Binäre Optionen – welche Handelssignale muss man kennen?

Glück ist zwar ein guter Helfer beim Handel mit binären Optionen. Noch besser ist es aber, wenn der Trader weiß, was er tut. Hierbei kann es helfen, das eine oder andere Handelssignal zu kennen und auch zu erkennen.

Warum Handelssignale so wichtig sind

Wer beim Handel mit binären Optionen erfolgreich sein möchte, der sollte sich nicht ausschließlich auf sein Glück verlassen. Nun könnte man sagen, dass der Handel mit binären Optionen eigentlich nichts anderes als ein großes Raten ist. Der Trader hat eine Chance von 50:50, richtig zu liegen. Das stimmt auf eine gewisse Weise. Doch nur raten ist längst nicht alles. Denn erfolgreiche Trader machen vor allem deshalb viel Geld mit binären Optionen, weil sie eine Strategie haben und jede Strategie basiert darauf, Handelssignale zu kennen, zu erkennen und auch zu deuten. Handelssignale sind eigentlich nichts anderes als die Hinweise, die für die weitere Entwicklung der Kurse vom Markt entnommen werden können. Ein guter Broker stellt seinen Tradern verschiedene Charts zur Verfügung. Mit Hilfe dieser Charts ist es möglich, sich einen Überblick über den Markt zu verschaffen und die Signale an der Hand zu haben. Doch wer jetzt denkt, dass die Handelssignale klar und deutlich aus den Charts hervorgehen, der irrt sich. Eine gute Strategie basiert auf vier Punkten:

  1. Der Analyse – bei der Analyse unterzieht der Trader den Markt einer Kontrolle, analysiert ihn und behält die Entwicklungen im Blick.
  2. Das Konzept – in diesem Bereich geht es darum, mit der Grundlage der Analyse ein Konzept zu erstellen, das auch als Strategie bezeichnet wird.
  3. Die Umsetzung – bei der Umsetzung kommt es nun darauf an, seine eigene Strategie konsequent umzusetzen aber auch, an ihr zu feilen und schnell auf Veränderungen reagieren zu können.
  4. Das Ergebnis – war die Strategie erfolgreich? Das Ergebnis wird zeigen, ob die Handelssignale richtig gedeutet und die Strategie gut umgesetzt wurde

Bei einer guten Strategie wird nicht nur auf ein Handelssignal geschaut, sondern direkt auf mehrere Signale.

Diese Handelssignale sind eine große Hilfe

Wenn davon die Rede ist, dass Handelssignale genutzt werden sollen, dann bezieht sich diese Aussage immer auf einen Basiswert. Das heißt: Der Trader wählt einen Basiswert aus und wenn er hier die Entscheidung getroffen hat, dann wird der Kurs von diesem Basiswert beobachtet. Die Chartanalyse ist hier der Faktor, der als Grundlage für die Erkennung von Handelssignalen dient. Sie wird gerne auch als „technische Analyse“ bezeichnet. Hier sollten sich Trader nicht verwirren lassen. Die Liste der Handelssignale ist lang. Gerade Einsteiger freuen sich jedoch, wenn sie erst einmal die grundlegenden Signale – oder eine kleine Auswahl daraus – kennen und auch bei der Chartanalyse erkennen können. Zu den wohl bekanntesten Handelssignalen gehören:

  1. Die Ausbildung verschiedener Formationen in den Charts, wie die W-Formationen
  2. Die Unterschreitung oder auch die Überschreitung bestimmter Marken
  3. Das Erreichen von Retracement, welches meist eine Gegenbewegung nach sich zieht.
  4. Die Unterschreitung oder die Überschreitung vom Kurs am Vortag.
  5. Die Wirtschaftsnachrichten.

Bei der Suche nach den passenden Handelssignalen ist es besonders wichtig, dass der Trader eines im Auge behält: Die Signale müssen innerhalb von kurzer Zeit auch funktionsfähig sein. Binäre Optionen werden teilweise innerhalb von wenigen Minuten oder auch von 30 – 60 Sekunden gehandelt. Um für diese Zeiträume eine gute Basis für die Entscheidung zu haben, muss sich der Trader die kurzfristigen Charts ansehen und hier auf die Signale achten. Neben der Chartanalyse, die bei den Brokern angeboten wird, können Trader durchaus auch noch auf externe Tools zurückgreifen und diese nutzen. Auf diese Weise ist es möglich, beispielsweise Trendlinien mit in die Charts aufzunehmen.

