Regierung diese Währung kaum manipulieren, weil die Geldschöpfung dezentral erfolgt. Der Wert wird quasi über den Glauben und das Vertrauen in die Währung durch die „Bitcoin-Gemeinschaft“ definiert und nicht mehr durch Staaten und Zentralbanken.

Risiken und Kursentwicklung Bitcoin

Allerdings zeigt der Bitcoin durchaus „Kinderkrankheiten“ auf. Bislang kam es zu zwei signifikanten Software-Fehlern, die jedoch durch die gute Kooperation der Bitcoin-Gemeinschaft relativ schnell behoben werden konnte. Problematischer sind unterschiedliche Ursachen in der Peripherie, wie zum Beispiel Handelsplattformen, die in Konkurs gehen können (siehe MtGox), oder die technischen Voraussetzungen, die Bitcoin-Besitzer mit einer Wallet schaffen müssen.

Dennoch wuchs das Vertrauen in die neue Internetwährung. Zwar langsam, aber kontinuierlich. Nachdem dann große Internetkonzerne wie Online-Shops den Bitcoin auch als Bezahloption anboten, wuchs die Akzeptanz der neuen Währung schneller. So kam es, dass der Bitcoin 2017 ein neues Allzeithoch von über 6.000 Dollar erreichte. Zwischen 2010 und 2012 lag der Wert für einen Bitcoin noch zwischen 10 und 15 US-Dollar.

Langfristige Investitionen riskant, kurzfristiges Trading spekulativ, aber erfolgsversprechend

Diese enorme Differenz weckt natürlich bei unterschiedlichen Gruppen Interesse: langfristige Investoren ebenso wie solche, die kurzfristig Geld verdienen möchten. Trotz oder vielmehr wegen dieser enormen Kursrallye ist davon aber dringend abzuraten. Das Chartbild, welches sich derzeit abzeichnet, entspricht durchaus den klassischen Kursverläufen anderer Werte. Nach einer Hausse wie in den letzten Jahren ist also durchaus damit zu rechnen, dass es wieder abwärts gehen kann. Der Bitcoin ist also spekulativ. Der Kursverlauf zeigt aber auch, wie verlässlich technische Analysen angewandt werden können.

Das hat durchaus einen Grund. Noch unterscheidet sich der Handel von Kryptowährungen deutlich gegenüber herkömmlichen Währungen. Im Forex-Handel sind viele institutionelle Marktteilnehmer und andere finanzkräftige Akteure. Dazu der computergestützte Handel im Bruchteil einer Sekunde. Bilden sich beispielsweise Flaggenformationen, ist das ein Anzeichen dafür, dass entsprechend finanzkräftige Markteilnehmer versuchen, den Kurs zu bewegen. Dazu natürlich noch die Manipulationen durch die Zentralbanken. Kurzum: der Handel von Kryptowährungen wie dem Bitcoin ist noch „natürlicher“ – entsprechend wenig Flaggenformationen sind zu sehen. Daytrading und Swingtrading sind wie geschaffen für den Bitcoin.

Bitcoin traden – aber wo?

Damit greifen die Regeln der technischen Analyse deutlich besser, da diese ja auf der Massenpsychologie der Teilnehmer beruhen. Es steht also außer Frage, dass der Bitcoin für Trader ausgesprochen interessant ist. Dabei gibt es nun wieder zwei Möglichkeiten, wie vorgegangen werden kann.

Der direkte Handel

Entweder wird bei einer Exchange-Plattform ein Konto eröffnet und der Bitcoin wird real gekauft, oder es wird der Handel über Produkte wie CFDs bei einem Broker angestrebt. Der Handel über eine Tauschbörse hat einen erheblichen Nachteil: es gibt unzählige solcher Plattformen, auf denen Bitcoin gekauft werden können. Es muss also ein Anbieter gefunden werden, der gute Konditionen bietet und bei dem der Verkauf zuvor gekaufter Bitcoin entsprechend schnell umgesetzt werden kann (viele Kaufinteressenten). Darüber hinaus gibt es natürlich keinen Hebel (Leverage), der genutzt werden könnte.

Bitcoin-Trading über einen Broker

Der Handel über einen Broker, der zum Beispiel CFDs anbietet, ist hier deutlich transparenter und schneller. Es fällt eine Gebühr in Form des Spreads an, es muss nur ein Teil der gehandelten Bitcoins als Margin hinterlegt sein. Während an Bitcoin-Kaufplattformen nur gekauft werden kann und dazu eine Wallet benötigt wird, ist bei einem Online-Broker natürlich auch eine Short-Position möglich. Gerade mit Blick auf die enorme Kursrallye der letzten Zeit könnte hier viel Geld verdient werden, wenn die Hausse abschwächt. Hier ist es nun die technische Analyse, die ihre Stärken ausspielen kann. Aufgrund der zuvor beschriebenen Zusammensetzung der Marktteilnehmer bei Instrumenten mit Kryptowährung sind einfach die analysierten Wahrscheinlichkeiten höher und zuverlässiger.

Seriöser Online-Broker für den Bitcoin-Handel: eToro

Nun gilt es also nur noch, einen seriösen Online-Broker zu finden. Hier sticht eToro ins Auge, denn der Broker hat bereits Kryptowährungen wie den Bitcoin in sein Portfolio aufgenommen, als andere Anbieter noch Zweifel hatten. eToro besitzt also auch eine mehrjährige Expertise. Dazu kommt eine erstklassige Tradingplattform mit zahlreichen Werkzeugen wie Anylse-Tools, Oszillatoren und anderer Anwendungen.

Außerdem sind noch die Vorteile von Social Trading zu erwähnen, die eToro natürlich ebenfalls anbietet. Fazit: wer die Chancen erkennt, die das Trading von Kryptowährungen wie dem Bitcoin derzeit bietet, findet mit eToro einen schnellen seriösen Einstieg und kann alle Vorteile der über Broker angebotenen Finanzprodukte wie CFDs ausschöpfen. Während der Bitcoin-Handel über Exchange-Plattformen viel Wissen und Vorkenntnisse voraussetzt, heißt es bei eToro lediglich anmelden und durchstarten.

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