Viele Trader gehen davon aus, dass es unbedingt notwendig ist, die Charts ständig im Blick zu haben. Das stimmt auch durchaus, allerdings sollten dabei die Nachrichten nicht vergessen werden. So gut wie jedem Börsen-Crash sind schlechte Nachrichten vorausgegangen. Wer die Signale richtig gedeutet hat, der konnte noch reagieren. Wer sich jedoch nicht die Zeit genommen hat, die Nachrichten im Auge zu behalten, der hatte ein Problem. Das gilt auch für die binären Optionen. Hier können schlechte – oder auch gute – Nachrichten durchaus für starke Kursschwankungen sorgen.

Tipp: Um die Handelssignale auch erkennen zu können, bietet sich die Nutzung von Trendlinien und Alerts an. Alerts geben beispielsweise einen Signalton, wenn ein vorher markierter Widerstand erreicht wird. So läuft der Trader nicht Gefahr, hier etwas zu verpassen.

Um Handelssignale richtig deuten und einsetzen zu können, braucht es etwas Übung. Da kann es durchaus sein, dass die Auswertung der Signale auch nicht so erfolgreich ist wie zuerst gehofft. Daher ist es immer empfehlenswert, die Strategie ganz in Ruhe aufzubauen und zu testen. Das funktioniert beispielsweise gut mit Hilfe von einem Demokonto, welches von vielen Brokern zur Verfügung gestellt wird.

Service für Handelssignale nutzen

Gerade Einsteiger nutzen gerne die Möglichkeit, sich bei der Auswertung der Signale helfen zu lassen. Natürlich ist es hier eine gute Idee, die Akademien der Broker zu nutzen. Nicht selten werden an dieser Stelle Chartanalysen von Grund auf erläutert und Tipps für die Entwicklung von Strategien gegeben. Das bedeutet aber einiges an Arbeit und die Investition von Zeit. Es ist nicht verwunderlich, dass Trader gerne auf Service-Modelle zurückgreifen. Diese Modelle erlauben es ihnen, über Mail oder auch auf anderem Wege Handelssignale zu empfangen – oft schon mit den passenden Tipps für den Handel dazu. Das klingt natürlich interessant und ist auch bis zu einem gewissen Punkt durchaus gut. Wenn die Web-Dienste allerdings Geld kosten sollten sich Trader die Frage stellen, ob sie mit den Hinweisen wirklich etwas anfangen können oder diese nicht auch auf anderem Wege erhalten. So stellen viele Broker ebenfalls einen Service für Handelssignale zur Verfügung und informieren ihre Broker beispielsweise über die Sitzungstermine der Zentralbanken oder andere wichtige Termine, die Veränderungen am Markt mit sich bringen können.

Grundsätzlich sollten die Services jedoch vor allem als Einstiegshilfe gesehen werden. Für den Trader ist es wichtig, sich selbst zu informieren und Wissen anzueignen. Wer sich zu sehr auf die Informationen der Dienste verlässt, der wird keinen eigenen Weg finden, die Handelssignale zu erkennen und für sich zu nutzen. Empfehlenswert ist daher die Kombination von einer Demokontonutzung und einem Signal-Service, um auf diese Weise die eigene Strategie aufzubauen und zu testen.

Fazit – Handelssignale als wichtiger Faktor

Der Handel mit binären Optionen kann grundsätzlich eigentlich direkt starten, wenn der Trader Lust darauf hat. Viel zu beachten gibt es nicht. Das Setzen der ersten Optionen geht also schnell vonstatten und kann auch schnell Erfolg – oder Verlust – bringen. Trader, die jedoch gerne dauerhaft mit dem Handel Erfolg haben möchten, sollten sich auch die Zeit nehmen und sich über Handelssignale informieren. Es gibt immer wieder verschiedene Signale, die einen Hinweis auf die Entwicklung der Kurse geben können. Wer diese Signale zu erkennen lernt, der wird schnell merken, wie gut sich das auf die eigene Strategie auswirkt. Eine große Hilfe beim Erlenen der Handelssignale ist der Broker. Broker bieten ihren Kunden verschiedene Optionen, sich zu informieren und weiterzubilden. Dafür muss der Trader aber auch bereit sein, Zeit zu investieren. Wer direkt mit dem Trading beginnen möchte und keinen Wert auf Handelssignale legt, der verlässt sich auf sein Glück und erhöht damit das Risiko.

Zur Startseite: http://onlinebetrug.net

Unsere Bewertung